Category: BBI/Flugverkehr (Allgemeines)


Bricht nun bald das System der BBI-Spekulationen wie ein Kartenhaus in sich zusammen? (Teil 4)

Februar 7th, 2012 — 1:25pm

 

Im Teil 1 dieser Reihe berichtete ich über die komplexen BBI-Spekulationen, wonach der künftige BER auf die hochverschuldete Air Berlin setzt und Air Berlin wiederum auf den völlig maroden BER. Unabhängig davon hatte ich auf diesem Blog schon mehrfach über die ausweglose Lage der hochspekulativen Politik von Air Berlin berichtet, die auch noch expansiv, schon tödlich mit dem BBI verquickt ist. Daher muss ich unbedingt auf einen heute beim manager magazin erschienenen sehr aufschlussreichen Artikel verweisen, wonach es Air Berlin trotz aller Sparprogrämmchen und Etihad-”Rettung” immer noch nicht gut geht! Und zwar eigentlich sehr schlecht! In Wirklichkeit aber nicht nur eigentlich, sondern wirklich dramatisch: trotz dem beizutretenden Bündnis Oneworld (oder gar weil), “trotz” Mehdorn und natürlich auch “trotz” BBI/BER/WBA.

“Lieber als den Ernst der Lage beschwört der spät Berufene (Captain Mehdorn, F.W.) die verheißungsvolle Zukunft, etwa den großen Auftritt am neuen Hauptstadt-Flughafen Willy Brandt.”

Hier der Link! UNBEDINGT LESEN!

Der Artikel ist sehr gut recherchiert und muss nicht weiter kommentiert werden. Er nennt das Kind Hunolds konsequent beim Namen und gibt einen Ausblick darüber, dass Air Berlin in Turbulenzen bleibt: und das in einem von der IATA vorhergesagten Schreckensjahr 2012!

Für Air Berlin werden dann natürlich wieder die anderen schuldig sein. Wahrscheinlich dann auch der BER, weil er viel zu spät öffnen  soll und viel zu teuer für Air Berlin werden wird. Aber diese Aussage ist nichts neues auf diesem Blog und ist auch in meinem Buch von 2009 nachzulesen. Dann gute Nacht Air Berlin! Hat denn der Hunold nicht noch eine Klage  gegen das Nachtflugverbot am BBI zu laufen?

 

 

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Bricht nun bald das System der BBI-Spekulationen wie ein Kartenhaus in sich zusammen? Auch wenn Air Berlin nun vorerst gerettet wurde? (Teil 2)

Dezember 29th, 2011 — 9:42pm

Nachdem entsprechend meiner Explikationen im 1. Teil dieses Textes gestern der EURO bedrohlich absackte (hier ein Link dazu), möchte ich nun wieder auf die Konsequenzen des Deals “Air Berlin – Etihad” eingehen. Angenommen der BER gräbt den Drehkreuzen Fraport und München als plötzlich in dieser Phalanx aufstrebendes Drehkreuz das Wasser ab (also den deutschen Drehkreuzen, in deren Umfeld die Industrie/Wirtschaft angesiedelt ist und weshalb sie auch entstanden sind), dann wird sich mindestens der Bundesverkehrsminister wie bisher dafür einsetzen, die bestehenden deutschen Drehkreuze zu erhalten, zu schützen. Dessen mehrfache Verlautbarungen sollten nicht vergessen werden: Das 3. Drehkreuz in Berlin schwächt den deutschen Luftverkehrsstandort (ich berichtete mehrfach darüber).

Jedenfalls wird die Finanzaufsicht BaFin diesen Deal nun untersuchen. “Wir schauen uns das an”, sagte eine Sprecherin der Bonner Behörde. Für eine formelle Prüfung sei es zu früh. Insidern zufolge geht es unter anderem um die Frage, ob die Araber mit einem Dementi vor zwei Wochen die Kapitalmärkte in die Irre geführt haben könnten. Ein Etihad-Sprecher hatte damals einen Medienbericht über einen kurz bevorstehenden Einstieg per Email kommentiert: “Der ganze Bericht ist fehlerhaft.” Hier der Link!

Im Extremfall werden die Geberländer ihre Zahlungen für Berlin umgehend oder sukzessiv einstellen, sollte dieser Deal zu Lasten von Fraport und München ausgehen. Hinter verschlossenen Türen wird schon lange erwogen nicht mehr für den in der ständig “wachsenden” Schuldenmetropole Berlin veranstalteten Unsinn aufzukommen, weil der Frust darüber immer höher kocht und das Fass damit zum Überlaufen bringen würde. Erst recht dann, wenn es nichts mehr zu verteilen gibt. Und vergessen wir auch nicht: Berlin ist schon lange Pleite und das Ausscheren der 3 Geberländer wäre für Berlin eine sofortige Katastrophe!

Die Verlustkonstellation von Air Berlin und Etihad wird dann auch desaströs enden, wenn es durch die Krise des Luftverkehrsmarktes plötzlich auch nichts mehr zu verteilen gibt und es nur noch um das Überleben der einzelnen Airlines geht. Dann gilt nämlich das Motto, dass auf den dramatisch schrumpfenden Märkten nur noch jeder für sich allein fliegt. Die Zeit der wachsenden und weitverzweigten Netzwerke wäre/ist dann vorbei. Dass dieses Szenario Realität wird, liegt AUCH an der durch die EZB-Notenpresse angeheizten Inflation. Ohne die angeworfenen Notenpressen gäbe es andererseits ein existentielles Liquiditätsproblem für den EURO, wodurch er sonst schon längst gecrasht wäre. Das ist die Zwickmühle, in der sich der dem Untergang geweihte EURO befindet. Und deshalb diese unendlich vielen Krisengipfel, die letztendlich alle erfolglos bleiben werden und zum Scheitern verurteilt sind, weil der EURO zumindest aus 2 Gründen eine historisch gigantische Fehlkonstruktion war! Erstens ist der Euroraum kein Nationalstaat und die unterschiedlichen Nationalstaaten sind im wirtschaftlichen Entwicklungsgefälle extrem unterschiedlich. Darüber hinaus wurden und werden alle denkbaren und undenkbaren Regelbrechungen durchgezogen. Offen und verdeckt…..Übrigens trifft das Gleiche auch für die BBI-Konstruktion zu, der weder rentabel arbeiten wird noch privatisierbar ist (siehe dazu unten).

 Die Konsequenzen der angeworfenen Notenpresse liegen jedoch nun auf der Hand: “Die Angst der Deutschen vor der Inflation ist signifikant gestiegen: Ein Drittel der Deutschen fürchtet sich vor der Geldentwertung. Jeder zweite merkt die Inflation heute schon deutlich beim Einkaufen”. (hier der Link zu diesem Artikel). Und die wachsende Inflation führt natürlich zu einer schrumpfenden Kaufkraft und Nachfrage nach Tickets, ohne jetzt gleich das Gespenst der Hyperinflation von 1923 an die Wand zu malen.

Ein weiteres Szenario ist als Horrorvision für die deutsche Luftverkehrswirtschaft nicht auszuschließen und kann darin bestehen, dass die arabischen Airlines/Megaairports die deutschen Drehkreuze empfindlich aufmischen:

„Die Herrscher der Miniwüstenstaaten wollen ihre Unabhängigkeit vom Öl verringern und investieren daher kräftig in die Luftfahrt. Ihr Kalkül: Sie wollen ihre Emirate zu internationalen Drehkreuzen ausbauen und die Passagierströme aus Europa weglocken. So entsteht in Dubai aktuell ein Megaflughafen der 150 Millionen Passagiere abfertigen können soll – das sind doppelt so viele, wie jährlich in Europas größten Flughafen, London-Heathrow, starten und landen. Auch Etihad investiert nur 80 Kilometer von Dubai entfernt in einen neuen Flughafen, der immerhin 40 Millionen Fluggäste fassen soll. Der Vorteil der neuen Airports: Es gibt dort weniger Gesetzesvorgaben, Abgaben, wie Personalkosten, sind geringer“. (Hier der Link zum FTD-Artikel)

Zumindest werden sie es versuchen und die deutsche Politik wird auch versuchen, den deutschen Luftverkehrsmarkt vor diesem Exodus abzuschotten. Aber machen wir uns nichts vor: So bedrohlich das auch für Deutschland klingen mag, es ist auch nur alles Spekulation, weil die größte Spekulation – der EURO – zum Scheitern verurteilt ist.

Läuft jedoch alles zunächst so weiter wie bisher, wird es künftig auch so sein, dass die großen internationalen Fluglinien weiter auf Frankfurt setzen und um das arme, deindustriealisierte Berlin einen großen Bogen machen!(Hier der Link zum Spiegelartikel)

Bei dieser komplexen Betrachtung mit derartig vielen Unwägbarkeiten wird jedoch eins klar: Die fetten Jahren sind endgültig vorbei und auch der BBI-Crash würde kommen, wenn er am 3.06.2012 eröffnet! Letztendlich stellt der BBI eine zum EURO wenn auch abstrakte Analogie dar: Er ist auch eine Fehlkonstruktion, weil nicht nur ein extrem starkes Gefälle zwischen Billig- und Nichtbilligairlines existiert, sondern die auf diesem Groß- und Luxusflughafen völlig deplatzierten Billigairlines dort auch noch dominieren würden, während Langstreckenflüge eher Seltenheitswert auf dem damit viel zu teuren Großflughafen (am falschen, nach allen Regeln der Kunst durchgetricksten Standort) haben werden!

Demnächst folgt Teil 3, der sich mit den künftigen Verlusten auf dem BBI befasst!

 

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Die Website des BVBB wurde durch Hacker zerstört! Und American Airlines ist nun pleite!

November 29th, 2011 — 3:11pm

Die  Website des BVBB wurde zerstört. “Offenbar möchte man die Spendenflut zur Unterstützung des BVBB bei seiner Klage vor dem BVerfG boykottieren. Bitte spenden Sie auf das Spenden- und Beitragskonto des BVBB: Berliner Volksbank*BLZ: 100 900 00*Konto-Nr: 7188733012″ (Zitat BVBB)

Durch derartige Aktionen dürfte das Spendenaufkommen nur noch schneller steigen:

Hier der Link zum Spenden!

 

Und hier noch eine brandneue Nachricht! American Airline aus dem Oneworld-Bündnis ist nun pleite!

“Der drittgrößten US-Fluggesellschaft ist das Geld ausgegangen: American Airlines hat zusammen mit dem Mutterkonzern AMR Corp. Insolvenz beantragt. Die Kunden sollen davon zunächst nicht betroffen sein”

Hier der Link!

Das war zu erwarten gewesen (ich berichtete mehrfach darüber). Sie fliegt zwar vorerst weiter, aber verschwindet nun diese amerikanische Airlines auch von der Bildfläche?

Vielleicht wäre das etwas für Air Berlin zur Übernahme, denn Wachstum ist doch alles und alles andere nichts! Ach so, Air Berlin ist ja nun auch pleite und sucht einen Käufer….

Der Luftverkehrsbranche  reagiert über die Veränderung der  Kerosinkosten, die zahlungsfähige Nachfrage der Kunden und über Währungsschwankungen extrem sensibel. Derartige Pleite sind die Vorboten nicht nur der Grenzen des Wachstum, sondern des bevorstehenden Crashs in der globalen Wirtschaft.

 

 

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Air Berlin auch im 3. Quartal mit Verlusten! Wann kommt nun endlich die angekündigte Wende?

Oktober 26th, 2011 — 10:33am

Hier der Auszug aus der Pressemitteilung:

Im Zusammenhang mit den vorstehenden Transaktionen gibt die Air Berlin PLC das
vorläufige Geschäftsergebnis für das dritte Quartal 2011 bekannt:

Der Konzernumsatz der Air Berlin PLC stieg im Quartalsvergleich Q3 2010/Q3 2011
von EUR 1.241,2 Mio. um 10,8 % auf EUR 1.375,5 Mio. Das EBITDAR ist von EUR
336,4 Mio. auf EUR 269,3 Mio. im dritten Quartal 2011 gesunken. Das operative
Ergebnis (EBIT) fiel von EUR 171,7 Mio. auf EUR 96,8 Mio., wobei im Vorjahr EUR
26,8 Mio. positive Einmalerträge verbucht wurden. Der Grund der Abweichung liegt
insbesondere in der zum 1. Januar 2011 eingeführten Luftverkehrsteuer und dem
anhaltend hohen Ölpreis. Auch der betriebliche Aufwand von EUR 1.095,8 Mio.
er-höhte sich aufgrund der Kostensteigerungen im Quartalsvergleich um 16,8 % auf
EUR 1.280,3 Mio.
Hier der Link dazu.
Also, die Luftverkehrssteuer und der anhaltend hohe Ölpreis sind daran Schuld!
Ergeben sich 2 Fragen daraus:
1. Leiden die anderen Airlines etwa nicht darunter?
2. Inwiefern ist der Ölpreis anhaltend hoch, wenn er im letzten Jahr um 34 %, also fast
um 1/3 zurückgegangen ist?
Hier der Link dazu.
Und das auch noch im Sommer zur verkehrsreichsten Zeit?! Hierzu noch ein link!
Wenn Air Berlin so weiter macht wird es nicht nur nichts mit dem Drehkreuz auf dem BER,
sondern ist die Zukunft von Air Berlin arg gefährdet.
Ohne Trendwende dürfte diese Airline bald Pleite sein, auch wenn der Ölpreis drastisch sinkt.
Kann jederzeit passieren, wenn sich die Rezession weiter ausbreitet oder gar der EURO-Crash
trotz aller heutigen Beschlüsse kommt

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American Airlines aus dem Bündnis Oneworld bald Pleite?

Oktober 5th, 2011 — 6:50am

Vieles deutet darauf hin, dass American Airlines, die number 3 in USA und Mitglied im Bündnis Oneworld, bald Pleite sein könnte!

“Die Aktie der American-Airlines-Muttergesellschaft AMR ist wegen Gerüchten über eine bevorstehende Insolvenz um 33 Prozent eingebrochen. Der Kurssturz am Montag war auf mehrere Ursachen zurückzuführen. Wall-Street-Analysten hielten einen Antrag auf Gläubigerschutz für möglich, mit dem die Fluggesellschaft ihre Kosten senken könnte. Ausserdem erklärte der Dachverband IATA in einem Bericht, der Branche stehe angesichts der schwächelnden Wirtschaft eine schwere Zeit bevor. Und in diesem Monat gingen mehr AA-Piloten als üblich in den Ruhestand.”

Hier der Link!

Ebenso wie Air Berlin, die in 2012 diesem Bündnis beitreten möchte, hat American Airlines als einzige amerikanische Airlines noch unter Konjunkturbedingungen richtig viel Geld verloren. Und ebenso wie bei Air Berlin stürzte die Aktie dramatisch ab! Abgesehen davon, wie sich diese Airline nun konsolidieren kann, ist die Entwicklung des Luftverkehrs immer ein Indikator der Konjunkturaussichten. Wenn nun vieles auf eine Rezession hinweist dürfte das auch auf dem “World-Route-Krisengipfel” in Schönefeld ein Rolle gespielt haben. Aber die Akquise von neuen BER-Kunden ist ja streng geheim. Bis jetzt ist nur etwas von einem Wunschzettel von FBS-Chef Schwarz bekannt. Wir sind alle sehr gespannt……

 

 

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Volksinitiative für Nachtflugverbot hat allein in Berlin bereits über 10.000 Unterschriften gesammelt!

August 19th, 2011 — 4:28pm

Hier einige Infos zur heutigen Pressekonferenz zum Stand der Volksinitiative Nachtflugverbot in Brandenburg und Berlin in der Geschäftsstelle der GRÜNEN LIGA Berlin (siehe Links). Im Text  der ersten Pressemitteilung ist natürlich die Volksinitiative FÜR ein umfassendes Nachtflugverbot gemeint. Unabhängig von dem Lapsus ist die Initiative in Berlin und Brandenburg ausserordentlich gut angelaufen!

1. Link

2. Link

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Auch für General Aviation ist der BBI eine Fehlplanung, wie eine Studie der TU Dresden belegt!

August 9th, 2011 — 7:48am

Wie die FBI, die Friedrichsthagener Bürgerinitiative, gestern mit dem Verweis auf das Luftverkehrsmagazin  ”roger” bereits veröffentlichte, ist laut einer demnächst erscheinenden Studie der TU Dresden auch für die Allgemeine Luftfahrt der BBI eine Fehlplanung: Hier der Link zur FBI

Bereits in meinem Buch gibt es zahlreiche Ausführungen zu den Konsequenzen des BBI-Solitärkonzeptes für die Allgemeine Luftfahrt, die zwangsläufig zu ihrer Verdrängung führen wird, was wiederum Folgen haben wird:

“Es gibt noch mehr Probleme an der BBI-Front, die durch die Aufhebung des fragmentierten Flugbetriebs entstehen. Inwiefern? Durch die Konzentration des gesamten Luftverkehrs auf dem BBI, der als nachtflugfähiger Fracht-, Drehkreuz-, Interkontinentalflughafen mit Ostdrehscheibenfunktion gescheitert ist, muss er auch noch die Klein flugzeuge mit einem Anteil von ca. 15 % unterbringen. Hierbei ist je-doch jetzt schon prognostizierbar, dass die durch die Kleinflugzeuge verursachten Starts und Landungen zu weiteren Umsatzrentabilitäts- einbußen führen werden: Einerseits spielen die Kleinflugzeuge nur schon beinahe vernachlässigbare Erträge für den BBI als internationalen Großflughafen ein, da sie naturgemäß weniger Passagiere befördern und ein geringeres Gewicht gegenüber den Maschinen im Linienver-kehr aufweisen (Gebühr ist auch gewichtsabhängig). Andererseits blockieren sie wiederum ca. 20 % der Slots für z. B. die Passagierflugzeuge im Linienflugverkehr, was durch deren zeitliche Ausdehnung infolge der langsam startenden und landenden Klein- und Kleinstflugzeuge nochmals verstärkt wird. Diese langsam fliegenden Kleinflugzeuge sind nicht nur „Slotfresser“, weil sie ca. doppelt so langsam starten und landen, sondern sie können zum Beispiel nach einem Jumbo erst nach einer längeren Zeit infolge der starken Turbulenzen starten, da sonst die Strömung abreißen und das Kleinflugzeug abstürzen könnte. Diese künftigen auch zu bedienenden Kunden des BBI führen nach Berech- nungen der ICAT zu Verlusten in Höhe von 64 Mio. Euro pro Jahr (ICAT-Ticker vom 25.8.2006)!” Seite 86 f.

Am 07.09. 2011 findet meine 15. Buchlesung im Kino Union in Friedrichshagen statt!

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Demonstrationen im Terminal von Schönefeld könnten bald süchtig machen!

April 18th, 2011 — 9:38am


Stellen Sie sich vor, Sie wollen künftig gegen den BBI protestieren, gehen frustriert zur Demo ins Terminal, um es anschließend euphorisch und beglückt zu verlassen: Absurd? Dann lesen Sie den folgenden Artikel. Könnte nur dumm laufen, wenn sich das herumspricht und die Demonstranten massenhaft im Terminal beglückt werden: vom Flugroutenprotest plötzlich berauscht auf Wolke 7 im Terminal! Damit so etwas nicht geschieht kann es nur eins geben: Protest für einen BBI-Baustopp sofort! Denn die Flugroutengegner dürften später Dauerkunden im BBI-Terminal werden: Kein Versprechen wird nach der Eröffnung des Bestand haben, zumal es fluglärmseitig nur Korridore und einen riesigen Fluglärmteppich geben wird! Man sollte also nicht vergessen, dass man durch die verheimlichten Flugrouten schon einmal bewusst und jahrelang getäuscht wurde.   

Moral auf Rezept: »Moral-Tabletten« sollen die Menschen künftig ruhig haltenAndreas von Rétyi

An vielen Universitäten der Welt entwickelt man derzeit Pharmazeutika, mit denen man das moralische Verhalten der Bevölkerung steuern kann. Als feiner Sprühnebel in Einkaufszentren, per Tablette, Injektion oder im Trinkwasser verabreicht, wollen Regierungen nicht nur soziale Brennpunkte befrieden, sondern ihre Untertanen rundum glücklich machen. Noch werden diese Präparate nicht flächendeckend eingesetzt.


http://www.kopp-online.com/hintergruende/enthuellungen/andreas-von-r-tyi/moral-auf-rezept-moral-tabletten-sollen-die-menschen-kuenftig-ruhig-halten.html

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Dem deutschen Rechtsstaat droht nun wieder eine Niederlage, nachdem der BBI schon mal vorab Grünes Licht vom Bundesverwaltungsgericht bekommen hat!

April 11th, 2011 — 2:07pm


Na, wer wundert sich da noch, wenn nun dieses Gericht die Verschleierungen und Manipulationen im Planfeststellungsbeschluss belohnt! Diesbezügliche Klagen könnten verfristet sein, mutmaßt das Bundesverwaltungsgericht laut Berliner Zeitung vom 09.04.2011 (Artikel siehe unten), während schon mal eine mündliche Verhandlung abgelehnt wird. Die Klage könnte oder könnte nicht verfristet sein! Da wird also noch gewürfelt oder noch gebastelt bis es passt? Hat doch das gleiche Gericht im August 2004 bereits vor Eingang der sehr umfänglichen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss schon gewusst, dass sie nur eine theoretische Chance hat und der BBI Grünes Licht bekommen würde.  Selbst wenn die Klage nicht verfristet gewesen wäre, hätte dieses Bundesverwaltungsgericht die Grüne Welle für den BBI geschaltet. Insofern sollen die Kläger den Eindruck haben, dass sie zu spät gekommen sind. Sie hätten also Klagen müssen, bevor diese Manipulation durch die Veröffentlichung der DFS-Routenvorschläge Anfang Dezember 2010 öffentlich wurde. Davor können die meisten Bürger jedoch nichts gewusst haben, weil genau dieser Umstand verschleiert wurde, was auch dem Bundesverwaltungsgericht entgangen war. Hat sich also der Bürger aus Kleinmachnow oder sonst wo nicht richtig gekümmert….Die Bürger müssen also auf gleicher Höhe mit den hoch bezahlten Experten von der FBS und den staatlichen Institutionen streiten, die diesen Staatsflughafen mit allen Tricks genehmigen, um dann zu erfahren, dass der BBI sowieso Grünes Licht bekommt. Alarmstufe Rot für den deutschen Rechtsstaat, an den schon viele gar nicht mehr glauben können! Schon gar nicht die zunehmende Masse der Mut- und Wutbürger. Was passiert aber, wenn die Masse und das Volk diesen Rechtsstaat abgeschrieben haben? Also wird auf diesem Dauerkriegsschauplatz „BBI“ zunächst die nächste Instanz eingeschaltet: das Bundesverfassungsgericht! Und dann wird man endgültig sehen, wie es um diesen Rechtsstaat bestellt ist…..

 

Berliner Zeitung, 9.4.2011
BBI
Flughafengegnern droht Niederlage
Er wächst und wächst und wächst: Der künftige Flughafen Berlin Brandenburg ist seit 2006 im Bau. Doch öffnen soll er nicht, fordern mehrere Kläger.
von Peter Neumann
Schönefeld – Für die Kläger, die gegen den neuen Schönefelder Flughafen vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen sind, stehen die Chancen schlecht. Denn in mehreren Verfahren hat das Gericht den Beteiligten mitgeteilt, dass sie möglicherweise zu spät gekommen sind. Nach Meinung des Gerichts seien diese Klagen nach Ablauf der vorgesehenen Fristen eingereicht worden, sagte Gerichtssprecherin Sibylle von Heimburg am Freitag. Beobachter rechnen nun damit, dass die Klagen abgewiesen werden. „Für uns wäre das ein Schock“, sagte Michael Lippoldt von der Initiative „Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow“.
Viele Bürger hätten darauf vertraut, dass sich das oberste deutsche Verwaltungsgericht im Streit um den Flughafen und die Flugrouten um sie kümmert. Würde es seine Einschätzung am Ende bestätigen, womit er rechne, würde das „Vertrauen in die Rechtssicherheit erschüttert“, so Lippoldt.
15 Verfahren gegen das Projekt
Das Flughafenprojekt hat auch Juristen viel Arbeit verschafft. Das Bundesverwaltungsgericht muss sich mit nicht weniger als 15 Klageverfahren zu diesem Thema befassen. Vier Verfahren richten sich gegen die Nachtflugregelungen, die nur für 0 bis 5 Uhr ein Flugverbot vorsehen. Darüber möchte das Gericht am 20. und 21. September mündlich verhandeln.
Die übrigen Klagen zielen darauf ab, den Planfeststellungsbeschluss zu kippen, mit dem das Land Brandenburg den Flughafenbau 2004 genehmigt hat. Fast alle wurden erst eingereicht, nachdem im vergangenen Jahr erstmals konkrete Flugroutenpläne veröffentlicht worden waren. Vorher hätten sie nicht wissen können, dass der neue Flughafen ihnen Lärm bescheren wird, so die Kläger. Um diese Klagen geht es jetzt.
In sechs Verfahren, die im Dezember 2010 und Januar 2011 begonnen hatten, bekamen die Kläger jüngst Post aus Leipzig. Darin teilte das Gericht mit, dass es auf eine mündliche Verhandlung verzichten und in einem schriftlichen Verfahren per Beschluss entscheiden will. Die Beteiligten könnten sich nun dazu äußern – auch zu der „vorläufigen Rechtsmeinung“, die das Gericht beifügte. Danach könnten die Klagen „verfristet“ sein, erklärte von Heimburg – nach Ablauf der Fristen eingereicht.
Auch Anwalt Philipp Heinz, der vier Kläger aus Kleinmachnow, Rangsdorf und Zeuthen vertritt, hat solche Briefe erhalten. Dies habe die Kläger „entrüstet“, sagte er am Freitag. Sie hätten wirklich erst seit dem 10. Dezember vergangenen Jahres mit Sicherheit gewusst, dass sie bei den Flugrouten getäuscht worden sind. Ihre Klagen wurden mit anderen, an denen auch die Gemeinde Kleinmachnow beteiligt ist, am 23. und 24. Dezember eingereicht – innerhalb der 14-Tage-Frist, die für solche Fälle vorgesehen ist, so Heinz.
Rechtsstreit soll weitergehen
Noch im Herbst 2010 hatte die Flughafengesellschaft erklärt, dass sie überrascht worden sei von den Plänen der Deutschen Flugsicherung (DFS), die abknickende Startrouten vorsehen. Aber dann kam am 10. Dezember ein Brief des damaligen Flughafenchefs Götz Herberg von 1998 an die Öffentlichkeit, aus dem hervorgeht, dass dieses Erfordernis schon damals bekannt war.
Danach sollte die DFS ihre Stellungnahme „modifizieren“ – um die Genehmigung des Flughafens, die auf geradlinigen Routen basiert, nicht zu gefährden. So kam es auch. Aufgrund der Genehmigung gingen die Kläger und viele andere Bürger bis 2010 davon aus, dass die Flugzeuge geradlinig starten und ihnen kein Lärm droht. Dass die Routen abknicken, sei aber schon vor dem 10. Dezember bekannt gewesen, so das Gericht. Die DFS-Pläne wurden im September öffentlich.
„Wir werden dem Gericht noch einmal unseren Standpunkt darlegen“, kündigte Anwalt Heinz an. Er hoffe weiterhin, dass die Kläger erfolgreich sein werden. Falls nicht, könnten sie beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde einlegen oder vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. „Dieser Weg ist vorgezeichnet“, sagte Michael Lippoldt aus Kleinmachnow.

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Hauptstadtflughafen darf Fluglinien schröpfen

April 6th, 2011 — 11:16pm


Der obige Titel des folgenden Artikels vom 06.04.2011, könnte fast von mir sein: ist er aber nicht, sondern von der Financial Times Deutschland von heute. Allerdings ist dieser Zusammenhang schon lange in meinem Buch “BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal” aus dem Jahr 2009 sowie auf meinem Blog nachzulesen: Der BBI wird gebührenseitig extrem teuer, damit er keine Verluste einfliegt. Dadurch wird er allerdings wiederum unwirtschaftlich, weil sich die meisten Airlines bzw. Billigairlines  diesen Flughafen kaum oder gar nicht leisten können. Die wandern dann ab oder dünnen ihren Flugplan aus wie bereits Ryanair. Oder reichen die Kosten an die Passagiere weiter, was auf das Gleiche hinausläuft.


http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:berlin-brandenburg-international-hauptstadtflughafen-darf-fluglinien-schroepfen/60035639.html


Es ist der Anfang vom Ende. Denn die Fluglinien kann man kaum, schon gar nicht die Billigflieger, schröpfen: Denn sie müssen infolge der steigenden Kerosinkosten ihre Ticketpreise ohnehin und unabhängig von den kommenden BBI-Gebühren erhöhen. Hier das Beispiel Germanwings ebenfalls von heute:


http://news.travel24.com/airline-news/germanwings-erhoeht-die-preise-wegen-kerosin-kosten/336087.html 


Das Dilemma dieses staatlichen BBI-Vehikels wird sich also in dreifacher Hinsicht hochschaukeln und ein böses Ende nehmen. Im Kontext von den global wachsenden Kerosinkosten, der deutschen Luftverkehrsabgabe und den überdurchschnittlich hohen BBI-Gebühren werden die bisherigen Hauptkunden Berlins – die Billigairlines – von diesen Problemen besonders arg betroffen sein.

Gleichzeitig beginnt mit dieser Thematik eine neue Reihe auf meinem Blog! Es wird wieder sehr spannend!









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