Archive for Januar 2011


Tja, so ist das mit den Prognosen, die für die Regierung von der Lobby erstellt wurden!

Januar 27th, 2011 — 10:47am


Auch in meinem Buch habe ich mich auf den Seiten 30/31 mit diesem Wasserstraßenbetrug bzw. mit den dazugehörigen getürkten Prognosen befasst, nach dem Motto: “Die Kosten werden konservativ geschätzt, der Umschlag etc. optimistisch hochgerechnet”(Seite 30) ! Nun befasst sich auch die Berliner Zeitung vom 27.01.2011 mit diesem Thema: 

Dem BBI wird das gleiche Schicksal ereilen, aber in einer anderen Konstellation: Hier wird das ungebrochene Wachstum der Billigairlines angebetet, die dadurch entstehenden relativien Umsatzverluste ignoriert und die kommende Verlustlawine systematisch verdrängt. Bis es dann nicht mehr geht.

Hier der Artikel der Berliner Zeitung:  

Vielen Wasserstraßen im Osten droht das Aus

Weil der Schiffsverkehr mancherorts äußerst gering geworden ist, plant Verkehrsminister Ramsauer Stilllegungen im großen Stil

 

Timot Szent-Ivanyi

BERLIN. Wenn es um vermeintlich nutzlose oder zumindest völlig überdimensioniert Behörden geht, steht die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) stets ganz oben auf der Liste. Tatsächlich sprechen die Zahlen nicht gerade für Effizienz: In sieben Schifffahrtsdirektionen mit 39 Wasser- und Schifffahrtsämtern, sieben Neubauämtern und zwei Instituten arbeiten 15500 Menschen auf 13314 Planstellen. Die WSV ist damit die größte Behörde des Bundesverkehrsministeriums, verwaltet aber nur zwölf Prozent des deutschen Transportaufkommens. Bei manchen Ämtern ist der Schiffsverkehr so gering, dass er in Statistiken gar nicht mehr darstellbar ist. Kein Wunder, dass der Bundesrechnungshof immer wieder eine Reform der WSV fordert.

Jahrelang haben die Verkehrsminister die Kritik ausgesessen und allenfalls auf den laufenden Personalabbau in der Bundesverwaltung verwiesen, von dem auch die WSV betroffen ist. An der Grundstruktur der fast 200 Jahre alten Behörde wurde nie etwas geändert. Angesichts der neuen Sparzwänge durch die Schuldenbremse hat sich jetzt jedoch Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zum Ziel gesetzt, die WSV zu reformieren. Dabei geht der Minister einen Weg, den die Grünen seit Jahren fordern: Erstmals soll nach dem Vorbild von Straße und Schiene auch bei den Wasserstraßen nicht mehr ins Blaue hinein geplant werden. Einen Ausbau von Flüssen und Kanälen soll es in Zukunft nur noch dort geben, wo es durch das erwartete Verkehrsaufkommen auch gerechtfertigt ist. In weitere Kategorien werden die Wasserwege eingeordnet, bei denen zwar kein Ausbau, aber der Erhalt notwendig ist. Der Rest soll aufgegeben und der Natur überlassen werden. Dieser Struktur soll dann auch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung angepasst werden. Ein entsprechendes Konzept übersandte Ramsauer gestern dem Haushaltsausschuss des Bundestags.

Die genaue Einteilung der Wasserstraßen soll im Frühjahr vorliegen. Für den Ausbau kommen die großen Flüsse im Westen – Rhein, Main und Mosel – in Frage, während in den neuen Ländern die Zeichen eher auf Erhalt oder sogar Aufgabe von Wasserstraßen stehen. Bereits klar ist, dass etwa der Teltowkanal nur noch als “Randnetz” betrachtet wird. “Das ist kein Abbauprogramm Ost”, versicherte Verkehrs-Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle. Begonnene Investitionen würden auf alle Fälle abgeschlossen.

Die WSV selbst will Ramsauer zwar neu strukturieren, an einen Personalabbau über das bisher geplante Maß ist jedoch nicht gedacht. Zur Begründung heißt es, schon jetzt reiche das Fachpersonal nicht aus, um die Aufgaben der Behörde zu erfüllen. Aufgrund des geltenden Personalabbaus in der Bundesverwaltung soll die Zahl der Planstellen in der WSV in den kommenden zehn Jahren um 2800 auf dann rund 10500 fallen.

Die Grüne Verkehrspolitikerin Valerie Wilms findet, dass Ramsauer die Reform der WSV auf die lange Bank schiebt. Allerdings kommt von ihr auch vorsichtiges Lob für den Minister: Die Konzentration der Investitionsmittel und des Personals auf die Wasserstraßen mit hohem Verkehrsaufkommen gehe in die richtige Richtung.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/wirtschaft/0061/index.html

 

 

16 comments » | BBI-Fälschungen und -Betrug

Manipulation und Täuschung nicht nur bei den Flugrouten: Auch mein Blog ist davon betroffen!

Januar 26th, 2011 — 8:37am


Nach dem massiven und wachsenden Protest gegen die verlogene Flughafenpolitik der Regierungen Berlins und Brandenburgs am vergangenen Sonntag in Schönefeld wird immer offensichtlicher was alle Demonstranten einigt: der tiefe Frust gegen einen manipulierten Planfeststellungsbeschluss durch Täuschungen und Betrug mit dem Ziel, den BBI am völlig ungeeigneten Standort Schönefeld salonfähig zu machen!

Alle durch die staatliche „Rosstäuscherei“ betrogenen Bürger, die allerdings noch glauben wollen, dass sie auf die leeren Flugroutenversprechen der Landesregierung bauen können, sitzen jedoch einem dramatischen Trugschluss auf: Wenn dann erst einmal „Willy Brandt“ eröffnet wurde, wird es prompt nach Konrad Adenauer heißen “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“! Abgesehen davon, dass dann kein Baustopp mehr gefordert werden kann, gibt es hierfür eine ganze Palette von Begründungen, dass dann doch nach geltenden internationalen Flugsicherheitsstandards geflogen werden muss. Auch könnte schon eine gefährliche Annäherung zweier Flugzeuge genügen, dass jede Ausnahmeregelung plötzlich außer Kraft gesetzt wird.

Oder wenn eine neue Regierung an die Macht käme, kann man sich mit der Begründung darauf beziehen, dass das ja die Vorgängerregierung versprochen habe, also Schnee von gestern sei. Aber selbst wenn das nicht eintreten sollte, wird jede Regierung feststellen, dass es wohl nun nur noch darum gehen könne, dass der BBI wirtschaftlich arbeiten müsse, da der BBI mit seiner Eröffnung nur Verluste einfliegen wird (auf einigen meiner Blogtexte habe ich dieses Dilemma bereits umfassend dargestellt). Dann wird es seitens der Politik bestenfalls derartige „Zugeständnisse“ bezüglich eines weit gehenden Nachfluges entgegen des Bundesverwaltungsgerichtsurteils geben, wonach nur nachts zwischen 24 und 5 Uhr auf den unabhängigen Parallelbahnbetrieb verzichtet werden könne etc…. Damit wird ebenso klar, dass die Politik absolut kein  Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr will.

Alle diejenigen, die sich trotz dieser Untiefen vielleicht noch in Sicherheit wähnen, werden sich dann eines besseren belehren lassen müssen, wenn dann mit Eröffnung des BBI plötzlich die bisher verschwiegene Planung zum Bau einer 3. SLB aus der FBS-Schublade gezogen wird, wodurch sich dann der Fluglärmteppich auf ein gigantisches Ausmaß über Berlin und Umland ausbreiten würde: Flugrouten überall! Aber dann ist es für jeden Protest gegen den Bautopp zu spät. Die Flughafenlobby wird bis dahin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die BBI-Front durch deren Fragmentierung via Flugroutenausspielerei aufzuspalten.

Auch auf meinem  Blog sollen entscheidende BBI-krtische Thesen meines Buches durch gezielte  Verdrehungen diskreditiert werden. Ich möchte mich hier auf einen letzten Kommentar des Kommentators Markus Wöhler mit einem Zitat begnügen:

„Abgesehen davon haben Sie in Ihrem Buch und vielen Ihrer Artikel hier sehr eindringlich die Prognose abgegeben, dass die durch die FBS prognostizierten Passagierzahlen (und damit auch die Flugbewegungen) nie und nimmer eintreten können und dass BBI allein schon deswegen untergehen wird. Damit reihen Sie sich in die lange Reihe der Gegner, die regelmäßig den Bedarf anzweifeln, in dem sie behaupten, die prognostizierten Verkehre wären viel zu hoch…..“ (Kommentar vom 21.01.2011 zu meinem Blogtext mit dem Titel „Das Flugroutengefeilsche wie auf einem Basar verhindert auch nicht die Verlärmung ganzer und großer Regionen Brandenburgs und Berlins: Deshalb BBI-Baustopp sofort!“ vom 20.01.2011).

Zur Richtigstellung: Das soll ich in meinem Buch geschrieben haben, was im Jahr 2009 erschien, als die im Planfeststellungsbeschluss verankerten Passagierprognosen durch das Passagierwachstum tatsächlich bestätigt wurden?  Absurder geht es nicht. Alleine schon deshalb habe ich niemals gesagt oder irgendwo auch nur einmal geschrieben, dass der BBI  deshalb „untergehen wird“, weil die von der FBS prognostizierten Passagierzahlen nicht eintreten würden. Der hier dargestellte Sachverhalt ist deshalb eine geschickte Verdrehung der Tatsachen in Analogie zum  Subventionstrick der Flughafenpolitik mit den Billigairlines. Immer wieder habe ich nachgewiesen, dass das hiesige Passagierwachstum auf Kosten der Rentabilität und des FBS-Umsatzes infolge üppiger und rechtswidriger Subventionen zur Ankurbelung des Billigairlineswachstums erkauft wurde. Meine Kritik ist deshalb immer wieder, dass gerade deshalb die Passagierprognose der damaligen BBF (das war übrigens nicht die Prognose der FBS, sondern der BBF) allerdings rein quantitativ aufgegangen ist. Und deshalb werden am BBI als Großflughafen, der als Drehkreuzflughafen prognostiziert,  geplant und gebaut wurde, dummerweise die Billigairlines dominieren, die aus Gründen der Wirtschaftlichkeit z.B. vom Flughafen Frankfurt a. M. extra nach Hahn ausgelagert wurden (der übrigens seit seinem Bestehen rote Zahlen schreibt).  Diese Kernaussage ist in meinem Buch auf Seite 25 bis 43 sehr umfassend dargestellt. Ohne die Aufdeckung dieses von der Politik gut getarnten, aber fatalen  Zusammenhangs hätte ich wahrscheinlich auch gar nicht mein Buch geschrieben.

Die obige Behauptung des Kommentators ist deshalb schon eine Unverfrorenheit, weil der Kommentator mein Buch gelesen hat und sich auf meinem Blog als ausgesprochen eifriger Schreiber bestens auskennt. Mit anderen Worten, er weiß ganz genau, dass er hier etwas (in wessen Auftrag auch immer) bewusst verdreht. Allerdings habe ich in meinem Buch die vielen hyperoptimistischen Passagierprognosen von Anfang 1990 mit dem Prognosehorizont für 2010 recherchiert und ausgewertet: Da lagen die Prognosen z.B. der Lufthansa und der Prognos AG zwischen 40 und 45 Mio. Passagieren pro Jahr für das Jahr 2010. Es gab noch schlimmere Verrisse und alle Prognosen lagen komplett falsch. Erst recht bei der Frachtprognose der Lufthansa, die heute nur bei 3 % des prognostizierten Frachtumschlages liegt! Aber das waren keine Prognosen der BBF oder FBS. Die BBF hat sie nur zur Basis für die Begründung eines künftig boomenden BBI gemacht.  

Wahr ist weiterhin, und darüber schreibt der Kommentator lieber auch nichts, dass selbst die Planfeststellungsfrachtprognose der BBF  für den Planfeststellungsantrag aus dem Jahr 2000, wonach der Frachtumschlag überproportional wachsen soll, mit fatalen Auswirkungen für den BBI völlig daneben liegt, da der Frachtumschlag auf dem Niveau von 1990 stagniert und gerade mal 10 % des Frachtumschlages der Planfeststellungsprognose für 2010 erfüllt.

Durch die Unfähigkeit der Politikelite, die damals wie heute verbissen am hochproblematischen Standort festhält, ist die Fracht irreversibel weg, nämlich in Leipzig. Und in Berlin  kann dafür bestenfalls nur ein marginales Frachtaufkommen generiert werden. Dafür haben wir jetzt aber die Billigfliegerdominanz, die auf einem derartigen Großflughafen in dieser Konzentration nun wirklich nichts zu suchen hat, wodurch auf gar keinen Fall die Umsätze eingeflogen werden können, die den BBI am Leben erhalten.

In diesem Zusammenhang wurde durch die FBS in anbetracht dieser dramatischen und erkannten Problemlage vor einigen Jahren angekündigt, dass nun die Umsätze schneller wachsen sollen als das Passagierwachstum: Allerdings ist nachweislich auch danach das Gegenteil eingetreten, da diese Umsätze pro Passagier jetzt nur noch bei mageren 11,36 € liegen, während der durchschnittliche Umsatz der deutschen Verkehrsflughäfen 26 € pro Passgier beträgt. Das ist die Wahrheit über den BBI, die es seitens der Politik zu vertuschen gilt. Und genau das will mein Blog und mein Buch mit dem Titel „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal“ offen legen: Die Spekulation in einen BBI, der betriebswirtschaftlicher Schrott ist und den die Privatwirtschaft deshalb nicht einmal geschenkt nehmen würde. Warum ist sonst die Privatisierung der BBF zum Bau und Betrieb des BBI geschei
tert und warum ist die Privatisierung des BBI auch nach dessen Eröffnung vom Tisch? Wohl nicht zu letzt wegen des für den BBI völlig ungeeigneten Standortes Schönefeld, an dem die Politik über Jahre die Flugrouten gegenüber den Bürgern verheimlichen muss!   

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Das Flugroutengefeilsche wie auf einem Basar verhindert auch nicht die Verlärmung ganzer und großer Regionen Brandenburgs und Berlins: Deshalb BBI-Baustopp sofort!

Januar 20th, 2011 — 11:16am


Nach dem Verschweigen der verbindlichen ICAO-Regel zu den abknickenden Flugrouten und der diesbezüglichen gezielten Manipulation der Planfeststellungsakten bleibt eigentlich nur eine Schlussfolgerung: Ohne dieses Verschweigen des Ausmaßes der vorgeschriebenen Flugroutendivergenz und ohne entsprechende Manipulation des Planfeststellungsbeschlusses wäre der BBI-Protest durch die dramatischen Folgen des BBI am Standort Schönefeld bereits vor 10 Jahren so entbrannt, dass der BBI am Standort Schönefeld politisch nicht durchsetzbar gewesen wäre: Fachlich war er ohnehin nicht begründbar, wie man heute sehen kann und auch bald hören wird, wenn nicht mit aller Macht des Volkes ein Baustopp für den BBI erzwungen wird. Um dem durch politische Betrügereien gewebten Fluglärmteppich auszuweichen, der sein ganzes Ausmaß erst durch das Erreichen der im Planfeststellungsbeschluss verankerten 360.000 Flugbewegungen pro Jahr offenbaren würde, bleibt also heute nur eine Schlussfolgerung: Baustopp für den BBI sofort! Denn keiner kann diesen ausufernden Fluglärmteppich ausweichen und die sich heute noch vor diesem in Sicherheit wähnen, müssen sich morgen schon eines besseren belehren lassen. Diese Erfahrung haben viele künftige Lärmopfer bereits erst kürzlich gemacht.

Wer staatsgläubig ist und auf das Wort der Politik zum Schutz seines Kietzes etc. baut, läuft Gefahr schon bald von der Politik verraten und verkauft zu werden. Das Wort der Politik gilt in diesem politischen System ohnehin nichts. Politiker wollen lediglich wieder gewählt werden oder an die Macht kommen bzw. an dieser bleiben: Und gegebenenfalls versprechen sie ausschließlich für diesen Zweck etwas, genauso wie der Fonds- oder Anlageberater versucht, Schrott zu verkaufen, um an seine Provisionen zu kommen. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel, auch wenn diese Ausnahmen in diesem dekadenten politischen System immer seltener werden.

Wenn dann die im Planfeststellungsbeschluss genehmigten 360.000 Flugbewegungen erreicht wurden, werden ganze Regionen, Städte und Gemeinden durch den Fluglärm stark oder extrem stark belastet und eine Unzahl von Menschen dauerhaft belästigt. Diese Misere war bisher ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH und ordnet sich in die hiesige verlogene Flughafenpolitik lückenlos ein, die seit 20 Jahren die armen Länder Berlin und Brandenburg durch Pleiten, Pech und Pannen wie ein Vampir aussaugt.

Der Himmel über Berlin und Brandenburg wird durch diesen fachlich völlig ungeeigneten Standort und lediglich politisch durchgeschleusten Standort verlärmt, verseucht, vergiftet und mit Kondensstreifen überzogen. Alle Umweltmaßnahmen des Senats zur Sauberhaltung der Luft und z.B. zur Reduzierung der kanzerogenen Feinstaubpartikel können mit der BBI-Eröffnung in der größten Stadt Deutschlands sofort eingestellt werden! Denn der BBI-Schadstofffächer wird sich wie eine Glocke über Berlin und weite Teile Brandenburgs legen. Alle Luftreinehaltemaßnahmen werden durch den de facto innerstädtischen BBI-Unsinn dramatisch überkompensiert. Keiner soll glauben, dass irgendwelche Regelungen und Versprechen Bestand haben, es sei denn, er ist staatsgläubig und glaubt noch an die jetzige oder die kommenden Regierungen, die er nicht kennt oder vielleicht auch nicht gewählt hat. Gegebenfalls wird eine Regelung einfach rückwirkend geändert und der erstrebten Wirtschaftlichkeit des BBI angepasst. Mit derartigen praktizierten rückwirkenden Tricks kennen sich die FBS und die Politik ja bestens aus, um vor einigen Jahren den BBI bzw. den Planfeststellungsbeschluss vor dem Absturz zu retten. Deshalb ist der Baustopp für einen BBI, der auf einem gerade deshalb manipulierten Planfeststellungsbeschluss beruht unvermeidlich!

Kommen Sie deshalb unbedingt zur Protestdemo am Sonntag den 23. Januar nach Schönefeld!

Mehr Infos unter diesem Link http://www.bvbb-ev.de/ Siehe hierzu die Erklärung der Vorsitzenden des BVBB zur Kundgebung und zum BVBB-Protestmarsch am 23.01.2011


Ein Baustopp dürfte für den BBI allerdings auch gar nicht so schlimm sein, denn nach der Verschleierungsverschiebungspropaganda der Politik soll der BBI nur gerade mal „sieben Monate später fertig werden“. In dem unten dargestellten Ausschnitt des Artikels wird wie immer von der Politik verschwiegen, dass es bereits mindestens 12 Jahre sind und das Zeitfenster für einen BBI, so wie er als starkes Drehkreuz mit einem boomenden, überproportionalen Frachtwachstum als Jobmaschine vor 10 Jahren beantragt wurde, längst und für immer geschlossen ist. Diejenigen, die auch das Ignorieren gehören mit zu dem verlogenen politischen System, in dem derartiger Unsinn ausgebrütet und über deren staatstragenden Medien dauerhaft eingespeist und verbreitet wird.

Tagesspiegel
30.12.2010 12:03 Uhr
Von Thomas Loy
BBI & Co.
Viele Großprojekte aufgeschoben
Nicht nur der Termin für den Erstflug vom neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg wurde verschoben. Auch bei anderen großen Bauvorhaben wird es zu erheblichen Verzögerungen kommen.
Für Architekten war 2010 kein gutes Jahr. Berlin, Stadt der Zahlen und lärmempfindlichen Menschen, lässt sich viel Zeit mit seinen Bauvorhaben. Der Flughafen BBI soll sieben Monate später fertig werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit verkündete im Juni den neuen Termin für den Erstflug: 3. Juni 2012……..

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Oneworld der Verluste in Schönefeld mit Air Berlin und FBS auf dem BBI!

Januar 12th, 2011 — 1:36pm


Wie in meinem letzten Blog-Text vom 06.01.2011 dezidiert nachgewiesen, bringen die Passagier- und Umsatzrekorde der FBS nichts außer ein dickes Minus, wenn die Korrelation zwischen Passagier – und Umsatzwachstum nicht zu mehr, sondern zu einer sinkenden Rentabilität führt: Demnach sinkt der Umsatz je Passagier nicht nur seit 2002 weiterhin, sondern er sinkt dramatisch auf ein historisches Tief und damit weit unter den bundesweiten Umsatzdurchschnitt der deutschen Verkehrsflughäfen in Höhe von ca. 26 € je Passagier Die Wahrheit ist also hinter den Verschleierungsmaßnahmen der FBS ein Jahr vor der angekündigten Eröffnung des BBI, dass in Berlin gerade mal lächerliche 11,20 € pro Passagier umgesetzt werden.: „Zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben!“

Vorsorglich wird in der Pressemitteilung der FBS vom 10.01.2011 dieses aus langfristigem Missmanagement resultierende Debakel lieber nicht erwähnt: Kein Wort davon, sondern wie immer nur die Schwarzsche Erfolgsphraseologie! Man hat sich halt auf die positiven Rekorde spezialisiert, so wie sich die SED auf ihren Parteitagen ununterbrochen selbst beweihräuchert hatte. Und die verlängerte Pressesprecherei der FBS, also die hiesigen Zeitungen, käut das fast ausschließlich unkommentiert und ungeprüft wieder und hinterfragt nichts. Dürfen die Redakteure und Journalisten etwa nicht recherchieren und schreiben was wirklich abläuft oder merken sie es nicht? Denn so wie die FBS aufgestellt ist, kann sie mit der angekündigten Eröffnung des BBI diesen jedenfalls ganz offensichtlich nicht betreiben und bewirtschaften, nachdem die Privatwirtschaft dankend ablehnte.

Aber deshalb habe ich diesen Text nicht verfasst, da ich ja schon hinreichend darstellte, dass aus 2 Rekorden nicht ein Plus wird, sondern ein fettes Minus. Sondern hier schließt sich nun die nächste mathematische Operation an, wonach aus Minus und Minus auch nicht Plus wird, sondern ebenso ein dickes Minus entsteht. Denn Air Berlin will sich, wie immer wieder euphorisch angekündigt, mit der für 2012 angekündigten Eröffnung des BBI auf diesem ganz besonders engagieren und dort ein Drehkreuz aufbauen.

Dazu kann man Air Berlin jetzt schon mal viel Glück wünschen, denn auf dem Großflughafen BBI gibt es dann auch die angekündigten XXL-Mega- Flughafengebühren. Aber irgendwie passt Air Berlin auch zum Portfolio der FBS, da Air Berlin in 2010 neben einen Passagierrekord auch wieder Verluste eingeflogen hat: und das unter Konjunkturbedingungen und ohne Luftverkehrsabgabe, die erst im Jahr 2011 erhoben wird! „Das Unternehmen ist bisher nicht profitabel und verkraftet Belastungen wie etwa die Kosten, die die Vulkanasche im Frühling verursachte, schlechter als größere Mitbewerber“ (FTD vom 11.01.2011 siehe Link).

http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:lufthansa-konkurrent-air-berlin-erzielt-passagierplus/50213697.html

Damit aber noch nicht genug: Sogar im Ankündigungsjahr, dass Air Berlin nun bei dem Bündnis Oneworld mitmischen wird sank der Wert der Aktie im letzten Jahr um 10,93 %. In den letzten 5 Jahren sank der Wert der Aktie sogar um 65,95 %. Air Berlin stellte am 27.07.2010 bei den Oneworld den Antrag, aufgenommen zu werden und kann damit rechnen, dass ihrem Antrag Anfang 2012 entsprochen wird.

http://markets.ftd.de/stocks/charts.html?ID_NOTATION=14743899

Falls ich Aktien von Air Berlin hätte, würde ich sie jedenfalls sofort abstoßen: Nicht zu letzt nach der Ankündigung, sich sehr verstärkt auf dem superteuren BBI zu engagieren.

Aber vielleicht sieht ja alles ganz anders aus, wenn nach easyJet nun auch Air Berlin mit rechtswidrigen Subventionen überschüttet wird. Dann braucht nicht lange gewartet werden, bis es wieder Klagen von diskriminierten Airlines geben wird, die dann natürlich wieder Recht bekommen. Damals hatte die FBS aufgrund der Klagen anderer Airlines die Gebühren der benachteiligten Airlines auf ein diskriminierungsfreies Niveau heruntergeschraubt. Das Resultat ist wie eingangs festgestellt bekannt: Keine andere deutsche Flughafengesellschaft hat auch nur annähernd einen so geringen Umsatz in Relation zu den Passagieren wie die FBS. Deshalb die Tarnung des Desasters mit Euphorie und Rekorden. Und deshalb auch die künftigen Rekordgebühren am BBI, um dessen Bruchlandung zu verhindern. Dumm ist dabei nur, dass die von der FBS herangezüchteten, künftigen BBI-Hauptkunden, die Billigairlines, gerade diese eskalierenden Gebühren nicht abdrücken wollen oder können.


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Noch mal in eigener Sache

Januar 10th, 2011 — 9:18am



Ich bitte nochmals zu entschuldigen, dass Kommentare nicht immer ohne weiteres auf meinen Web-Blog gesetzt werden können. Selbst ich kann oftmals keine Kommentare schreiben, weil sich mein Blog dem aus mir unerfindlichen Gründen verweigert. Zur Zeit befindet  sich mein Blog in genereller Überarbeitung, dann dürfte es diese Probleme nicht mehr geben. Falls hin und wieder Sendepausen auf meinem Blog entstehen, hängt das damit zusammen, dass ich tageweise unterwegs bin und mich anderen wichtigen Verpflichtungen zuwenden muss. 

Auch möchte ich mich für die vielen Kommentare und Danksagungen zu meinem Blog per Mail bedanken.

Herzlichst Frank Welskop

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Die FBS im totalen take-off: Oder wird etwa wieder nur manipuliert und getrickst?

Januar 6th, 2011 — 11:24am



Natürlich, wie immer zum neuen Jahr bekommt man es gebetsmühlenartig zu hören! Die FBS auf Erfolgskurs und wie immer mit neuen Redorden! So ist auch das Jahr 2010 ein Jahr voller Rekorde (siehe Artikel unten). Und da werden von der FBS gleich 2 Rekorde propagiert: Ein Passagierrekord in Höhe von 22,32 Mio. Passagieren durch ein Passagierwachstum von 6,4 % und ein Umsatzrekord in Höhe von 250 Mio. € infolge eines Umsatzwachstums in Höhe von 2,5 %! Was sagt denn Herr Schwarz dazu? Natürlich, dafür wird er ja bis 2016 auch bezahlt: Ein “Rekordjahr, das in die Geschichte der Berliner Flughäfen eingehen wird”.

Natürlich wird es in die Geschichte eingehen, aber ganz anders als er meint! Wofür er nicht bezahlt wird ist die Botschaft, dass aus 2 Rekorden vor allem ein ganz trauriger, in Deutschland einmaliger dritter Rekord entsteht. Denn im Jahr 2010 ist der Umsatz sogar entschieden langsamer gestiegen als die Anzahl der Passagiere. Und das hat zur Folge, dass der Umsatz pro Passagier auf dem Tiefststand überhaupt liegen dürfte: nämlich nur noch bei 11,20 € pro Passagier! 2009 waren es noch 11,58 € und 2002, als die rechtswidrige Subventioniererei der Billigairlines begann, waren es immerhin noch 14,25 € pro Passagier. Das heißt, die Strategie der FBS-Strategen ist voll losgegangen: allerdings nach hinten! Ein Jahr vor Eröffnung des BBI wird das Wachstum nach wie vor durch die Billigairlines getrieben. Und im Vergleich zu anderen Flughäfen wird nur noch ein Bruchteil pro Passagier umgesetzt (den Vergleich habe ich mehrfach auf meinem Blog vorgenommen und im Durchschnitt nehmen die deutschen Verkehrsflughäfen 26 € pro Passagier ein, Fraport sogar um die 40 €).

Weil das so ist, erwähnt Schwarz vorsorglich mal lieber nicht die Erfolge im prosperierenden Non-Aviation-Umsatz, den er ja bis zur Eröffnung des BBI auf 47 % pushen will. Fragt sich nur womit, wodurch? Durch die Hartz IV Erhöhungen um 5 €, denn da müsste der Non-Aviation-Umsatz jetzt fast liegen?

Dafür wird wieder wie jedes Jahr ausgiebig suggeriert, dass die BBI-Finanzierung bezüglich des Eigenanteils der FBS in Höhe von 440 Mio. € fast realisiert worden sind. Bisher waren das laut Geschäftsbericht der FBS lediglich nichts anderes als Zuwendungen/Subventionen von den Gesellschaftern der FBS, damit wohl die marode FBS nicht vor der BBI-Eröffnung Bankrott geht. Also nix selbst erwirtschaftet. Aber das wird mit dem Erscheinen des Geschäftsberichtes von 2010 noch deutlicher werden.

Die Botschaft hinter der Schwarzschen Rekordblasen kann nur lauten: Bei der FBS ergibt Plus und Plus ein ganz dickes Minus. Und deshalb möchte ich auch noch einen Rekord hinzufügen, den Herr Schwarz aus versehen vergessen hat zu erwähen: In 2010 wurde die BBI-Eröffnung vielleicht sogar schon zum zehnten Mal angekündigt! Die erste war 1997. Wenn ich Zeit dafür hätte würde ich das mal recherchieren. Aber leider habe ich diese nicht, weil ich mein umfangreiches Archiv durchforsten müsste. Besser und erforderlich wäre ein Baustopp sofort!

Die Welt kompakt Autor: Katrin Schoelkopf| 05:52
Flughäfen verzeichnen Rekord-Umsatz
22,3 Millionen Fluggäste zählten Tegel und Schönefeld trotz hartem Winter und Aschewolke

Die Berliner Flughäfen können trotz eines harten Winters, der Aschewolke aus Island und der Verzögerung beim BBI-Bau auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. Flughafenchef Rainer Schwarz spricht bereits von einem “Rekordjahr, das in die Geschichte der Berliner Flughäfen eingehen wird”.
Anlass der Freude sind die Passagier- und Umsatzzahlen. Denn anders als 2009, als die Wirtschaftskrise für Einbrüche an den Flughäfen sorgte, gab es im vergangenen Jahr wieder Passagierzuwächse und stieg auch der Umsatz leicht an.
Insgesamt wurden mit 22,32 Millionen Fluggästen in Schönefeld und Tegel 6,4 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr (20,97 Mio.) abgefertigt. Mit 15 Millionen wurde das Gros der Fluggäste in Tegel gezählt. “Wir freuen uns sehr über den neuen Passagierrekord, den wir trotz eines nicht einfachen Jahres erreichen konnten. Dies zeigt, wie robust das Wachstum in Berlin ist”, sagt Schwarz. In den vergangenen zehn Jahren hätten sich die Passagierzahlen damit verdoppelt. Der Umsatz an beiden Flughäfen stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2009 von 243,9 auf 250 Millionen Euro – das sind 2,5 Prozent Zuwachs – und erreichte nach Angaben von Schwarz “einen neuen Höchststand”. Sein wirtschaftliches Ziel hat der Flughafenchef damit erreicht.
Denn der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) und damit der Eigenanteil der Flughafengesellschaft für die Finanzierung des neuen Hauptstadtflughafens BBI liegt gut im Plan. 2009 wurden 90 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit sind von den insgesamt 440 Millionen Euro, die der Flughafen in der Zeit zwischen 2005 und 2011 an eigenen Mitteln für den neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld aufbringen musste und muss, bereits gut 420 Millionen Euro erreicht. Flughafenchef Schwarz geht davon aus, dass der Rest von 20 Millionen Euro in diesem Jahr zu schaffen ist. Sorgen dagegen bereitet dem Manager die seit Januar gültige Luftverkehrssteuer. Weitere Turbulenzen sind im Zuge der Flugroutendiskussion zu erwarten. Bis zum Mai will die Fluglärmkommission der Deutschen Flugsicherung einen einvernehmlichen und realistischen Routenvorschlag vorlegen. Die Kommissionsvorsitzende bezeichnete den Zeitplan bereits als ehrgeizig.
Schwarz warnt davor, aus der “berechtigten Flugroutendiskussion eine so unsinnige wie schädliche Flughafendiskussion zu machen”. Er rechnet aber damit, dass die Fluglärmkommission bald eine Lösung erarbeiten wird. CDU, Grüne und auch Teile der SPD warnt Schwarz, die Nachtflugregelung infrage zu stellen. “Nur bei voller Funktionalität kann der BBI die Positiveffekte erbringen, die wir so dringend benötigen.” Bürgerinitiativen, CDU, Grüne und Stimmen in der SPD hatten bei der Flugroutendiskussion ein Nachtflugverbot gefordert.


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Petition "Besserer Schutz Betroffener bei Flugroutenänderungen an planfestgestellten Flughäfen"

Januar 4th, 2011 — 8:38am


Ihnen wünsche ich ein gesundes neues Jahr und viel Erfolg. Als ersten Beitragauf meinem Blog in 2011 möchte ich eine Petition setzen, die bis zum 28.01. unterzeichnet werden kann. Petition “Besserer Schutz Betroffener bei Flugroutenänderungen an planfestgestellten Flughäfen” Die Unterzeichner wenden sich mit dem Petitum an den Bundestag, im Wege einer Änderung der Rechtslage den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm auch im Falle einer Änderung der Flugrouten nach Abschluss der Planfeststellung effektiv sicherzustellen. Begründung Die Petenten ersuchen den Bundestag, im Einzelnen die folgenden Veränderungen des geltenden Rechts in Erwägung zu ziehen und zu regeln, nämlich 1. den Umkreis eines Flughafens in einem Radius von mindestens 35 km um den Flughafen generell als Betroffenheitszone auszuweisen und allen Einwohnern in dieser Zone explizit ein Recht auf Beteiligung im Planfeststellungsverfahren, ein Klagerecht gegen die Errichtung oder die wesentliche Änderung des Flughafens und ein Recht u. U. auf Lärmschutzmaßnahmen sowie auf Entschädigung einzuräumen, 2. durch eine gesetzliche Neuregelung sicherzustellen, dass alle Fragen des Flugbetriebs im Nahverkehrsbereich eines Flughafens – und damit auch die Festlegung der An- und Abflugverfahren – bereits im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens vollständig und verbindlich geklärt werden, 3. eine Pflicht der Planfeststellungsbehörde festzuschreiben, einen bestandskräftigen Planfeststellungsbeschluss im Falle einer Änderung der Flugrouten von Amts wegen unverzüglich anzupassen und 4. darüber hinausgehend eine Ergänzung des § 24 b LuftVG durch folgenden Satz 2 vorzunehmen: „Bei der Festlegung der Flugverfahren soll die für die Flugsicherung zuständige Stelle von den dem Planfeststellungsverfahren zugrunde gelegten Flugrouten nur abweichen, wenn sich die der Flugroutenfestlegung zugrunde gelegten Annahmen nachträglich geändert haben und durch die abweichenden Flugverfahren keine neuen unzumutbaren Lärmbeeinträchtigungen entstehen.“ In den letzten Jahren gab es in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene Flughäfen, – für welche von der Planfeststellungsbehörde im Verfahren und im Planfeststellungsbeschluss feste Annahmen für zu erwartende Flugrouten zugrunde gelegt worden sind, so dass die Errichtung bzw. Änderung und der Betrieb der Flughäfen als mit dem Luftverkehrsrecht übereinstimmend zugelassen werden konnten, – für die aber das zuständige Luftfahrtbundesamt (jetzt Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Flugrouten vor oder bei Inbetriebnahme bzw. während des Betriebs des Flughafens gravierend geändert hat, – für welche nach der Inbetriebnahme eine gänzlich andere Lärmsituation im näheren und weiteren Umfeld entstanden ist, als im Planfeststellungsbeschluss zugrunde gelegt worden war, mit einer teilweise vielfach höheren Zahl an Lärmbetroffenen, einer unerwartet hohen Lärmbelastung bzw. einer erheblich größeren Fläche lärmbetroffener Gebiete. Die neuen lärmbetroffenen Bürgerinnen und Bürger sind weitgehend rechtlos. Ende der Mitzeichnungsfrist: 28.01.2011 Hauptpetent: Baumann, Wolfgang Link zur Petition 

https://epetitionen.bundestag.de/?action=petition;sa=details;petition=15691

LINKS [Red.] Sieben Schritte zur Mitzeichnung einer Online-Petition – Anleitung und Voraussetzungen: 

http://www.forum-grundeinkommen.de/artikel/sieben-schritte-zur-mitzeichnung-online-petition-anleitung-voraussetzungen 


Weitere Umweltpetitionen (auch als RSS-Newsfeed): http://www.symbiozone.de/index.php/oeko-ticker/


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