Category: Satirische Schlagzeilen


Auf ebay können seit gestern Flughafenanteile des BER mit “gesicherten Verlusten” erworben werden!

September 28th, 2011 — 7:53am

Hier der mir zugesendete Link! Vielen Dank für die Zusendung dieser witzigen Idee!

“Wider Erwarten” hat die Private Hand jedoch noch kein Gebot für den BER abgegeben! Vielleicht kann sich der Papst nach der (geschmacklosen) Papst-Werbekampagne der FBS ( Hier der Link) für den vielleicht auf Drängen von Wowereit von ihm gesegneten BBI erwärmen. Er würde dann auch im Namen des BER mit Sicherheit einfließen: etwa PBA (Papst-Benedikt-Airport). Da müsste sich aber jedoch auch der BER-Slogan noch mal ändern: etwa, “Bei uns sind Sie dem Himmel ein Stück näher: koste es was es wolle!”

Satirische Kommentare/Beiträge zum BER, BBI-Kartell, zum BBI-Politbüro und den Propagandaabteilungen Berlins und Brandenburgs oder zu unseren politischen “Eliten” sind auf diesem Blog erwünscht!

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Bitte vor dem Ausrutschen zurücktreten! Und das wäre auch gut so!(Satirische Schlagzeilen)

Dezember 11th, 2010 — 8:20am



Treffen sich Platzeck (SPD) und Wowereit (SPD) zufällig mal nicht auf einer Flugroutendemonstration, sondern auf dem Fernsehturm.

Platzeck: Hallo Klaus, ich war ja jetzt im Urlaub und hab mal nachgedacht!

Wowereit: Ach ja, und?

Platzeck: Na ja, da hab ich mir das mit dem Rainer ausgedacht.

Wowereit: Deine Männerfreundschaft Speer, der zurückgetreten ist und der nun auch sein Landtagsmandat zurückgeben soll? 

Platzeck: Ja ja, genau der. Ist mir richtig schwer gefallen. Der hat mir ja auch immer gesagt was ich im Landtag machen soll. Da wird mir angst und bange. Und der weiß doch viel mehr über mich, als ich über ihn.

Wowereit: Zuviel meinst du! Musste dann einfach alles leugnen. Mache ich ja auch schon jahrelang erfolgreich so!

Platzeck: Na ja, ich hab auch darüber nachgedacht, dass wir wegen dem Flughafen doch lieber auch gleich zurücktreten sollten. Jetzt kommt doch alles ans Licht! Du, die kriegen noch alles raus.

Wowereit: Spinnst du. Ist doch abwegig. Die wissen bis jetzt nur ganz wenig. Die Nummer mit dem BBI ziehen wir jetzt voll durch, auch wenn’s nicht funktioniert. Wissen wir doch schon lange. Nicht nachdenken. Einfach nur leugnen. Und ist das etwa unser Geld, oder was? Wenn das Ding den Bach runtergeht kauf ich mir mein Haus in Lichtenrade wieder zurück. Hab schon mal den Makler beauftragt!

Platzeck: Und jetzt wollen die auch noch gegen den BBI klagen.

Wowereit: Dem Schwarz habe ich damals 2 Sätze aufgeschrieben, dass er immer sagen soll, dass wir allem ganz gelassen entgegensehen. Egal was noch aufgedeckt wird.

Platzeck: Und der zweite, Klaus?

Wowereit: Ach so, dass der BBI mit absoluter Sicherheit  pünktlich zum nächsten Eröffnungstermin öffnet.

Platzeck: Der Zettel muss aber schon über 10 Jahre alt sein. Der muss noch von Diepgen sein. Warum sitzt du eigentlich hier oben? Schön hast du es hier oben. Bei mir versinkt alles im Chaos. Und ständig dieses Hochwasser. Das ist mir selbst als Deichgraf zuviel.

Wowereit: Kann mir nicht passieren. Ich sitze auf einem riesigen Schuldenberg. Da ist nix mit Hochwasser. Du brauchst einfach die kritische Masse an Schulden. Da sieht einfach keiner mehr den Schuldenberg und die neuen Schulden fallen dann auch nicht mehr auf, egal wie hoch sie sind. Die machen dann einfach alle mit, meine Abgeordneten. Reiner Gewöhnungseffekt.

Platzeck: Reiner? Welcher nun? Ach so, verstehe. Und was machst du nun wirklich hier oben?

Wowereit: Ich bereite hier meinen Wahlkampf vor. Hier oben habe ich alles im Überblick. Ist sozusagen mein Wahlkampftower. Und bevor die vielleicht noch mein Rotes Rathaus stürmen ist das sozusagen auch mein Oval Office. Ist nur mein Pressesprecher und mein persönlicher Berater mit dabei.

Platzeck: Der Offer auch?

Wowereit: Der war doch von Schäuble!

Platzeck: Ach ja. Ich vergesse in letzter Zeit immer so viel. Besonders was ich früher zum Flughafen gesagt habe. Und jetzt noch das mit den Flugrouten. Die sind ja jetzt plötzlich überall. Wo kommen die denn plötzlich mit einem mal alle her? Ich glaube das hört auch gar nicht mehr auf…

Wowereit: Ach ja, der Schwarz von der FBS kommt hier auch manchmal vorbei. Wir prüfen, ob wir hier am Fernsehturm ein paar Flugrouten lang legen können. Ist ja nur die ehemalige Ostzone. Und vor allem machen wir das extra für die Touristen. Die können dann von hier den Flugverkehr Aug in Aug mit den Piloten über Berlin beobachten. Auf so eine Idee ist noch keiner gekommen. War meine.

Platzeck: Stimmt, wir tun ja alles für die Touristen, damit die auch ja wiederkommen. Die können ja dann sogar nachts ununterbrochen auf dem BBI landen. Das hab ich organisiert. Es reicht mir schon, dass mir meine Einwohner auswandern und ich auf den Alten sitzen bleibe.

Wowereit: Wir haben da nur noch ein kleines Problem.

Platzeck: Und was Klaus?

Wowereit: Was machen wir mit den Touristen wenn die nachts gelandet sind. Meine S-Bahn fährt ja höchstens noch tags. Wenn überhaupt. Nicht, dass die dann alle tagelang auf meinem BBI campieren. Oder gar wochenlang! Weißt du noch wie die Finnin in Tegel?

Platzeck: Ach ja. Ich glaube Finnland ist ein Teil von Skandinavien. Da ist es richtig eiskalt.

Wowereit: Bei uns ist jetzt auch Eiszeit. Äh, ich meine jetzt nicht politisch. Und jetzt ist mir auch noch mein Enteisungsmittel ausgegangen. Wir waren einfach nicht auf den Winter eingestellt. Wir sind nicht schuld, ist halt die Witterung. Wer konnte denn ahnen, dass Winter ist. 

Wowereit hinter vorgehaltener Hand leise zu Platzeck: Naja, in Wirklichkeit ist mir das Geld dafür ausgegangen. Mein Flughafen ist ja eigentlich Pleite. Aber sags bitte nicht weiter.

Platzeck: Sag ich nicht weiter. Da hilft dann aber auch kein Enteisungsmittel mehr. Ich hab da so eine Idee. Wollen wir das nicht dem Speer anhängen? Der sitzt doch bei dir im Aufsichtsrat in deiner FBS und will da auch nicht weg. Da müssen wir uns noch was ausdenken.

Wowereit: Mal schaun. Aber vielleicht solltest du wirklich zurücktreten, bevor du auf diesem Glatteis ausrutscht und mich noch mitreißt. Du weiß ja auch ein bisschen über mich. 

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Wowereit und Platzeck im Untergrund Berlins (Satirische Schlagzeilen)

November 24th, 2010 — 12:50pm


Platzeck und Wowereit fahren wieder mal nach einer erfolgreichen Flugroutendemonstration in der Berliner Untergrundbahn nach Hause.

Platzeck (SPD) zu Wowereit (SPD) besorgt: „Du Klaus, hast du schon davon gehört, dass sich unser Terminal abgesenkt haben soll?“

Siehe Gerüchte auf der BVBB Seite unter folgendem Link links oben http://www.bvbb-ev.de/

Wowereit (SPD): „ Mich überrascht gar nichts mehr, ich tue nur noch so. Aber ich bin heilfroh, dass wir jetzt die Flugroutendiskussion haben. Ist zwar auch Stress und das kriegen wir auch nicht mehr gebacken, aber die glotzen nur noch nach oben zu den Flugrouten und nicht dahin, wo unser Terminal gerade im Untergrund verschwindet“

Platzeck: „ Aber unser BBI ist doch „ein solide geplantes Projekt, das sich auch wirtschaftlich betreiben lässt?“ Berliner Zeitung unbedingt unter diesem Link lesen http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139376/139377.php

Platzeck bittend zu Wowereit: „Du Klaus, tue doch was, wir müssen da noch mehr Geld reinpumpen, um das Absinken des Terminals zu verhindern. Bitte nicht noch so einen Krater in meiner schönen Mark Brandenburg, wo plötzlich alles verschwindet.“

Wowereit: „Naja, gut gesagt. Wir sind doch eigentlich Pleite und dein märkischer Sand ist ja auch nichts wert. Ich bin ein Berliner.“

Platzeck bohrend: „Die fordern mittlerweile bald überall einen Baustopp. Ich krieg da richtig Angst nach der Sache mit meinem Rainer.“

Wowereit: „Bretschneider?

Platzeck: „Nein, Speer!“

Wowereit: „Bist arm dran, ich habe nur den Schwarz“

Platzeck: „Ach ja, der heißt ja auch Rainer. Was macht der denn gegen das Absinken?“

Wowereit: „Das Schlimmste wäre, wenn die SPD weiter absinkt und ich nicht mehr der Regierende  Bürgermeister sein darf. Ich will aber.“

Platzeck: „Nein, das Terminal?“

Wowereit: „Mein Rainer macht da gar nichts. Ich habe angeordnet, weiterzubauen, auch wenn das Terminal absinkt!“

Platzeck völlig überfordert: „Wieso, verstehe ich nicht?“

Wowereit: „Musste auch nicht. Das war mir schon klar, dass dich das überfordert. Also: Wenn ich weiterbaue habe ich keinen neuen Skandal durch den Baustopp an der Backe. Und wenn das Terminal  langsam oder am besten plötzlich ganz schnell in einem Krater verschwindet, dann sind wir auch die Flugrouten wieder plötzlich los. Außerdem bräuchte ich den BBI auch nicht zu eröffnen. Davor grault mir am Meisten. Das wäre der nächste Skandal.“

Platzeck fassungslos: „Warum denn?

Wowereit: „Darf ich dir nicht sagen. Streng geheim, Wirste später durch die Staatsanwaltschaft erfahren.“

Platzeck: „Ach so, weil der A 380 auf der Landebahn gar  nicht landen kann, weil sie zu dünn sein soll“.  

Siehe Gerüchte auf der BVBB-Seite oben

Wowereit: „Der kommt doch sowieso nicht hierher. Nein, wir haben uns ein bisschen verrechnet. Besser gesagt, wir haben gar nicht gerechnet. Du, ich rechne jetzt damit, dass es weitaus schlimmer wird als der Berliner Bankenskandal!“

Platzeck: „Stimmt, da gibt’s doch so ein Buch: Ich glaube es heißt „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal“ Liegt bei mir auf dem Nachtisch.“

Wowereit interessiert: „Und, wie iss es?“

Platzeck: „Liest mir meine Frau vor und danach kann ich nicht schlafen. Auch nicht mit ihr“.

Wowereit ungläubig: „Und das haben wir nicht verbieten lassen? Steht da auch was von mir drin?“

Platzeck vielsagend: „Ich glaub schon, ganz schön viel sogar“

Wowereit ungehalten: „Ich glaub hier ist Hugendubel. Ich muss mal raus“ und steigt abrupt aus der U-Bahn aus.

Platzeck bleibt wie erstarrt in der Untergrundbahn sitzen und grübelt, während er ziellos herumfährt, wo er schnell und geräuschlos untertauchen könnte. Vielleicht Chile, zu Margot? Zum Glück hat ja Berlin  noch Tegel. Nur weg hier, da ist was im Busch! 


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Treffen sich wieder mal protestierend Platzeck und Wowereit! Satirische Schlagzeilen zur politischen Schagseite in der närrischen Zeit zwischen dem 11.11. um 11:11 und 5 vor 12:00!

November 11th, 2010 — 1:56pm


Treffen sich wieder mal Platzeck (SPD) und Wowereit (SPD) bei ihren Routineprotesten gegen die Flugrouten auf einer Flugroutenprotestveranstaltung.

Platzeck sieht Wowereit und geht auf ihn zu: „Tag Klaus, läuft doch alles wie geschmiert! Meine Brandenburger nehmen mir meinen Protest gegen die Flugrouten voll ab. Für dich ist das ja noch wichtiger, denn die blöden Flugrouten, die wir ja schon seit Jahren kennen, sägen ja ganz schön an deinem Stuhl. Und das ein Jahr vor der Wahl!“

Wowereit süffisant: „Die sind bis jetzt halt echt dumm wie Schafe und leicht zu täuschen. Hätte ich nicht gedacht. Die haben mich sogar zum Ehrenmitglied von so einer BI gemacht.“

Platzeck beunruhigt: “Aber die werden das doch noch merken!“

Wowereit entgegnet  lässig: „Na klar, aber zu spät! Das ist der Trick! Wenn die wüssten was wir noch alles so vorhaben, z.B. vollen Nachtflug über Berlin wenn der BBI erst eröffnet hat oder……“

Platzeck fällt ihm altklug ins Wort: „…. Oder die dritte Startbahn….“

Wowereit ungehalten: „Quatsch, die ist doch nur zur Tarnung. In Wirklichkeit wollen wir doch Tegel offen halten für die Billigairlines…..“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/diepgen-widerruft-eigenen-beschluss-flughafen-tegel-offen-halten/1452086.html


Platzeck: „Ach so, ist ja richtig gut eingefädelt. Aber die Abgeordneten werden es doch merken.“

Wowereit listig: “Die doch nicht! Diesen rot-roten Halbtagsabgeordneten hab ich einen Dienstwagen versprochen, wenn ich wieder Regierender werde. Mit Fahrer aus Hartz IV. Schafft Arbeitsplätze. Auf die ist Verlass. Und mit der Presse haben wir das anders geregelt…..“

Wowereit weiter: „Hab doch mit der DFS vereinbart, dass wir das ganze dämliche Protesttheater so kurz vor der Wahl inszenieren, damit hier bei mir alles glatt läuft. Ändern lassen sich die Routen sowieso nicht. Ist doch alles nur Täuschung, bin doch nicht umsonst aus Lichtenrade weggezogen!“

Platzeck stolz: „Tja, die DSF kenn ich auch schon seit 1998.“

Wowereit belehrt Platzeck herablassend: “DFS, nicht DSF. Die DSF kennste seit deiner Jungpionierzeit!.“

Platzeck hadernd: „ Ach so, verwechsle ich immer wieder mit der DSF. Na ja Klaus, ein bisschen Angst habe ich schon, dass das Ganze wie Stuttgart 21 wird…..“

Wowereit ihn unterbrechend: „Das würde noch schlimmer werden, weil keine Sau mehr diese Flugrouten wegzaubern kann. Würde nur mit einem dauerhaften Baustopp gehen…Brauchst aber keine Angst haben. Erstens habe ich schon mit Eberhard gesprochen, der macht den Mediator wie der Heiner in Stuttgart…..”

Platzeck verständnislos: „Meinste den Diepgen?“

Woewereit: „Genau den, na klar! Wenn die mich zum Ehrenmitglied machen fress ich nen Besen, wenn die den Diepgen nicht schlucken.“

Platzeck legt die Stirn sorgenvoll in Falten: „Ach ja, der wollte ja auch Tegel offen lassen nach der BBI-Eröffnung. Aber ich weiß nicht, ob….“

Wowereit unterbricht Platzeck abrupt: „Der Diepgen passt dir wohl nicht? Dem Angler muss der Wurm am Haken auch nicht schmecken, sondern der Fisch. Und wenn der Diepgen den chaotischen BI-Laden nicht in den Griff kriegt, habe ich schon mal nen Haufen neuer Wasserwerfer bestellt. Kann ich dir auch welche borgen für deine verschlafenen Brandenburger, wenn die mal nicht spuren sollten.“

Link zur Wasserwerferinvestition: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-erhaelt-neue-wasserwerfer/1957386.html

Wowereit lacht hämisch laut auf „Haha, dann werden wir mal nach der bescheuerten Veröffentlichung der Wassergeheimverträge ein bisschen den Wasserumsatz erhöhen! Zahlt ja sowieso der protestierende Steuerzahler….“

Platzeck zögernd und  immer noch unsicher: „Na ja, ich weiß nicht, Klaus. Am liebsten wäre mir wieder ein Hochwasser, wo ich sicher auf einem Deich stehe und helfe und alle sehen mir dabei zu……Aber ich mach mit!“

Wowereit verständnislos: „Haste doch schon immer gemacht! Übrigens, wir sparen in unseren Regierungen auch mal etwas ein, jetzt in der närrischen Zeit.“

Platzeck rümpft sich verwundert seine Nase: „Ja, was denn?“

Wowereit brüsk: „Na Pappnasen, wir sparen wegen unserem Schuldenberg die närrische Zeit ein……..Hier gibt’s jetzt nichts mehr zu lachen“. Wowereit lacht närrisch und geht protestierend ab.

Bild von der Website des BVBB

 

Dieses Mal hat er sogar recht! Es gibt nichts mehr zu lachen im düsteren Schatten der sich auftürmenden Schuldenberge.  

Und tatsächlich wird nur gespart, wenn es einen sofortigen Baustopp und eine Ausschreibung der Baustelle zur Privatisierung des BBI gibt. Wenn sich kein privater Investor findet, ist es die Nagelprobe darauf, dass der BBI ein neuer Berliner Skandal und eine brandenburgische Flopmaschine mit dauerhaften Verlusten und Schulden wird bzw. ist. Deshalb wollen die Regierenden auch auf gar keinen Fall einen derartigen Baustopp haben, sondern sie wollen so weiter machen wie bisher. Der Grund dafür? Ganz einfach: Kein privater Investor geht freiwillig und sehenden Auges in die Insolvenz, um sich zu verschulden. Also wird der BBI auch nicht privatisierbar sein. Nur die hiesige „Regierungselite“ baut so einen Flughafen zwischen die Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet, weil sie den „braven“ Steuerzahler hat.

Dazu (wirklich) mehr demnächst ausführlich und satirefrei auf meinem Web-Blog. 

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Quo Vadis Flugrouten nach der gestrigen Fluglärmkommissionstagung ((Satirische) Schlagzeilen zur politischen Schlagseite)

November 9th, 2010 — 9:24am


Nun ist die Fluglärmkommission auf 34 Mitglieder angewachsen: ein Gremium, welches durch dessen Verdopplung nicht mehr zu sagen hat, sondern im Gegenteil immer weniger konstruktives zu sagen in der Lage ist! Ganz abgesehen von dem Tatbestand, dass die Fluglärmkommission ohnehin nur beratend Vorschläge zu den Flugrouten machen darf und diesbezüglich wie Wowereit oder Platzeck keinerlei Entscheidungskompetenz hat!

Um bildlich zu sprechen, geht es bei dem Flugroutengezerre nun zu wie auf Witwe Boltes Hühnerhof: Nur, dass es weitaus mehr Hühner sind, die auf die Täuschungen der bösen Buben hereingefallen sind:

 

Nach dem sie sich täuschen lassen haben

„In die Kreuz und in die Quer

Reißen sie sich hin und her

Flattern auf und in die Höh,

Ach herrje, herrjemine

Ach, sie bleiben an dem langen

Dürren Ast des Baumes hangen“

Wie sich diese Auseinandersetzung zu den DFS-Vorschlägen/Entwürfen konkret entwickeln wird ist nicht abschätzbar, aber bei Wilhelm Busch endet die letzte Flugrouten der getäuschten Hühner bekanntermaßen tödlich!

 

  Wilhelm Busch: aus Witwe Bolte 1. Streich


Solange nicht die Ursachen des Desasters erkannt werden und sich die Bürgerinitiativen, Bezirke und Länder gegenseitig ausspielen lassen, ist es abschätzbar, dass im Prinzip alles so schlimm bleibt, was uns Wowereit und Platzeck bisher nicht ohne Absicht verheimlicht haben.

Das Possentheater der Berliner Provinz wird also immer absurder: Das inszenierte Flugroutentheater gipfelt in der unverfroren Demonstration gegen sich selbst, da Platzeck und Wowereit immer und frühzeitig von den Flugrouten wussten: Bürgermeister Wowereit demonstriert als Aufsichtsratsvorsitzender der FBS gegen die Flugrouten der DFS, die einen Parallelbetrieb gewährleisten! Also wider besseren Wissens demonstriert er gegen sich selbst, während er in diesen Skandal hineinskandiert, dass die Flugrouten „inakzeptabel“ seien, aber die Flugrouten aus wirtschaftlicher Sicht für den Parallelbetrieb „alternativlos“ sind!

Ebenso der biedere und zutiefst befangene Ministerpräsident Platzeck als Dienstherr der Planfeststellungsbehörde…..Wenn die BBI-Entscheidungsträger ihren Proteste gegen sich selbst demonstrieren, sollten Wowereit und Platzeck beim Volk endlich selbst ihren Rücktritt fordern!

In dieser schizophrenen Situation ist es um so wichtiger nach den Ursachen für dieses Dilemma zu fragen und was wirklich passiert, wenn der BBI eröffnet wird…..Denn mit viel Steuergeld wird von den bösen Buben nun und weiterhin die Illusion erzeugt, der BBI sei eine Jobmaschine und deshalb sei der Parallelbetrieb aus wirtschaftlicher Sicht unerlässlich. Egal ob Parallelbetrieb oder nicht: der BBI ist auf Dauer nicht wirtschaftlich betreibbar und ein Milliardengrab. Der BBI ist zu einem Paralleluniversum schizophrener und unfähiger Berufspolitiker geworden. Dazu mehr demnächst auf meinem Blog! 

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Die Optimierung der politischen Abflugrouten für Wowereit und Platzeck (Schlagzeilen zur politischen Schlagseite)

November 6th, 2010 — 9:40am



Es wird immer skurriler und absurder im Streit um und Protest gegen die Flugrouten: Jegliche Satire wird von der Realität eingeholt/überholt, nachdem Wowereit nun als Aufsichtsratsvorsitzender der FBS gegen die Flugrouten der DFS protestiert, während sein Flughafenchef Schwarz diese verteidigt, weil der Parallelbetrieb auf dem BBI aus wirtschaftlicher Sicht erforderlich ist!

Daher ein satirischer Bogen zur Optimierung der politischen Abflugrouten für Wowereit und Platzeck, die darin besteht, selbst zurückzutreten oder vom Volk abgewählt zu werden. Endgültiger Abflug vor ihrem Absturz aus der Politik! Denn sie haben ihrem regierten Volk unermesslichen Schaden zugefügt. 

Wenn dann wieder einer der unendlich vielen Skandale öffentlich wird, wie beim jüngsten Immobilienskandal  (Krampnitz-Verkauf in Brandenburg) heißt es immer wieder lapidar, dass da etwas “schief gelaufen” sei (gleiche Formulierung  auch beim sittenwidrigen Bodenreformlandskandal) und das “geltende Regeln” ausser Kraft gesetzt wurden.

Bei den abknickenden Flugrouten ist auch etwas schief gelaufen und man hat sich nicht an geltende Regeln bei Planung und Bau des BBI gehalten, diese einfach ausser Kraft gesetzt (ich berichtete in meiner Reihe zum Flugroutendesaster). Die Folgen sind unabsehbar und irreversibel geworden. Die politische Energie der dekadent gewordenen Regierungen von Berlin und Brandenburg ist offensichtlich darauf gerichtet, Regeln ausser Kraft zu setzen und diesen Betrug danach zu leugnen, wenn es öffentlich wird. 

Deshalb sofortiger Baustopp des BBI, weil dem Bürger und Steuerzahler noch ganz andere Dinge gezielt und vorsätzlich von der angeblichen “Jobmaschine” verschwiegen werden. Denn hier wird demnächst noch einiges sehr “schief laufen”. 

Lesen Sie dazu demnächst dazu auf meinem Blog weiter!

Ihr Frank Welskop


      

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Wieder mal frachtvoll beim Lügen ertappt! (Schlagzeilen zur politischen Schlagseite vom 04.11.2010)

November 4th, 2010 — 10:15am



 

(Graphik von der Web-site des BVBB)

 

Wowereit (SPD) und Platzeck (SPD) sitzen auf einer Protestveranstaltung gegen die skandalösen BBI-Flugrouten.

Platzeck raunt Wowereit zu: „Ich weiß auch nicht wo das Ganze mit den Flugrouten so plötzlich herkommt und wo es noch hinführt. Das ist jetzt so wie ein Deichbruch! Da hat die DFS irgendwas falsch gemacht und wir haben nicht aufgepasst. Und dann auch das noch mit der Bombe in der Fracht. Klaus, müssen wir da nicht was machen, ist unsere Fracht sicher?“

 

„Was denkst du, na klar! Uns kann da nichts passieren. Ist recht übersichtlich mit unserer Fracht. Da gibt’s jetzt noch so eine Hartz IV-Kolonne, die die paar Pakete durchschnüffelt. Da sparen wir uns die Sprengstoffspürhunde, denn die kosten ja ganz schön“, entgegnet Wowereit listig.

„Aber ich dachte doch, dass wir so ein starkes Frachtwachstum haben? Da gab es doch von der Flughafengesellschaft vor kurzem so eine Pressemitteilung. Das soll richtig stark gestiegen sein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum, so um 34 Prozent.“

 

http://www.berlin-airport.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2010/2010_10_07_Wachstum.html

Wowereit stiert gelangweilt ins Auditorium. Platzeck weiter zu Wowereit:

„Ich glaube, die Flughafengesellschaft hat auch Geschäftsberichte, wo so was drin steht. Kannst du mir nicht mal einen borgen, du bis doch da Aufsichtsratsvorsitzender?“

 „Äh, Geschäftsberichte? Ach ja, hab davon gehört, aber noch nie reingeguckt. Dafür habe ich den Schwarz vom Flughafen, der macht das alles für mich: aus roten Zahlen halt schwarze.“

 „Häh, häh“ Platzeck lacht hämisch, „und ich hab dafür den Bretschneider. Der bohrt für mich die ganz dicken Bretter bei den Flugrouten!“ 

 Wowereit überlegend „Aber du bringst mich da auf eine Idee. Ich werde dem Schwarz stecken, dass er mal wieder ne Pressemitteilung macht, dass die Fracht nicht um 34 %, sondern sogar um 43 % gestiegen ist! Denn dafür haben wir ja den Flughafen auch gebaut.“

 „Das kannst du doch nicht einfach so machen, ist doch Betrug“, entgegnet Platzeck verwirrt.

 „Das macht nichts, haben wir doch schon immer so gemacht. Ist ja dieses Mal nur ein Zahlendreher, sonst haben wir das Komma öfters schon mal um 2 Stellen nach rechts gerückt. Haste wohl nie gemerkt?“

 „Naja, wenn das mal gut geht“ Platzeck klatscht Beifall nach einem Redebeitrag einer BI aus Lichtenrade zur skandalösen Flugroutenpolitik, während die Masse im vollen Saal Buh-Rufe skandiert, und er in diese Buh-Rufe einfällt.

Er hatte leider nicht bemerkt, dass das Buhen Wowereit gilt – und natürlich ihm auch!


Und die Moral von der Geschicht?

 Erstens geht das natürlich tatsächlich nicht gut mit den Flugrouten und zweitens ist das keine Satire mit der Fracht, sondern bittere Realität. Hierzu eine Passage  der erwähnten Pressemitteilung der FBS vom 07.10.2010:

 „Die Luftfracht wuchs wiederholt stark aufgrund der Zuladungen zu Langstreckenflügen. Kumuliert wurden von Januar bis September 19.690 Tonnen Fracht umgeschlagen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte ein Plus von 34,3 Prozent vermerkt werden.“

 Das alles ist jedoch nur wieder in der Schwarzschen Dunkelkammer erfunden und erlogen worden!


  1. Wenn diese „optimistischen“  Zahlen auf das gesamte Jahr 2010 extrapoliert werden, und wird dieses „starke Wachstum“ bis zum Jahresende fortgeschrieben, dann ergibt sich eine Frachttonnage in Höhe von 24.612 Tonnen für das Jahr 2010. Allerdings ist im FBS-Geschäftsbericht von 2009 auf Seite 22 angegeben, dass die Luftfracht im Jahr 2009 genau 29.302.187 Kilogramm betrug. Damit ist die Luftfracht nicht gestiegen, sondern um 13 % gesunken! Das ist sogar von mir noch schön gerechnet, weil das letzte Quartal im Jahr naturgemäß nicht zu den verkehrsreichsten Quartalen gehört.
  2. Die Luftfracht ist auch nicht „wiederholt stark gewachsen“, sondern in Folge gesunken. Denn sie wird im Jahr 2010 gegenüber 2009 um 13 % und sie ist laut Geschäftsbericht im Jahr 2009 gegenüber 2008 um 11 % geschrumpft! Also nicht wiederholt gewachsen, sondern in Folge gesunken.
  3. Wenn man diese sehr ernüchternden Werte mit den Prognosen der Lufthansa und der BBF für den Planfeststellungsantrag für das Jahr 2010 vergleicht sieht es ganz schlimm mit der Luftfrachtrealität aus: Die Lufthansa prognostizierte für das Jahr 2010 exakt 1.100.000 Tonnen Fracht: Die FBS realisierte  mit ihrem Frachtumsatz in diesem  Jahr davon bestenfalls 2,3 %. Nicht viel besser sind die eigenen Prognosen der Flughafengesellschaft mit 230.947 Tonnen für das Jahr 2010: Da erreicht die FBS bestenfalls ca. 10 % des prognostizierten Frachtumsatzes! Mit diesen Prognosen wurde aber der Bau des BBI ganz maßgeblich begründet!
  4. Die Behauptung der Flughafengesellschaft im Planfeststellungsantrag, dass die Luftfracht überproportional steige ist komplett falsch: die Luftfracht ist sogar gegenüber 1990 geschrumpft: die lag im Jahr 1990 „immerhin“ bin 29.802 Tonnen. Die Luftfracht ist in Berlin also in der Dauerkrise!
  5. Nicht nur die Fracht schrumpft, sondern im politischen Krach um die Flugrouten plötzlich auch die Passagiere: Dazu aber demnächst mit erfrischenden Neuigkeiten auf meinen Blog.

 

Der Betrug ist beim BBI offensichtlich nicht nur systematisch und lückenlos! Er kann auch systematisch und lückenlos nachgewiesen werden. Die Flugrouten sind nur die Folge des BBI-Skandals, nicht dessen Ursache. 

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Alles gut verkauft, oder was? (Schlagzeilen zur politischen Schlagseite vom 30.10.2010)

Oktober 30th, 2010 — 9:01am


Kommt Platzeck (SPD) zum Regierungs-H-N-O-Arzt und trifft dort Wowereit (SPD) im fast leeren Wartezimmer. Sie sind alleine:

„Mensch Klaus, was machst du denn hier?“, fragt er ihn während er sich neben ihn setzt. „Hörst du neuerdings auch so schlecht, seit dem es so einen Krach um die Flugrouten gibt?“

(Graphik von der Web-site des BVBB)

„Quatsch“ entgegnet Wowereit barsch. „Ich kann die nicht mehr riechen: Mir passen seit einiger Zeit einfach die Nasen meiner Wähler nicht mehr.“

„Ja, aber du hast dich doch ganz gut verkauft“ entgegnet Platzeck kurz.

„Na klar, aber nicht nur mich, sondern vor allem mein ahnungsloses Volk habe ich verkauft- äh für dumm.“

„Aber ist doch alles gut gelaufen und dein Haus in Lichtenrade hast du ja im Jahr 2004 noch sehr gut verkauft, als ich dir meine Insiderinfos zu den Flugrouten über Lichtenrade steckte. Deshalb habe wir doch das ganze inszeniert“

Hier der wichtige Link dazu: 

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/1218/lokales/0302/index.html

Wowereit arrogant: „Hab ich doch alles selbst gewusst. Ach ja, das war ja übrigens in dem Jahr als ich dem Ulbricht einen Maulkorb verpasste“.

„Walter?“

„Quatsch, ich glaube du hast mehr als einen Hörschaden. Ich meine natürlich den Bürgermeister von Köpenick, der seine Fresse nicht halten wollte und bei den Rechtsverdrehern vom Bundesverwaltungsgericht wegen dem Fluglärm klagen wollte. Waren doch nur Ossis, hat er nicht kapiert.“ Seufzend: „Ach, damals hat alles noch so gut geklappt, aber heute, da krieg ich gleich immer  so einen Hals, wenn jemand auch nur das Wort “Flugrouten” ausspricht.“

„Du meinst, das Wasser steht dir wohl bis zum Hals, Klaus: jetzt noch das mit den Wasserbetrieben….“

Das Gespräch wird abrupt beendet, als die Schwester in das Wartezimmer hineinkrächzt. „Der nächste bitte…“


Da kann man nur sagen, hoffentlich und so schnell wie möglich! Rücktritt und sofortiger BBI-Baustopp bis auf weiteres! Lesen sie demnächst dazu weiter! 

Ein schönes Wochenende wünscht 

Ihr Frank Welskop 

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Nasenfassen angesagt!(Schlagzeilen zur politischen Schlagseite vom 29.10.10

Oktober 29th, 2010 — 7:23am


Der Beginn der Diskussion über die künftigen Flugrouten in der Region war von “kommunikativen Fehlstarts” geprägt, sagte der Brandenburger Staatssekretär für Infrastruktur am Freitag. “Da müssen sich alle Beteiligten an die Nase fassen” – die Deutsche Flugsicherung (DFS), aber auch die beteiligten Ministerien, inklusive seines eigenen.  Er versprach den Bürgern und Kommunalpolitikern, die ihm im Potsdamer Friedenssaal zuhörten, eine bessere und zügigere Information“.(Berliner Zeitung vom 23.10.2010). 

Toll dieses Angebot mit den versprochenen Informationen im Jahr 2010. 

Beim “konstruktiven Vorschlag” des politischen Nasenfassens in der närrischen Endzeit brauchen manche gar nicht mal mehr ihre Hände zu heben.

Und die Moral von der Geschichte: 

Je höher der politischen “Elite” das Wasser steht, 

desto arroganter recken sie ihre Nasen in die Höhe

(Graphik von der Web-site des BVBB). 

P.S.: Das ganze ist weit mehr als nur ein kommunikativer Fehlstart: Während Wowereit nun anscheinend völlig verwirrt gegen den von ihm entscheidend verursachten Flugroutenskandal protestiert, schaltet sich in diesem offensichtlichen Irrenhaus auch noch Verkehrsminister Ramsauer ein: Für ihn ist der PlaWow-Flugroutenskandal eine Steilvorlage, wenn er fordert, zu den planfestgestellten Flugrouten, die die Lärmschutzzonen definieren, zurückzukehren.

Hintergrund: Er ist der Auffassung, dass Interkontinentalflüge der Lufthansa vom BBI den Luftverkehrsstandort Deutschland schwächen (ich berichtete in meinem Blog ausführlich und mehrfach).

Wenn das umgesetzt werden würde, besteht die Jobmaschine “BBI” letztendlich darin, dass aus 6 SLB für zig Mrd. Euro de facto (funktional) nur noch eine SLB wird, da der Parallelbetrieb am BBI wegen verbindlicher Sicherheitsstandarts der ICAO damit ausgeschlossen ist.

Der BBI-Skandal wird immer offensichtlicher und ist nicht mehr abzuwenden. Wann beginnt die Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher Steuergeldvernichtung und Betrug zu ermitteln?

Wenn in dieser Situation bis zur Klärung dieses Dilemmas kein Baustopp verfügt wird ist das auch kriminell!

 

    


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Schlagzeilen vom 28.10.2010: Ryanair dünnt aus (Schlagzeilen zur politischen Schlagseite)

Oktober 28th, 2010 — 12:14pm



Ryanair will nicht nur die Toiletten drastisch aus seinen Flugzeugen ausbauen, sondern schrumpft nun auch seinen deutschen Flugplan um 30 % wegen der Luftverkehrsabgabe zusammen. Auch davon betroffen ist Berlin (http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:weniger-fluege-von-hahn-ryanair-schrumpft-deutschen-flugplan/50187619.html).

Die deutsche Luftverkehrsabgabe gibt damit auch einen schönen Vorgeschmack zur Eröffnung des BBI als unbezahlbaren Flughafen mit dessen zusätzlichen extrem hohen Flughafengebühren infolge permanenten politischen Missmanagements. Wenn der BBI eröffnet, könnte diese BBI-Schrumpfungsquote für die Billigairlines auch zutreffen: um Minus 30 % Plus X!

Kein Problem für den wie immer gelassenen FBS-Chef Schwarz: Er hat den Ausweg wie immer schon in der Schublade seines Schreibtischs parat: Er wird den Non-Aviation-Umsatz von den geplanten 47 % zur BBI-Eröffnung nun ganz einfach auf 77 % mit dem neuen innovativen Boutiquen-Bodegas-Ikea-Vermarktungskonzept (kurz: BBI plus 77 %) ausweiten. Mit diesem Konzept sollen auch gezielt Hartz-IV-Empfänger angesprochen werden.

Ich berichtete im Blogtext vom 24.10.2010, dass der Non-Aviation-Umsatz in Berlin in Wirklichkeit nur bei 17 % liegt! Eine Steigerung des Non-Aviation-Umsatzes um 60 % bis 2012 dürfte für Schwarz mit diesem Konzept in der Schulden- und Armutsmetropole daher kein Problem sein…..

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