Archive for Januar 2012


Überflutung der SLB und der Keller des BBI!

Januar 10th, 2012 — 7:53am

Siehe hierzu der Link:

Da habe ich doch schon in meinem Buch eine alternative BBI-Nutzung in Kapitel 10 (Das Crashszenario: Das Chaos führt in Crash und der Einstieg von Wirtschaft und Banken in den BBI ist ausgeschlossen) vorgeschlagen!

“In diesem Kapitel wurde damit auch umfassend die Frage beantwortet, warum der Einstieg von Banken und der privaten Hand auch nach Eröffnung des BBI ausgeschlossen ist. Anstatt Rendite sind nur Schulden in Aussicht. Die staatlich subventionierte Schuldenmaschine bleibt damit auf Dauer im Besitz der Öffentlichen Hand! Oder man beendet diesen Albtraum per sofortigem Baustopp und macht z. B. ein Spaßbad auf mehreren Etagen inklusive unterirdischer Ruderstrecke im ICE-Bahnhof daraus. Obwohl dies eine weltweit einmalige Rarität wäre, würde dieses neue Projekt für das vom Land Brandenburg subventionierte Tropical Island eine sehr ernst zunehmende Konkurrenz sein!” Seite 115

4 comments » | Allgemein, Die Risiken am BBI-Standort

Nichts Neues und Neues aus unserer EU-Bürokratie!

Januar 9th, 2012 — 8:34am

Seit 2007 schlummert das Beihilfeverfahren gegen den Flughafen Schönefeld in der EU, was bereits in meinem Buch von 2009 erläutert wurde. Vielleicht wird es ja mit der Eröffnung des BBI plangerecht eingestellt, wenn der Tatbestand “plötzlich und unerwartet” gegenstandslos geworden ist: Denn mit dem BBI ist ja ein völlig neuer Flughafen entstanden und SXF existiert nicht mehr. Angeblich soll im Jahr 2012 entschieden werden. Bestimmt aber erst nach dem 3.06.2012, oder? Wir dürfen also sehr gespannt sein:

Hier der Link!

Aber dafür werden andere Dinge ganz schnell entschieden. Hier der LInk zur Seite des BVBB zum Thema EU-Kommission als Büttel der Flughafenbetreiber!

Aber wen wundert es, denn offenbar plant die EU eine Diktatur: Zumindest nach dem Titel dieses Artikels: Hier der Link!

CONCLUSIO:

WER IN DER DEMOKRATIE SCHLÄFT, WACHT IN DER DIKTATUR AUF.

WER IN DER DIKTATUR NICHT SCHLAFEN KANN, WAR IN DER DEMOKRATIE NICHT WACHSAM!

Aber das Vertrauen in den EURO schwindet rapide. Nun sehen “sogar” die Experten den Euro-Einbruch! Hier der Link!

Heute aber genug verlinkt. War nur eine kleine Auswahl!

Comment » | Allgemein, BBI-Fälschungen und -Betrug

Bricht nun bald das System der BBI-Spekulationen wie ein Kartenhaus in sich zusammen? Auch wenn Air Berlin nun vorerst gerettet wurde? (Teil 3)

Januar 7th, 2012 — 4:27pm

Wenn auch mit etwas Zeitverzögerung möchte ich im Zusammenhang mit dem zu eröffnenden BER wieder einmal auf ein typisches Verhalten der hiesigen Hofberichterstattung aufmerksam machen, welches  mit den Grundsätzen eines wahrhaftigen und aufklärerischen Journalismus kaum etwas zu tun hat (Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel).  Was meine ich damit? Am 15.12.2011 waren wieder die Zeitungen mit den Zahlen prall gefüllt, die der FBS-Chef Schwarz pflegt in regelmäßigen Abständen zu repräsentieren (so z.B. siehe unten die Berliner Zeitung).

Dass der FBS-Chef Schwarz im Jahr der Eröffnung des BER 24 Mio. PAX sieht klingt natürlich durchaus realistisch, während in 2011 wohl 23,9 Mio. Passagiere erreicht wurden (Geschäftsbericht liegt erst im Frühjahr 2012 vor). Allerdings soll der Umsatz in diesem Zeitraum von 246 auf 273 Mio. € steigen. Wenn das so eintreten würde, dann wäre nach zig Jahren erstmals die Trendwende erreicht, wonach das Umsatzwachstum größer ist als das Passagierwachstum. Diese „Sensation“ wurde ja schon öfters angekündigt: nur dazu gekommen ist es bisher nie. Ganz im Gegenteil! Und das war fatal für die FBS und ebenso für den zu eröffnenden BBI!

Aber damit noch nicht genug: die angekündigte Sensation geht weiter! Für das Jahr 2012 wird durch Schwarz der ultimative Umsatzsprung angekündigt. Klar, was soll er auch machen, nach dem der FBS-Karren mit der überbordenden Billigfliegerei so tief in den Dreck gefahren wurde. Zwar soll wie bereits erwähnt ein Passagierwachstum von 23,9 Mio. PAX auf nur 24 Mio. PAX im Jahr 2012 stattfinden, aber dafür gibt es plötzlich einen Umsatzsprung von 273  auf  350 Mio. €. Lassen wir mal an dieser Stelle das Thema weg, ob es den Euro dann noch gibt oder was durch die immer mehr grassierende Inflation davon noch übrig ist, denn die EZB druckt ja nun ununterbrochen Geld (was noch nicht die ganz große Inflation macht, sondern diese erst dadurch ausgelöst wird, wenn die Sparer in Panik begreifen, dass ihr Geld immer weniger wert sein wird und sie den Euro via Konsum plötzlich alle los werden wollen). Aber mit einem Passagierzuwachs in Höhe von 0,1 Mio. PAX einen Umsatzsprung von 28 % zu schaffen (gegenüber 2010 sogar um 42 %) grenzt schon an massiven Realitätsverlust. Und dieses Wunder soll nach Schwarz ausgerechnet durch die höheren Gebühren und das Einkaufszentrum im Terminal erzeugt werden: In etwa nach dem Motto: „Wir erhöhen für unsere sehr preisbewussten Hauptkunden die Gebühren, aber die gehen dann deshalb vor dem Flug noch so richtig hochmotiviert shoppen”. Tolles Geschäftsmodell über das sich die Billigkunden aber gar nicht so richtig freuen können: Denn entsprechend des BER-Slogans wollen sie eigentlich nur schnell weg, ohne sich in dem BER-Konsumtempel nach den erhöhten Gebühren noch mal berappen zu lassen. Und die wollen billig weg: Das war ja die Philosophie des herangezüchteten und subventionierten „Erfolgsmodells“ im Einzugsgebiet der Armutsmetropole Berlin: die Billigfliegerei. Trotz dieser hyperoptimistischen Umsatzentwicklungsprognose, die so mit Sicherheit schon deshalb nicht eintritt, weil der BER kein Drehkreuz ist, werden auf dem BER in den nächsten Jahren jedoch erhebliche Verluste eingeflogen. Die Ankündigung dieser Verluste der Jobmaschine wurde/wird jedoch durch die auf den Pressekonferenzen anwesenden Journalisten zum Einen überhaupt nicht kritisch hinterfragt (oder habe ich das übersehen?). Und zum Anderen, wäre das kritisch hinterfragt worden, hätte man feststellen müssen, dass diese Verluste in Wirklichkeit noch viel höher ausfallen werden: schon alleine deshalb,  weil die offerierten Umsatzsprünge reine Spekulation sind und so nicht eintreten werden! Aber natürlich nicht nur deshalb.

Dazu aber mehr in Teil 4 dieser Reihe!

Hier der Artikel der Berliner Zeitung

Berliner Zeitung
Berlin – 15.12.2011
Neuer Großflughafen

Die „Nacht der Nächte“ wird turbulent
Von Peter Neumann
In Tegel und Schönefeld gehen die Lichter aus, danach startet der Umzug. Der neue Airport ist dann schon offen.
Das wird die „Nacht der Nächte“, davon ist Flughafen-Chef Rainer Schwarz überzeugt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2012 werden mit Tegel und Schönefeld gleich zwei Airports an einen neuen Standort umziehen – zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER). „So etwas hat es in der Geschichte der Luftfahrt noch nicht gegeben“, sagt Schwarz. Am gestrigen Mittwoch wurden weitere Details bekannt.
Am ersten Juni-Sonnabend endet der Flugbetrieb in Tegel für immer – 42 Jahre nach Aufnahme des zivilen Luftverkehrs. Eine Maschine der Air Berlin soll das letzte Flugzeug sein, das dort zwischen 22 und 23 Uhr abhebt, so Schwarz. Kurz darauf ist auch auf dem Flughafen Schönefeld Schluss, 66 Jahre nach dessen Eröffnung. Ein Flugzeug der Aeroflot wird zwischen 23 und 24 Uhr den Ausstand geben – dann gehen dort ebenfalls die Lichter aus.
Umzug beginnt schon im April
Das Terminal des neuen Flughafen BER nebenan ist dann schon seit Stunden geöffnet – für eintreffende Passagiere. Damit über Nacht nicht zu viele Überführungen nötig werden, steuern Flugzeuge bereits ab 18 Uhr nicht mehr Tegel, sondern den BER an, um dort auf der Nordbahn zu landen. Die voraussichtlich bis zu 6.000 Passagiere, die mit ihnen ankommen, werden die ersten regulären Fluggäste sein, die das neue Terminal von innen kennenlernen.
Offiziell eröffnet ist der Flughafen damit aber noch nicht. Das ist erst am folgenden Morgen der Fall, wenn die neue Südbahn in Betrieb genommen wird. Die ersten Starts am BER werden gegen 6 Uhr die Air Berlin und Lufthansa bestreiten, letztere voraussichtlich mit dem Riesen-Airbus A 380, kündigte der Flughafen-Chef an. Als erstes landendes Flugzeug soll sich eine Easyjet-Maschine die Ehre geben.
In der Nacht davor wird die Autobahn von Tegel nach Schönefeld von 22 bis 3 Uhr gesperrt – und zum Schauplatz eines Großumzugs der besonderen Art. Ein Konvoi aus 600 Lastwagen, Tiefladern und anderen Fahrzeugen setzt sich in Bewegung, um Technik 35 Kilometer weit zum BER zu bringen. Sehr große Ladegüter wie Fluggastbrücken müssen Umwege fahren, da nicht alle durch die fünf Tunnel und 29 Brückendurchfahrten passen, so Schwarz. Der Umzug beginnt schon im April: mit Gegenständen, die für den Betrieb nicht unbedingt nötig sind.
Doppelt so viele Fluggäste wie 2002
Schwarz’ Geschäftsführer-Kollege Manfred Körtgen nimmt den jüngst begonnenen Probebetrieb im Terminal als Omen, dass auch der Umzug klappt. „Bislang hat der Probebetrieb gut funktioniert“, sagt der Ingenieur. Vom 7. Februar 2012 an werden rund 10 000 Komparsen Fluggäste spielen – und ganz gewöhnliche Abläufe sowie außergewöhnliche Situationen simulieren. 18 000 Bewerber hatten sich gemeldet. „Immer dienstags und donnerstags wird geprobt, in der Regel mit je 200 Passagieren, die immer nur einmal eingesetzt werden. Danach gibt es Auswertungen“, sagte Schwarz.
Der neue Flughafen wird die Geschäftszahlen erneut nach oben treiben. Für 2012 erwartet Schwarz mehr als 24 Millionen Fluggäste und einen Umsatz von mehr als 350 Millionen Euro. Dabei ist schon 2011 rekordverdächtig: 273 Millionen Euro Umsatz und 23,9 Millionen Passagiere – fast doppelt so viele wie 2002. Allerdings wird den Prognosen zufolge auch der Verlust der Flughafengesellschaft steigen: von 70 Millionen auf 100 Millionen 2012.

1 comment » | Allgemein, BBI-Baustopp sofort, Fälschung des unrentablen BBI, Trotz FBS-Märchen kommt auch der BBI-Crash!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes neues Jahr! Und ein ganz kurzer Aus- und Rückblick!

Januar 4th, 2012 — 9:27am

Auf diesem Weg möchte  ich Ihnen  alles Gute  für das bestimmt sehr ereignisreiche und turbulente neue Jahr 2012 wünschen. Ebenso möchte ich Ihnen für Ihr großes Interesse an meinem Blog danken, der sich ohne Twitter, Facebook etc. kontinuierlich entwickelt hat.

Nachdem wir im Verlag endgültig die letzten Bücher aufgetrieben haben, wird es noch einmal eine Buchlesung – die 19. Lesung – in Schöneiche geben. Infos dazu siehe unten oder hier der Link.

Mit dem Ausverkauf der Bücher ist es auch unklar,  wie es überhaupt mit diesem Blog weitergehen wird, da er ja mit meinem Buch “BBI- ein neuer Berliner Bankenskandal?” und den entsprechenden Lesungen stark korrespondierte.

Weitere Lesungen sind zwar angefragt, die müssten aber in ganz anderer Form stattfinden. Obwohl ich bereits sporadisch mit dem neuen Buch begonnen habe, ist es ebenfalls zur Zeit (aus Zeitgründen) noch völlig offen, ob es dieses geben wird. Eine neue Auflage des alten Buches wird es jedenfalls nicht geben. Wenn es ein neues BBI-Buch geben sollte, dann auch mit völlig anderen und enthüllenden Informationen/Aspekten, die auf meinem Blog mit seinen nunmehr 250 Artikeln noch nie erwähnt wurden.  Zu diesem Buch würde es dann Seminare/Vorträge geben, die wohl wieder auf ein starkes oder gar sehr großes Interesse stoßen dürften. Aber das steht noch in den Sternen. Jedenfalls habe ich meine Unternehmung Aqua-pur-Berlin, die sich mit dem Einbau/Vertrieb/Service etc. von Umkehrosmosewasserfiltersystemen befasst (Hier der Link zu unserem deutschlandweiten pureblue-Netzwerk), auch durch diesen sehr aufwändigen Blog phasenweise etwas arg vernachlässigt. Hinzu kommt, dass das Jahr 2011 in Sachen BBI  durch die vielen  (honorierten oder ehrenamtlichen) Beratungen für Fraktionen, Politiker, Bürgerinitiativen und Medien sowie die Buchlesungen sehr arbeitsintensiv war.

Nicht unerwähnt bleiben soll nach über 2 Jahren werbefreien Blogbetrieb dessen Betreibungskosten in Höhe von ca. 300 € pro Jahr (überwiegend Rechtsschutz in Fragen Medienrecht für den Ernstfall). Jedenfalls ist das ebenso ein “Verlustbetrieb” wie der Gegenstand, über den ich hier so intensiv berichte. So wie jeder andere Verein von Spenden etc. lebt würde ich mich über das Bedürfnis oder die  Lust von Spendern freuen, diesen Blog-Betrieb aus der Verlustzone zu holen, da mir durch den gegenwärtigen Provider  Werbung nicht möglich ist (ich aber Werbung auch nicht so toll finde). Im Gegensatz zum künftigen BBI-Betrieb dürften das jedenfalls keine rechtswidrige Subvention sein (hier bei Bedarf die Daten meines Kontos bei der Berliner Volksbank BLZ 10090000, Konto 3084919003, Verwendungszeck BBI-Blog). Gleichzeitig möchte ich interessierten Lesern anbieten, Gastkommentare zu  Themen dieses BBI-kritischen Blogs hier zu veröffentlichen! Da bin ich sehr gespannt ob es derartige Ambitionen gibt!

Demnächst gibt es wieder einen Text zum kommenden Verlustbetrieb des BBI!

Vielen Dank für Ihr Interesse und mit besten Grüßen

Frank Welskop

 

Hier die Ankündigung zur Lesung in der Kulturgießerei in Schöneiche

28.01.2012 | 19:00 Uhr
DIE LETZTE LESUNG in der Kulturgießerei in Schöneiche

28.1.2012 in der Kulturgießerei in Schöneiche 19.00 Uhr

Letzte Lesung/Vortrag zum Buch von Dr. Frank Welskop „BBI  - ein neuer Berliner Bankenskandal?“

Musikalische Umrahmung: Dreistimmige Inventionen von J.S. Bach, gespielt von Gunhild Hoelscher - Violine

Anne-Kathrin Weiche – Violine

Ray Würzebesser – Violoncello

Herr Welskop beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Fehlplanung des BBI/BER am Standort Schönefeld, der nach Pleiten, Pech und Pannen im Jahr 2012 viel zu spät in Betrieb gehen soll. Er kommt in seinem Buch zu dem Schluss, dass der unprivatisierbare BBI/BER am Standort Schönefeld mit seiner Billigfliegerdominanz nicht rentabel arbeiten wird. Der Bau des Großflughafens kostet schon jetzt den Steuerzahler hunderte Millionen Euro. Frank Welskop zeigt auf, dass der laufende Betrieb dauerhaft Verluste einfliegen wird, wodurch dessen Betrieb durch den Steuerzahler subventioniert werden müsste, was jedoch nach EU-Wettbewerbsrecht rechtswidrig wäre.

Frank Welskop hat die Berliner Flughafenpolitik als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Abgeordnetenhaus über Jahre hinweg kritisch begleitet. Er ist ehrenamtlich im erweiterten Vorstand der GRÜNEN LIGA Berlin tätig und leitet die Bundeskontaktstelle Luftverkehr.

Umrahmt wird das Programm musikalisch mit Werken von Johann Sebastian Bach. Die Inventionen sind Teil des Klavierbüchleins für den ältesten Sohn Wilhelm Friedemann Bach, also ursprünglich für Klavier komponiert. Aber die  Inventionen bieten sich ebenfalls an für ein Streichertrio, hier werden Sie diese Stücke von 3 professionellen Musikern aus Schöneiche und Umgebung  genießen können.

1 comment » | Das Buch, Persönliches, Vermischtes

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