Wieder ein “absolut” sicherer BBI-Eröffnungstermin? Sicher ist nur die weitere Steuergeldvernichtung für das Milliardengrab BER!

Nach der programmierten BER-Eröffnungsmegapleite gibt es nun den x-ten Eröffnungstermin für die noch größere BBI-Pleite! Und das wie immer auf Kosten der Steuerzahler: durch eine systematische Steuergeldvernichtung. Und weil die Herren Wowereit und Platzeck von der jetzigen Megapleite wissen mussten, muss nun der Kopf des Bauernopfers Körtgen rollen. Natürlich konnten die Herrschaften die “mittlere Katastrophe” nicht im Detail kennen, aber sie müssen gewusst haben, dass es nicht läuft, aus dem Ruder läuft, gegen die Wand fährt. Und sie müssen ebenso die ganz “große” Katastrophe kennen, falls der BER wirklich mal eröffnen sollte. Zumindest muss es Experten gegeben haben, die sich das noch anfänglich getraut haben zu sagen. Natürlich leben diese Landesfürsten in ihrem durch  Realitätsverdrängung entstandenen Paralleluniversum und träumen in diesem Fall den Traum der Jobmaschine, der z.B. durch 700 Brandschutztürsteher so schön hätte vollendet werden können. Vielleicht wären die 700 Türsteher auch aus den Berliner Museen abgezogen worden, die man dann wegen Personalmangel hätte schließen können. Psychologisch gesehen leiden die Herrschaften unter einer ausgeprägten Kognitiven Dissonanz, die sie jedoch systematisch verdrängen. Offensichtlich hat Wowereit auf kritische Stimmen einen derartig starken Druck mit Maulkorbzwang oder mit Rausschmissdrohung aufgebaut, die den Eröffnungstermin oder gar das Projekt infrage stellten. Wer nun einwenden möchte, das sei so nicht gewesen und die Herren wussten nichts von der “mittleren” Katastrophe, dann müsste der Aufsichtsratsvorsitzende Wowereit, der dieses weltweit belustigende Peinlichkeitsprojekt zu seiner Chefsache gemacht hat, wegen vollkommener Ahnungslosigkeit sofort abgelöst werden müssen: auch als Bürgermeister. Und Platzeck ebenso. Da findet sich bestimmt ein neuer Ministerpräsident, der nächstes Jahr die Spargelsaison eröffnet. Nach dem Niedergang der brandenburgischen Solarindustrie braucht man auch nur noch ein paar Dörfer abzubaggern, um die Braunkohleindustrie am Leben zu erhalten. Das schafft oder erhält ja auch Arbeitsplätze. Der Rest regelt sich durch Vergreisung in oder durch Abwanderung aus Brandenburg.

Der BER ist ein Fass ohne Boden, welches dadurch dummer Weise auch nicht überlaufen kann: Aber das Fass ohne Boden ist für das   bettelarme Land Brandenburg und für die Schuldenhochburg Berlin unbezahlbar teuer, auf welches zwei Pleitegeier setzen: Air Berlin und das Land Berlin, während die FBB wiederum auf Air Berlin setzte: Falls Air Berlin demnächst Pleite geht, kann der Drehkreuzträumer Mehdorn die verpatzte BER-Eröffnung samt Wowereit dafür verantwortlich machen, während Berlin durch diesen systematischen BBI-Unsinn komplett zahlungsunfähig wird! Nun sitzen alle in der selbst gebastelteten Falle, die zugeschnappt hat. Nur der radikale und sofortige Ausstieg aus diesem Steuergeldvernichtungsprojekt ist der einzige Weg! Genau das werden die Ahnungslosen aber nicht tun. Sie peilen nun die nächste Pleite an. Wann versteht endlich die Staatsanwaltschaft, dass hier seit Jahren eine systematische Steuergeldvernichtung betrieben wird! Ich weiß, dass auf einer meiner Buchlesungen Beamte anwesend waren, aber nicht um gegen mich zu ermitteln……! Was muss noch alles geschehen bis diese unendliche Geschichte endlich beendet wird, von der die Politiker immer nur die sichtbare Spitze des Eisbergs zugeben?

Bis dahin sollte sich Wowereit weder auf dem Flughafen Tegel noch in Schönefeld-Alt erwischen lassen!

Aber wie ich demnächst berichten werde, wird alles ganz anders kommen……

 

Category: Allgemein, BER-Baustopp sofort, Ihr Ersparnisse sind bald unwiderbringlich verloren, Trotz FBB-Märchen kommt auch der BBI-Crash! | Tags: , , , , 2 comments »

2 Responses to “Wieder ein “absolut” sicherer BBI-Eröffnungstermin? Sicher ist nur die weitere Steuergeldvernichtung für das Milliardengrab BER!”

  1. Viel-Flieger

    Die aktuelle öffentliche Diskussion fokussiert sich in der Tat zu sehr auf die Folgen, und zu wenig auf die Ursachen der Fehlentwicklung.

    Die jetzt erfolgte Pleite ist primär die Folge langfristiger politischer Fehlentscheidungen – und weniger die Konsequenz des aktuellen Versagens von einzelnen Managern oder Leistungserbringern. Insofern ist es eigentlich egal, wer was wann dem Aufsichtsrat gesagt hat.

    Dieses Flughafen-Projekt wurde bereits in den 90igern völlig verkorkst in die Welt gesetzt. Hierzu zählt natürlich auch der falsche Standort, aber auch das Fehlen jeglicher konkreter politischer und ökonomischer Perspektiven und ein tiefgreifender Realitätsverlust der Entscheidungsträger, aber auch einer ganzen Region.

    Alle Wiedersprüche bündeln sich geradezu in diesem ominösen Aufsichtsrat, der eine kunterbunte Mischung von Eigentümer-Versammlung, Kontroll-Gremium sowie Parteien- und Politik-Betrieb ist. Von allem etwas, und doch nichts richtig.

    Dennoch werden die Verantwortlichen weiterwursteln, und irgendwie versuchen, mit viel Steuergeld sich zumindest eine Atempause zu verschaffen. Es ist deshalb wichtig, dass Initiativen wie die von Herrn Dr. Welskop am Thema dran bleiben, und weiter die Öffentlichkeit über die Hintergründe dieses Politikskandals aufklären. Das ist eine mühsame Aufgabe, die viel Zeit und Geduld erfordert. Aber wenn die freien Initiativen und Blogger sie nicht übernehmen, wird es keiner tun, und die Wowereits´s und Platzeck´s können wieder tun, was sie wollen. Eine große Aufgabe ist auch immer eine große Verantwortung.

  2. welskop

    wieder ein wichtiger kommentar vom vielflieger: erst wenn die proteste über fluglärm und flugrouten geschlossen, vereint hinausgehen werden sie systemrelevant!


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