Category: BBI/Flugverkehr (Allgemeines)


Hauptstadtflughafen darf Fluglinien schröpfen

April 6th, 2011 — 11:16pm


Der obige Titel des folgenden Artikels vom 06.04.2011, könnte fast von mir sein: ist er aber nicht, sondern von der Financial Times Deutschland von heute. Allerdings ist dieser Zusammenhang schon lange in meinem Buch “BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal” aus dem Jahr 2009 sowie auf meinem Blog nachzulesen: Der BBI wird gebührenseitig extrem teuer, damit er keine Verluste einfliegt. Dadurch wird er allerdings wiederum unwirtschaftlich, weil sich die meisten Airlines bzw. Billigairlines  diesen Flughafen kaum oder gar nicht leisten können. Die wandern dann ab oder dünnen ihren Flugplan aus wie bereits Ryanair. Oder reichen die Kosten an die Passagiere weiter, was auf das Gleiche hinausläuft.


http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:berlin-brandenburg-international-hauptstadtflughafen-darf-fluglinien-schroepfen/60035639.html


Es ist der Anfang vom Ende. Denn die Fluglinien kann man kaum, schon gar nicht die Billigflieger, schröpfen: Denn sie müssen infolge der steigenden Kerosinkosten ihre Ticketpreise ohnehin und unabhängig von den kommenden BBI-Gebühren erhöhen. Hier das Beispiel Germanwings ebenfalls von heute:


http://news.travel24.com/airline-news/germanwings-erhoeht-die-preise-wegen-kerosin-kosten/336087.html 


Das Dilemma dieses staatlichen BBI-Vehikels wird sich also in dreifacher Hinsicht hochschaukeln und ein böses Ende nehmen. Im Kontext von den global wachsenden Kerosinkosten, der deutschen Luftverkehrsabgabe und den überdurchschnittlich hohen BBI-Gebühren werden die bisherigen Hauptkunden Berlins – die Billigairlines – von diesen Problemen besonders arg betroffen sein.

Gleichzeitig beginnt mit dieser Thematik eine neue Reihe auf meinem Blog! Es wird wieder sehr spannend!









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Schuldenmetropole Berlin: Hauptstadt der teuren und verlustreichen Billigflieger!

März 28th, 2011 — 7:37pm


Nicht nur, dass die Billigfliegerei den Passagieren sehr teuer zu stehen kommen kann (ich informierte zu diesem Thema bereits am 22.02.2011), sondern auch die Kommunen und Länder bleiben auf den Verlusten des Billigfliegerwahnsinns sitzen!


http://www.zeit.de/2011/08/Regionalflughaefen


Wer zahlt ist dann wie immer und letztendlich der Steuerzahler!

Wir können also sehr gespannt sein, was sich die Gesellschafter der künftigen “Jobmaschine” kurz vor der angekündigten Eröffnung des BBI einfallen lassen, um Nicht-Billig-Airlines für diesen sehr teuren Flughafen anzulocken. Wieder mit rechtswidrigen Beihilfen wie ab 2002 für easyJet? “Dank” dieser “vorausschauenden” Beihilfenpolitik hat Berlin heute einen Anteil von ca. 70 % Billigfliegern! “Ungerecht” wäre es dann schon, wenn die dann plötzlich ihren Flugplan ausdünnen oder gar abwandern müssten. 

Aber dann hätten wieder die Privat- und Geschäftsflieger gute Karten, und bräuchten nicht mehr von Schönhagen aus zu starten. Na ja, das schließt zwar die Beihilfen auch wieder nicht aus, aber es brummt wenigstens etwas am Himmel über dem BBI. Und das lästige Problem mit den blöden Flugrouten wäre dann auch gelöst, weil es auf einem verödeten BBI dann keines unabhängigen Parallelbahnbetriebes mehr bedürfen würde. Das Einzige, was dann noch zu leisten wäre, ist in Analogie zum Berliner Straßenausbaubeitragsgesetz ein Flughafenausbaubeitragsgesetz zu verordnen, um den Steuerzahler “angemessen” an dem “Jobwunder” BBI zu beteiligen. Natürlich “rückwirkend”! Wie bei den Altanschließern.

 




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Deutschland ist im Gegensatz zu Berlin auf dem Weg in die Zinsknechtschaft! Berlin ist es schon!

März 23rd, 2011 — 2:44pm


Prof. Kerber, Verfasser des Vorwortes meines Buches “BBI- ein neuer Berliner Bankenskandal”, hat in der Wirtschaftswoche ein Interview gegeben. Er ist als renommierter Staatsrechtler und Finanzexperte Kläger gegen den Euro-Rettungsschirm vor dem Bundesverfassungsgericht und unterstreicht, dass ”kein Parlament der Welt ….das Recht (hat), die Steuereinkünfte seiner Bürger in einer solchen Weise zu verpfänden”. 

Aber genau das geschieht in Deutschland durch den Euro-Rettungsschirm, der sich m.E. ohnehin nicht mehr retten lässt. 

Kerber: “Wenn wir so weitermachen, sind wir auf dem Weg in die Zinsknechtschaft”. 

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/keinesfalls-mit-frankreich-458185/

Aber nicht nur Deutschland begibt sich dann in die Zinsknechtschaft, sondern das ist ja in Berlin durch überwiegend politische Unfähigkeit schon lange Praxis und der BBI ist ein nicht geringer “Beitrag” dazu. Wenn die Inflation zu galoppieren beginnt oder gar der Euro crasht, dann ist dieser BBI überflüssig wie ein Kropf.

Der BBI ist nichts als eine politische Spekulation eines Pleiten- Pech- und Pannenprojektes, dass vielleicht doch noch alles gut wird, nachdem bereits vorher über Jahre alles schief gelaufen ist.  

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Die IATA kürzt die Gewinnprognose dramatisch: besonders für Europa!

März 14th, 2011 — 12:35pm



http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-fliegen-in-zeiten-kleinerer-und-groesserer-krisen/60025342.html

Na ja, mal sehen was unsere BBI-Analysten und -Protagonisten dazu sagen: Der BBI wird trotzdem ein ganz großes Drehkreuz und braucht dann noch ganz schnell eine 3. SLB.


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Die Billigfliegerei kann den Passagieren sehr teuer zu stehen kommen!

Februar 22nd, 2011 — 8:15am



Das ganze irrationale System der Viel-, Kurz- und Billigfliegerei stößt auch hier an seine Grenzen. 


http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bis-zur-voelligen-erschoepfung/3868394.html


Deshalb sollten vielleicht die Passagiere für die Piloten eine Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr fordern und dazu eine Bürgerinitiative gründen. Ist schon absurd, dass die da oben völlig erschöpft evt. am Knüppel im Cockpit schlafen, während die Flughafenanwohner schlaflose Nächte haben. 

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Der Rückblick auf den BBI-Ausblick vor 10 Jahren!

Dezember 27th, 2010 — 3:05pm


Vor 10 Jahren erarbeiteten Dr. Uwe Malich und ich als Vorstand der Studiengesellschaft Brandenburg -Berlin für Regionalentwicklung , Verkehr und Umwelt e.V. eine Studie mit dem Titel “Großflughafenprojekt BBI: Vorläufiges Fazit nach 10 Jahren Planung oder Chaos. Recherchen zwischen Euphorie und Katzenjammer”  

Die Studie, die wir im Auftrag des kommunal politischen Forums erstellten, wurde uns regelrecht aus den Händen gerissen. Ebenso war die 2. Auflage, in der Umweltzeitung der GRÜNEN LIGA Berlin “Der Rabe Ralf” erschienen,  in Höhe von 10.000 Exemplaren schnell vergriffen.

Nur allzu genau treffen die damaligen Einschätzungen vor 10 Jahren (10 Jahre nach Beginn der BBI-Planung) 10 Jahre später den Nagel auf den Kopf: 

“Gemeinsames Fazit der verschiedenen Recherchen ist freilich, dass sich das BBI-Projekt in einer Sackgasse befindet, aus der ein Herausfinden auf einen zukunftsfähigen Entwicklungspfad nur schwer möglich zu sein scheint. Nach dem weitgehenden Versagen von (Landes-)Politik und Fachplanung wird der “Schwarze Peter” der Projektentwicklung deshalb demnächst mit hoher Wahrscheinlichkeit der “Dritten Kraft”, der Justiz, zugespielt werden”.(Seite 3)

Vor dem Hintergrund der jetzt einzureichenden und anhängigen Klagen in Folge der offensichtlich  betrügerischen Absichten zur Erschleichung eines Planfeststellungsbeschlusses zum Bau eines völlig unrentablen BBI hier noch ein weiteres Zitat im Resümee dieser damaligen Studie:

“Großflughafenprojekt BBI – Vorläufiges Fazit nach 10 Jahren. Planung oder Chaos? Recherchen zwischen Euphorie und Katzenjammer”. So der Gesamttitel der vorliegenden Untersuchungen. Nach 10 Jahren Vorgeschichte des BBI muß festgestellt werden, dass dessen Planung vor dem Hintergrund des enormen Zeitverlustes und der nach wie vor vielen ungeklärten Probleme durchaus chaotische Formen angenommen hat. Der Euphorie der “Gründerjahre” des BBI wich ein nachhaltiger, national ärgerlicher und international peinlicher Katzenjammer.

Das Motiv für das verkrampfte Festhalten am Projekt um jeden Preis trotz leerer Landeskassen, liegt in der maroden Wirtschaftssituation und -politik der involvierten Länder. Besonders der am Boden liegenden Bauwirtschaft in Brandenburg soll auf diese Weise wieder auf die Sprünge geholfen werden. Die sogenannte Jobmaschine “BBI” soll Zeichen setzten, von der Brandenburger Landesregierung als Leuchtturmpolitik verklausuliert, ohne allerdings zu bemerken, dass eine derartig kostspielige Leuchtturmpolitik sehr schnell zu einer “Rote-Laternen-Wirtschaft” führt. Aus dieser Misere ergeben sich vielfältige Konsequenzen für das Projekt, die im Folgenden zu-sammenfassend dargestellt sind” (S 57):

Über den folgenden Link kann die gesamte Studie abgerufen werden!

http://www.kf-land-brandenburg.de/archiv/bbibroschuere.htm

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Fliegen wird echt zum Risiko!

November 30th, 2010 — 8:21am



Wie jetzt bekannt geworden ist, wurde auf dem Flughafen Schönefeld Trinkwasser für Flugzeuge mit Kerosin verseucht.

Wie das passieren konnte ist mir völlig schleierhaft, ausser, dass es vorsätzlich und beabsichtigt geschah (siehe kurzer Artikel unten).


Vom Flughafen Schönefeld ging ja in der Vergangenheit schon ein anderer Skandal aus, der unser Wasser und Trinkwasser verseuchte: mit Dioxin (ich berichtete auf diesem Blog unter der Rubrik “Unser Trinkwasser in Gefahr?”.

Und nun das! Nicht nur, dass die Kabinenluft verseucht ist oder dass Ryanair die Toiletten ausbaut, um seine Passagiere auf engstem Raum wie bei einem Viehtransport zusammenzupferchen. Wehe dem, der dann auch noch unter Inkontinenz leidet. Und wehe dem, wer in die USA fliegt und dort nicht mehr aufstehen bzw. seinen Sitz verlassen darf (ich berichtete in meinem Blog). Da ist doch der Nacktscanner gar nichts dagegen, dem einige Passagiere vielleicht noch etwas positives abgewinnen können. Eines Tages wird sich allerdings gutachterlich herausstellen, dass die Strahlen des Nacktscanners auch schädlich seien. 

Vielleicht habe ich ja noch etwas vergessen? Aber wir können alle noch sehr gespannt sein, was uns über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos sei, noch so widerfährt bzw. widerfliegt. 

  



Trinkwasser für Flugzeuge in Schönefeld mit Kerosin verunreinigt
28.11.2010 – 16:48 Uhr
Niemand verletzt
Schönefeld (dapd-lbg). Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sind am Samstag Flugzeuge mit Kerosin-verunreinigtem Frischwasser befüllt worden. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag auf dapd-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der “Bild”-Zeitung (Montagausgabe). Niemand sei verletzt worden, fügte der Sprecher hinzu. Die Bundespolizei sei am Samstagvormittag über den Vorfall informiert worden.
Der Zeitung zufolge hatte ein 21 Jahre alter Mitarbeiter mehrere Liter Kerosin in einen 3.000-Liter-Frischwassertank gefüllt. Dieses verunreinigte Wasser sei in drei Maschinen der Fluggesellschaft German Wings gefüllt worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Betroffen gewesen seien Maschinen nach Zweibrücken, Köln-Bonn und München. In allen drei Flugzeugen sei die Crew beim Vorbereiten des Kaffeekochens auf den Geruch aufmerksam geworden und habe den gesamten Service eingestellt. An den Zielflughäfen seien die Tanks dann überprüft worden. In einem Fall sei eine Ersatzmaschine zum Einsatz gekommen. Der Sprecher unterstrich, dass in keinem Fall Passagiere mit dem Wasser in Berührung gekommen seien. Die Crew einer Maschine sei ärztlich untersucht worden, aber bereits wieder im Einsatz, fügte der Sprecher hinzu.
(dapd nachrichtenagentur)

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