Archive for November 2010


Fliegen wird echt zum Risiko!

November 30th, 2010 — 8:21am



Wie jetzt bekannt geworden ist, wurde auf dem Flughafen Schönefeld Trinkwasser für Flugzeuge mit Kerosin verseucht.

Wie das passieren konnte ist mir völlig schleierhaft, ausser, dass es vorsätzlich und beabsichtigt geschah (siehe kurzer Artikel unten).


Vom Flughafen Schönefeld ging ja in der Vergangenheit schon ein anderer Skandal aus, der unser Wasser und Trinkwasser verseuchte: mit Dioxin (ich berichtete auf diesem Blog unter der Rubrik “Unser Trinkwasser in Gefahr?”.

Und nun das! Nicht nur, dass die Kabinenluft verseucht ist oder dass Ryanair die Toiletten ausbaut, um seine Passagiere auf engstem Raum wie bei einem Viehtransport zusammenzupferchen. Wehe dem, der dann auch noch unter Inkontinenz leidet. Und wehe dem, wer in die USA fliegt und dort nicht mehr aufstehen bzw. seinen Sitz verlassen darf (ich berichtete in meinem Blog). Da ist doch der Nacktscanner gar nichts dagegen, dem einige Passagiere vielleicht noch etwas positives abgewinnen können. Eines Tages wird sich allerdings gutachterlich herausstellen, dass die Strahlen des Nacktscanners auch schädlich seien. 

Vielleicht habe ich ja noch etwas vergessen? Aber wir können alle noch sehr gespannt sein, was uns über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos sei, noch so widerfährt bzw. widerfliegt. 

  



Trinkwasser für Flugzeuge in Schönefeld mit Kerosin verunreinigt
28.11.2010 – 16:48 Uhr
Niemand verletzt
Schönefeld (dapd-lbg). Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sind am Samstag Flugzeuge mit Kerosin-verunreinigtem Frischwasser befüllt worden. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag auf dapd-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der “Bild”-Zeitung (Montagausgabe). Niemand sei verletzt worden, fügte der Sprecher hinzu. Die Bundespolizei sei am Samstagvormittag über den Vorfall informiert worden.
Der Zeitung zufolge hatte ein 21 Jahre alter Mitarbeiter mehrere Liter Kerosin in einen 3.000-Liter-Frischwassertank gefüllt. Dieses verunreinigte Wasser sei in drei Maschinen der Fluggesellschaft German Wings gefüllt worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Betroffen gewesen seien Maschinen nach Zweibrücken, Köln-Bonn und München. In allen drei Flugzeugen sei die Crew beim Vorbereiten des Kaffeekochens auf den Geruch aufmerksam geworden und habe den gesamten Service eingestellt. An den Zielflughäfen seien die Tanks dann überprüft worden. In einem Fall sei eine Ersatzmaschine zum Einsatz gekommen. Der Sprecher unterstrich, dass in keinem Fall Passagiere mit dem Wasser in Berührung gekommen seien. Die Crew einer Maschine sei ärztlich untersucht worden, aber bereits wieder im Einsatz, fügte der Sprecher hinzu.
(dapd nachrichtenagentur)

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Keine Schnäppchenflüge nach Irland, sondern die Schuldenfalle hat zugeschnappt! Baustopp sofort (Teil 6)

November 29th, 2010 — 8:28am


Stellen Sie sich vor, Sie fliegen nach Irland, weil Sie mit Ryanair oder Aer Lingus ein Schnäppchen gemacht haben,  vielleicht für 20 €!

Zwar ist der Rettungsbedarf für Irland viel höher, aber jetzt wurden erst einmal 85 Mrd. € vom Rettungsschirm in Irland hineingepumpt, damit der Staats- und Bankenbankrott abgewendet werden kann. Die „Rettung“ Irlands ist deshalb so wichtig, weil der Bankrott  strategisch wichtiger deutscher Banken, die sich dort so richtig verzockt haben, auch zur Zahlungsunfähigkeit Deutschlands führen könnte.

Allerdings dürfte der EU-Rettungsschirm in Höhe von 750 Mrd. € bald schon fast aufgebraucht sein und der zweite wird ja auch schon in Erwägung gezogen. 

Wenn nun vorerst wie jetzt von Irland beantragt zunächst 85 Mrd. € nach Irland geflutet werden sind das ca. 20.000 € pro Ire. Irre! Der irrationale irische Bedarf ist jedoch viel höher und keiner soll glauben, dass auch nur ein Cent davon zurückgezahlt wird! In die BBF bzw. FBS wurden ja auch immer wieder von deren Gesellschafterm, also von Berlin, Brandenburg und dem Bund Darlehen ausgereicht, die dann plötzlich auch nicht mehr zurückzuzahlen waren. Warum? Die de facto Bankrotte BBF bzw. FBS konnte das nie leisten.

Wenn Sie nun z.B. als Berliner von Berlin nach Irland starten, dann fliegen Sie mit einer Berliner Verschuldung in Höhe von 20.000 € pro Kopf im Gepäck nach Irland. Ist doch auch Irre! Dass diese Zahl in Zukunft noch größer wird, ist nicht zuletzt auch dem BBI geschuldet. Ein echtes Schnäppchen, wenn sich dann Berliner und Iren in Augenhöhe auf der grünen Insel treffen.

Wenn Sie nun nach Irland fliegen, könnte es in nicht allzu ferner Zeit sein, dass Sie wieder nach Ankunft in Berlin erfahren müssen, dass Ihre Sparguthaben und Ihre Lebensversicherung weg sind: Warum? Na, die sind eben in den PIIGS-Staaten: Zum Beispiel in Irland oder bald auch in Spanien.

Der Rettungsschirm in Höhe von 750 Mrd. € zur Rettung der PIIGS-Staaten wird in erster Linie von  Deutschland, in zweiter Linie von Frankreich gezahlt. Noch! Solange der deutsche Staatsbankrott noch nicht eingetreten ist. Mit Sicherheit fliegen Sie dann nicht noch einmal mit so einem Schnäppchen nach Irland.

Im Übrigen liegt die deutsche Verschuldung per September 2010

beim Bund bei 1.069 Mrd. €

bei den Ländern bei 536,9 Mrd. €

bei den Kommunen bei 114,7 Mrd. €!

 http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,719139,00.html

Da letztendlich der Steuerzahler für alles aufkommen muss, LAG die Verschuldung im September pro Bundesbürger bei 21.000 €. Sie dürfte heute bereits wieder weit aus höher sein. Bei diesen Zahlen vergeht einem die Lust auf ein Schnäppchen, weil es keine Schnäppchen gibt (die Schnäppchen haben in Wirklichkeit andere gemacht). In Wirklichkeit ist die Schuldenfalle bereits zugeschnappt.

Bleiben wir bei den Zahlen, die zunächst NOCH im 20tausender Bereich liegen: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt lag 1991 bei 22.700 € pro Kopf und stieg im Jahr 2009 auf 29.400 €. Hört sich erstmal noch relativ gut an, aber Deutschland fiel dahingehend von Platz  3 auf Platz 10 im BIP-Vergleich der EU-Länder ab.

Vor allem aber durch die tatsächliche Inflation sank die Kaufkraft, nicht zu letzt durch die EURO–Umstellung, auf ca. 15.000 € pro Kopf. Jeder, der regelmäßig einkaufen geht, weiß wovon hier die Rede ist. 

Wenn nun die pro Kopfverschuldung weiter steigt, und der EURO noch mehr inflationiert (wird), dann möchte ich lieber keine Prognose für Deutschland abgeben:

Außer Gute Nacht Deutschland!

Wozu dann überhaupt Nachtflug am BBI, wenn es schon am Tage nicht funktionieren wird? Bezogen auf den Luftverkehr heißt das weiterhin, dass, wenn 1 % Wirtschaftswachstum ca. 2 % Luftverkehr induzieren (empirisch nachvollziehbare Faustformel der Luftverkehrslobby), dann gilt das auch umgekehrt, wenn die Kaufkraft sinkt. Denn wenn die sinkt oder gar einbricht, dann bricht auch der Luftverkehr ein (siehe Minikrise in 2009 und die Einführung der Luftvergabe in 2010, die dagegen gar nichts ist).

Und vor dem Hintergrund dieser immensen Verwerfungen wird nun ein unbezahlbarer und viel zu teurer BBI gebaut, der die Verschuldung noch weiter vorantreibt, zur Inflationierung des  Euro und zur weiteren Erosion der Berliner/Brandenburger Wirtschaftskraft beiträgt. Denn auch dieses Geld wird schlicht verbrannt.

Die im Planfeststellungsbeschluss verankerten progressiven Prognosen zur optimistischen Entwicklung des Berliner Luftverkehrs sind also nichts als reine Makulatur, während sich der inflationierende Euro dem Papierwert dieses Planfeststellungswischs rasant nähert.

Von dem verstehen Platzeck und Wowereit natürlich nichts. Sie wollen davon wie die berüchtigten 3 Affen nichts hören, nicht darüber sprechen und können es auch nicht sehen, weil sie es nicht verstehen!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0f/See_no_hear_no_speek_no_devil.jpg

Dass die 3 Affen hier auf diesem Bild auf einer Bank sitzen ist natürlich „reiner“ Zufall. Wer der dritte Affe ist muss nicht weiter erläutert werden. Denn der Schulden-BBI, der auch dem Bund gehört, ist ja gerade durch die Banken kreditfinanziert, weil kein Privatinvestor die  künftige Schrottimmobilie haben wollte.

Wowereit hat in diesem Kontext nicht nur „zu wenig Interesse an Wirtschaft“, so die Auffassung des Volkswirtschaftlers Michael Burda in der Berliner Zeitung vom 19. Dezember 2005, sondern er versteht offensichtlich auch nichts von Wirtschaft.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1219/berlin/0008/index.html

Mit dieser systematischen und dauerhaften Inkompetenz unserer Regierenden muss nun endlich Schluss sein! Am besten wäre es wenn sie zurücktreten. Letzteres ist in Brandenburg nichts Neues, Aber es wird Zeit, dass es nicht nur Minister tun.

Deshalb mit der Kraft von Stuttgart 21 gegen eine weitere Abzockerei: Baustopp für den BBI sofort! 

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Durch den vorsätzlichen BBI-Betrug: Baustopp sofort ! (Teil 5)

November 26th, 2010 — 8:13am


Mit der Energie der nicht abebbenden Flugroutenprotestwelle wird eine neue Protestwoge über die Länder Berlin und Brandenburg wallen, falls der BBI in Betrieb geht, obwohl immer mehr Betroffene und Bürgerinitiativen bei dem nun immer offensichtlich werdenden BBI-Betrug einen sofortigen Baustopp fordern. Die erste Welle war die der persönlichen Betroffenheit, die kommende, genährt durch die erste, wird wie in Stuttgart 21 ein gesellschaftlicher Aufschrei der gebeutelten Steuerzahler sein. Denn der BBI durchschneidet mit seinem Flugroutenlabyrinth nicht nur die Zukunft vieler Bürger, sondern ist auch ein maßloses Fass ohne Boden in den leeren Haushaltskassen der heruntergewirtschafteten Länder Berlin und Brandenburg! 

Zwar gibt es bereits sehr konstruktive Vorschläge/Pläne zu den Flugrouten, wonach keine Flüge über Berlin und Potsdam stattfinden sollen (Berliner Kurier vom 21.11.2010), und die sich zwar dem Idealzustand nähern, aber noch nicht ganz ideal sind. Der Idealszustand wäre, um das nicht auflösbare Flugroutendesaster endlich zu beenden, auch keine Schönefelder BBI-Flugrouten über Brandenburg zuzulassen, wobei  hier nicht die Stadt Brandenburg gemeint ist.

Die Airlines werden sich also „richtig freuen“ sein, wenn sie nicht nur mit extrem hohen BBI-Flughafengebühren am BBI abgezockt werden, sondern auch noch Rundflüge um Berlin veranstalten dürfen.  

Der Baustopp für den BBI ist umso mehr  alternativlos und unabdingbar, solange bis ein privater Investor  zur Beendigung der Bauarbeiten und zur Aufnahme des BBI-Betriebes für die Jobmaschine per Ausschreibung gefunden wurde. Das ist die Nagelprobe für den BBI als politisch pausenlos propagierte und manipulierte  Jobmaschine. Wäre der BBI eine Lizenz zum Gelddrucken, hätten damals die Investoren Schlange gestanden und der schnell privatisierte BBI wäre schon lange in Betrieb. Aber so standen nur gierige Banken an, um die Finanzierung des BBI für private Investoren im Jahr 2009 „einspringend“ sicherzustellen, während die Kreditfinanzierung des BBI so etwas wie ein Bankenrettungsschirm ist. Nur hat es kaum einer bemerkt. Weil Investoren der Privatwirtschaft für den BBI zwangsläufig nicht gefunden werden, ist der BBI eine wirtschaftliche Totgeburt, während dieses Problem auch noch durch den Fluglärm und das Flugroutendesaster überlagert wird. Was sind die Hintergründe für diese kompromisslose Kernaussage?

Trotz, oder gerade durch das rasante und erkaufte Wachstums des Luftverkehrs im subventionierten Billigfliegersegment sind die Umsätze pro Passagier seit 2002 extrem gesunken und stagnieren kurz vor Eröffnung des BBI auf einem für einen Großflughafen bei weitem nicht auskömmlichen Niveau mit verheerenden Folgen  für den künftigen BBI-Betrieb. Im Jahr 2002 wurden „noch“ 12,18 € pro Passagier eingeflogen, während im Jahr 2009 lediglich 11,58 € erzielt werden konnten. Im Vergleich mit dem Flughafen Frankfurt am Main, der im Jahr 2009 mit 50,9 Mio. Passagieren einen Umsatz in Höhe von 1972,6 Mio. € erwirtschaftet hatte, sind das trotz Krise 38,75 € pro Passagier. Die Berliner mickrigen Umsätzen sind dagegen lächerlich und natürlich eine Katastrophe! Dieser Vergleich wirft ein ganz anderes Licht auf die Schwarzsche FBS-Euphorie, dass die Krise auf das Berliner Flughafengeschäft kaum Auswirkungen hatte. Ja, richtig, es gibt ja auch kaum Umsätze….

Für den kommenden Berliner BBI-Skandal heißt das aber zugleich, dass trotz eines rasanten Passagierwachstums um das 1,75fache von 2002 bis 2009 in diesem Zeitraum lediglich das 1,39fache des Umsatzes erzielt wurde und dadurch der Umsatz je Passagier im Jahr 2009 auf 0,95 des Betrages von 2002 schrumpfte. Bei der Fracht ist alles noch viel verheerender, worauf ich schon ausgiebig eingegangen bin!

Damit  wird mit der Eröffnung des BBI ein dreifaches und irreversibles Desaster entstehen:

Infolge des über rechtswidrige Subventionen angekurbelten Billigfliegerbooms wurden einerseits nicht nur Miniumsätze realisiert, sondern wurden auch noch gigantisch viel Steuermittel in dieses unwirtschaftliche Berliner Flughafensystem hineingepumpt. Die BBF und FBS haben niemals aus eigener Kraft schwarze Zahlen geschrieben, sondern arbeiteten immer in der Verlustzone und mussten drastisch entschuldet werden, um nicht in den Konkurs zu gehen (z.B. und besonders durch den Baufeldostskandal).

Andererseits, und das ist die zweite Dimension des BBI-Skandals, werden die Hauptkunden des BBI, die Billigairlines, nie und nimmer die angekündigten extrem hohen Flughafengebühren in Höhe von durchschnittlich 26 € stemmen können, die sich gegenüber dem jetzigen Flughafen Schönefeld mehr als verdoppeln sollen, was ich exakt in meinem Buch „BBI- ein neuer Berliner Bankenskandal“ vorhergesagt hatte. Offensichtlich müssen diese Gebühren so hoch sein, um wenigstens einen Teil des unrentablen BBI-Betriebes zu kompensieren. Der andere Teil der gigantischen Rentabilitätslücke soll durch eine ebenso irrationale Steigerung des Non-Aviationumsatzes von derzeit 19 % auf 49 % bis zum Jahr 2012 realisiert werden (ich berichtete über den Schwarzschen FBS-Schwindel vor kurzem auch ausführlich darüber). In Analogie zur Streichung des deutschen Ryanair-Flugplans um 30 % als Reaktion auf die Luftverkehrsabgabe (die in den roten Zahlen fliegende Air Berlin dünnt nun auch ihren Flugplan aus), kommen für die Airlines diese exorbitant hohen BBI-Gebühren zusätzlich hinzu. Die unbezahlbaren Flughafengebühren in Kombination mit der Luftverkehrsabgabe (aber auch ohne letztere) führen zu einer empfindlichen bzw. dramatischen Abwanderung der Billigairlines, wodurch die Flughafengebühren tendenziell über 30 € pro Fluggast für jeweils Start und Landung liegen werden (auf Seite 120 f. in meinem Buch nachlesbar).

Und schließlich Drittens haben wir noch ein Verlust- und Schuldenmalheur am BBI:

Wenn das Berliner Flughafensystem bereits ohne Schuldendienst und trotz jahrelanger Subventioniererei sowie ohne Schönefelder Nachtflugverbot Verluste eingeflogen hat, haben wir es nun mit einem wirklichen Bankenskandal zu tun: Denn mit Eröffnung des BBI wird fast nur noch für die Banken im Rahmen des Schuldendienstes geflogen, obwohl die politisch generierten Miniumsätze auch das kaum leisten können! Warum das so ist liegt auf der Hand und wird im nächsten Teil der Reihe „Baustopp sofort“ fortgesetzt. 

Bleiben Sie dran, denn es wird noch spannender!   

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Wowereit und Platzeck im Untergrund Berlins (Satirische Schlagzeilen)

November 24th, 2010 — 12:50pm


Platzeck und Wowereit fahren wieder mal nach einer erfolgreichen Flugroutendemonstration in der Berliner Untergrundbahn nach Hause.

Platzeck (SPD) zu Wowereit (SPD) besorgt: „Du Klaus, hast du schon davon gehört, dass sich unser Terminal abgesenkt haben soll?“

Siehe Gerüchte auf der BVBB Seite unter folgendem Link links oben http://www.bvbb-ev.de/

Wowereit (SPD): „ Mich überrascht gar nichts mehr, ich tue nur noch so. Aber ich bin heilfroh, dass wir jetzt die Flugroutendiskussion haben. Ist zwar auch Stress und das kriegen wir auch nicht mehr gebacken, aber die glotzen nur noch nach oben zu den Flugrouten und nicht dahin, wo unser Terminal gerade im Untergrund verschwindet“

Platzeck: „ Aber unser BBI ist doch „ein solide geplantes Projekt, das sich auch wirtschaftlich betreiben lässt?“ Berliner Zeitung unbedingt unter diesem Link lesen http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/139376/139377.php

Platzeck bittend zu Wowereit: „Du Klaus, tue doch was, wir müssen da noch mehr Geld reinpumpen, um das Absinken des Terminals zu verhindern. Bitte nicht noch so einen Krater in meiner schönen Mark Brandenburg, wo plötzlich alles verschwindet.“

Wowereit: „Naja, gut gesagt. Wir sind doch eigentlich Pleite und dein märkischer Sand ist ja auch nichts wert. Ich bin ein Berliner.“

Platzeck bohrend: „Die fordern mittlerweile bald überall einen Baustopp. Ich krieg da richtig Angst nach der Sache mit meinem Rainer.“

Wowereit: „Bretschneider?

Platzeck: „Nein, Speer!“

Wowereit: „Bist arm dran, ich habe nur den Schwarz“

Platzeck: „Ach ja, der heißt ja auch Rainer. Was macht der denn gegen das Absinken?“

Wowereit: „Das Schlimmste wäre, wenn die SPD weiter absinkt und ich nicht mehr der Regierende  Bürgermeister sein darf. Ich will aber.“

Platzeck: „Nein, das Terminal?“

Wowereit: „Mein Rainer macht da gar nichts. Ich habe angeordnet, weiterzubauen, auch wenn das Terminal absinkt!“

Platzeck völlig überfordert: „Wieso, verstehe ich nicht?“

Wowereit: „Musste auch nicht. Das war mir schon klar, dass dich das überfordert. Also: Wenn ich weiterbaue habe ich keinen neuen Skandal durch den Baustopp an der Backe. Und wenn das Terminal  langsam oder am besten plötzlich ganz schnell in einem Krater verschwindet, dann sind wir auch die Flugrouten wieder plötzlich los. Außerdem bräuchte ich den BBI auch nicht zu eröffnen. Davor grault mir am Meisten. Das wäre der nächste Skandal.“

Platzeck fassungslos: „Warum denn?

Wowereit: „Darf ich dir nicht sagen. Streng geheim, Wirste später durch die Staatsanwaltschaft erfahren.“

Platzeck: „Ach so, weil der A 380 auf der Landebahn gar  nicht landen kann, weil sie zu dünn sein soll“.  

Siehe Gerüchte auf der BVBB-Seite oben

Wowereit: „Der kommt doch sowieso nicht hierher. Nein, wir haben uns ein bisschen verrechnet. Besser gesagt, wir haben gar nicht gerechnet. Du, ich rechne jetzt damit, dass es weitaus schlimmer wird als der Berliner Bankenskandal!“

Platzeck: „Stimmt, da gibt’s doch so ein Buch: Ich glaube es heißt „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal“ Liegt bei mir auf dem Nachtisch.“

Wowereit interessiert: „Und, wie iss es?“

Platzeck: „Liest mir meine Frau vor und danach kann ich nicht schlafen. Auch nicht mit ihr“.

Wowereit ungläubig: „Und das haben wir nicht verbieten lassen? Steht da auch was von mir drin?“

Platzeck vielsagend: „Ich glaub schon, ganz schön viel sogar“

Wowereit ungehalten: „Ich glaub hier ist Hugendubel. Ich muss mal raus“ und steigt abrupt aus der U-Bahn aus.

Platzeck bleibt wie erstarrt in der Untergrundbahn sitzen und grübelt, während er ziellos herumfährt, wo er schnell und geräuschlos untertauchen könnte. Vielleicht Chile, zu Margot? Zum Glück hat ja Berlin  noch Tegel. Nur weg hier, da ist was im Busch! 


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Dem Euro-Abenteuer droht ein schreckliches Ende (Baustopp sofort Teil 4)

November 23rd, 2010 — 10:04am



Nicht nur dem absurden politischen BBI-Abenteuer droht ein schreckliches Ende, sondern auch dem Euro!


http://www.welt.de/debatte/article11138091/Dem-Euro-Abenteuer-droht-ein-schreckliches-Ende.html 


Dass es so kommen wird steht für mich ausser Zweifel. Seit einiger Zeit befasse ich mich sehr intensiv mit dieser Thematik und z.B. am 14.05.2010 veröffentlichte ich einen Text auf diesem Blog: ” Der BBI kommt- der Crash aber auch”, in Anlehnung an Max Ottes unbedingt zu lesendes Buch “Der Crash kommt”! Er steht kurz bevor! 


Wenn der Crash da ist und die deutschen Sparvermögen/Lebensversicherungen durch die Stützung der Bankrotten PIGS-Staaten (Portugal, Irland (Italien), Griechenland und Spanien) weg sind, bricht neben Crash des Euro auch die Nachfrage nach Urlaubs-und Dienstreiseflügen massiv und abrupt  ein. Ein ohnehin nicht rentabel bewirtschaftbarer BBI ist dann überflüssig wie ein Kropf.

Dann wird  es um ganz andere Dinge im privaten (Vorsorge), gesellschaftlichen und staatlichen Bereich gehen. Dann geht es um ein radikales Sparen, weil ohnehin kein Geld mehr da ist.

Auch deshalb ist der Weiterbau des BBI verantwortungslos. In dem Maße wie das Problem zur Zeit noch verdrängt wird, kommt es mit umso brachialerer Gewalt  auf die Tagesordnung.


Auch deshalb BBI-Baustopp unbedingt sofort!

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Demente Dementis von Platzeck und Wowereit! (Baustopp sofort Teil 3)

November 22nd, 2010 — 10:56am



Mittlerweile befinden sich die Regierenden von Berlin und Brandenburg im absurden Dauerprotest gegen ihre eigene Politik: Sie demonstrieren gegen das Flugroutendesaster, das sie durch dessen abgesprochene Geheimhaltung im Planfeststellungsverfahren bzw. -beschluss verursacht haben und nun von ihrer Lügenpolitik eingeholt, überholt werden. 

Nachdem ich wieder für fast eine Woche andere wichtige Verpflichtungen wahrnehmen musste und in dieser Zeit weder am Computer arbeiten, noch im Internet recherchieren oder meinen Blog bearbeiten konnte wird man nach dieser BBI-Auszeit durch die neuen Ereignisse regelrecht überrollt.

Die Absprache von Wowereit und Platzeck, dass die Flugrouten so gelegt werden sollen, indem nun Potsdam verlärmt wird damit Wowereit in Ruhe seine Wahl gewinnen kann ist auch wieder ein Sahnehäubchen auf der politischen Jauche, die über Berlin und Brandenburg in den entsprechenden legislativen Rhythmen (sprich Wahlen) gekippt wird. Da sind auch die Grenzen der Satire sehr deutlich gesetzt, obwohl ich dieses Genre auch auf meinem Blog hin- und wieder favorisiere.

Wenn Platzeck meint, jetzt muss alles ganz transparent sein, damit es keinen „zusätzlichen Vertrauensverlust“ gäbe, ist das wieder eine maßlose und anmaßende Realitätslosigkeit. Es kann deshalb keinen zusätzlichen Vertrauensverlust mehr geben, weil es kein Vertrauen mehr gibt!

Die Flugroutenlüge ist nur die aktuelle Spitze des Eisbergs des politisch widerlichen Schleims, der in diesen beiden Ländern Ekel erregend abgesondert wird.

Wenn nun diese politischen Geheimabsprachen zur flugroutenseitigen Schlachtung Potsdams als „Quatsch“ zurückgewiesen oder von der Regierungssprecherei als „grober Unfug“ bezeichnet wird, dann würde sich dieser „Quatsch“ in das bisherige Heuchel- und Lügenmuster allerdings nur allzu gut einordnen.

Wenn die schon dementen Dementis unserer Regierungspolitiker nun verlautbaren, dass es „absurd“ sei zu unterstellen, „Platzeck und Wowereit könnten Flugrouten nach Gutdünken und politischem Kalkül festlegen“ (Morgenpost vom 20.11.2010), dann haben  es ja gerade die gegen ihre Politik demonstrierenden Regierungschefs immer wieder versprochen, dass sie es der deutschen Flugsicherung schon zeigen werden und sie mit politischen Druck dafür sorgen, dass die Flugrouten nicht das Licht der Welt erblicken etc. bzw. sie schon beinahe geräuschlose Flugrouten versprechen.

Sind diese Versprechen auch wieder nur Quatsch und grober Unfug? Mit Sicherheit!

Durch politische Absprachen und interne Kommunikation zwischen den Herren Platzeck und Wowereit erblickt ja das Flugroutendesaster eines völlig kontraproduktiv verstandorteten BBI erst jetzt plötzlich das Licht der Welt, nachdem der Beton fast gänzlich in den märkischen Sand gegossen wurde.

Und bei dieser staatlichen Heuchelei, die nur durch den auszuquetschenden Steuerzahler möglich ist, darf nicht vergessen werden, dass der BBI auch nur durch eine politische Absprache 3 arroganter und selbstherrlicher Herren in Schönefeld entstand, an dem seit 1996 an dem Lärmteppich für Berlin und Brandenburg gewebt und gesponnen wird (Konsensbeschluss). Wie sich nun auch bald für die Ohren schmerzhaft offenbart, ist der BBI an diesem städtischen Standort völlig „absurd“, maßloser „Quatsch“ und höchstgradig „grober Unfug“. Ergo ein politisches Produkt grenzenlos unfähiger Politiker!

Wenn die Grünen nun fordern, dass Platzeck und Wowereit sich aus dem Aufsichtsrat der FBS zurückziehen sollen, weil sie befangen seien, dann ist das nur der zweite Schritt. Wer es ehrlich meint, muss den ersten Schritt tun, der nur lauten kann: Baustopp sofort!

Der dritte Schritt lautet zwangsläufiger Rücktritt von Wowereit und Platzeck, deren Vertrauensbonus gänzlich aufgebraucht ist. Der vierte Schritt schließt sich förmlich an: Ausschreibung der Baustelle! Wenn sich kein privater Investor findet, um den Bau fortzusetzen und den BBI zu betreiben, wovon ich mit absoluter Gewissheit ausgehe, sollte ein Umnutzungskonzept für die Baustelle erstellt werden (denkbar wäre eine gemeinsame Messe der Länder Berlin und Brandenburg von Format). Der fünfte Schritt wäre dann auch logisch und zwingend: Strafrechtliche  Ermittlung gegen Wowereit und Platzeck wegen Untreue etc. und die Bildung von entsprechenden Untersuchungsausschüssen, bei denen ja die Länder  Berlin und Brandenburg große Erfahrungen gesammelt haben. Dieses Mal sollte aber ausnahmsweise etwas dabei rauskommen und die Schuldigen beim Namen genannt und an den Pranger gestellt werden, wenn es die Politik „ehrlich meint“ (obwohl sich das ja schon wieder kontradiktorisch ausschließt!).  

Deshalb setze ich morgen oder übermorgen die Reihe „Baustopp sofort“ fort!

 

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Pressemitteilung der GRÜNEN LIGA Berlin 52/10 zum Schulden- und Verlustflughafen BBI!

November 19th, 2010 — 12:05am



Die heutige Pressemitteilung der Bundeskontaktstelle Luftverkehr der GRÜNEN LIGA, deren Vorsitzender ich bin, wird morgen unter dem Link http://www.grueneliga-berlin.de/

eingestellt.


Leider gab es heute technische Probleme bei der Veröffentlichung der PM auf meinem Blog.


Mit besten Grüßen

Frank Welskop 

Comment » | BLN/GRÜNE LIGA

Baustopp sofort! (Teil 2)

November 15th, 2010 — 12:49pm


Kurz vor der Fertigstellung des BBI tritt nun genau das ein, was ich in meinem Buch „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?“ als zentrale Aussage prognostiziere. Der BBI ist für dessen Hauptkunden, die Billigairlines (LCC), viel zu teuer, so dass Ryanair als erste Airlines sein Engagement auf dem BBI auf ein sehr geringes Level zurückfahren wird. Hier ein Zitat aus meinem Buch aus dem Jahr 2009:

„Selbst ohne Krise wird der BBI ein viel zu teurer Flughafen für die LCC, die an diesem Flughafen nicht konkurrieren oder überleben können. Selbst für die etablierten Airlines wie Lufthansa etc. wäre dieser Betrag viel zu hoch (gemeint ist die Flughafengebühr auf dem BBI). Nehmen wir weiterhin an, dass die LCC, die zur

Eröffnung des BBI einen ungefähren Anteil von 70 % haben werden, ihr Streckennetz deshalb ausdünnen und abwandern müssen. Dann würden vielleicht nur noch 50 % der Airlines am BBI operieren können und der BBI müsste die Gebühren verdoppeln, um diese Ausfälle zu kompensieren! Nicht auszudenken, wenn infolge der Krise auch noch die Umsätze schrumpfen“ (Seite 122 f.)!

Und gleich noch zum Vergleich das aktuelle Statement zum BBI von Ryanair-Chef O’Leary im Tagesspiegel vom 15.11.2010:   

„Der neue Berliner Flughafen ist eine Schwachsinnsidee. Das wird ein sehr teurer, sehr komplizierter Flughafen. So ein Konzept ist noch nirgendwo auf der Welt aufgegangen. Berlin hatte drei funktionierende Flughäfen: Tegel, Schönefeld, Tempelhof und weitere im Umland. Die hätten sich alle entwickeln, miteinander konkurrieren können. Aber die Idee, dass Politiker einen tollen, glänzenden Riesenflughafen aufbauen, ist schädlich….. Deutschlands Hauptstadt dagegen hat gar keinen Wettbewerb im Flugverkehr, was sehr schade ist……Vermutlich werden wir BBI ansteuern und so Berlin an einige unserer Standorte anbinden, aber nur in sehr geringem Umfang. Wenn Sie fragen, ob Berlin ein größerer Standort für Ryanair werden wird, sage ich klar: Nein“ (Tagesspiegel vom 15.11.2010).

Andere Airlines werden mit Sicherheit auch ihren Flugplan ausdünnen, wenn neben der deutschen Luftverkehrsabgabe die extrem steigenden BBI-Flughafengebühren verbindlich festgelegt wurden.

Die Dinge überschlagen sich und alles wird nicht zuletzt vor diesem Hintergrund immer absurder und noch chaotischer! Auch wenn es mir schwer fällt bei dem massiven Realitätsverlust der hiesigen „Politikelite“ mich  vom Schreiben von satirischen Blogtexten in dieser närrischen Zeit zu lösen, wenn Wowereit an ungeraden Tagen gegen die Flugrouten demonstriert und an geraden als Aufsichtsratsvorsitzender der FBS dafür eintritt, dass ein „vernünftiger Parallelbahnbetrieb“ vom BBI aus wirtschaftlicher Sicht unverzichtbar sei: „Ein vernünftiger Flughafenbetrieb ohne Parallelstarts sei einfach nicht machbar“, während sein Kollege Platzeck  wie ein Prophet salomonisch verkündet, dass die heiß diskutierten Flugrouten „das Licht der Welt nicht erblicken werden“.

Wenn Wowereit behauptet, dass der BBI ohne unabhängigen Parallelbahnbetrieb unwirtschaftlich arbeitet ist diese These ebenso eine ausgemachte Lüge, wie die Aussage von Platzeck und Wowereit, nichts von den abknickenden Flugrouten gewusst haben zu wollen. Sie dient nur der Täuschung der Wähler und Steuerzahler.

Die Wahrheit ist, dass durch den Verzicht auf den Parallelbetrieb der BBI noch unwirtschaftlicher wird, als er ohnehin sein wird. Selbst bei der optimalen Umsetzung des Parallelbahnbetriebes ist der BBI-Betrieb hoffnungslos unrentabel! Anstatt Gewinne, werden auf Dauer nur Verluste auf dem Schuldenflughafen eingeflogen werden. Dem Steuerzahler wird dabei das Staatsgeheimnis verschwiegen, dass für alles der Steuerzahler aufkommen soll, nachdem mehrere Konsortien dankend ablehnten, für einen maroden Flughafen in Vorleistung zu gehen oder ihn sogar betreiben zu sollen.

Die Bürger in Berlin und Brandenburg gehen aber nicht leer aus: Sie bekommen ihre staatlich verordneten Lärmpegel und politisch gewebten Lärmteppich made in Berlin/Brandenburg, den sie absurderweise auch noch als Steuerzahler finanzieren dürfen nach dem 

-       sie teilweise enteignet,

-       ihre Immobilien entwertet,

-       schlaflose Nächte kommen und

-       die Kinder und Erwachsene unter dem Lärmteppich lärmkrank

werden.

Ein „vernünftiger“ Flughafenbetrieb ist also vom BBI nicht machbar, egal mit oder ohne unabhängigen Parallelbahnbetrieb!  

Wenn die Airlines mit der Bekanntgabe der Flughafengebühren reihenweise ihren Flugplan ausdünnen oder gar abwandern werden, dann bedarf es ohnehin keines unabhängigen Parallelbahnbetriebes mehr. Denn dann ist der BBI mausetot, weil die klaffende Lücke zu einem wirtschaftlichen Betrieb vom Steuerzahler nicht geschlossen werden kann und darf. Kann deshalb nicht, weil ab dem Zeitpunkt, wo der Steuerzahler als betrogener und abgezockter Bürger das hinterhältige und perverse Spiel um die BBI-Steuersubventionen durchschaut hat und sich ein grenzenloser Frust vor dem Hintergrund des Flugroutenbetrugs entfacht. Die Inflationierung oder gar die realen Crashperspektiven des Euro tun ihr übriges. Andererseits darf eine Subventionierung von Flughäfen dieser Größe nach dem europäischen Wettbewerbsrecht definitiv nicht stattfinden, ist nicht zulässig.

Bei alldem hilft es auch nichts mehr, lauthals Erlogenes zu sekretieren, wonach die Berliner SPD schon immer gegen den Standort Schönefeld und für den Standort Sperenberg war, wie es Wowereit kürzlich äußerte. Falsch! Die Berliner „Elite“ war immer für Schönefeld und Wowereit hätte ab 2001 diesen Schönefeldspuk als Aufsichtsratsvorsitzender der FBS beenden können, wenn er es gewollt hätte. Wollte er aber nicht, weil gerade er immer behauptete, dass der BBI eine Jobmaschine sei und gerade an diesem Standort zu einer Erfolgsstory werde. Kann sein, dass er es vergessen hat, dann sollte er sich aber schleunigst in eine Klinik wegen einer schweren Alzheimererkrankung einweisen lassen: Aber vorher noch schnell das Zurücktreten nicht vergessen!

Zu den konkreten Hintergründe und Ursachen dieser unvorstellbar riesigen klaffenden betriebswirtschaftlichen Lücke, von der Wowereit und Platzeck natürlich noch nichts wissen, demnächst auf meinem Blog  unter „Baustopp sofort!“ mit Teil 3!

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Treffen sich wieder mal protestierend Platzeck und Wowereit! Satirische Schlagzeilen zur politischen Schagseite in der närrischen Zeit zwischen dem 11.11. um 11:11 und 5 vor 12:00!

November 11th, 2010 — 1:56pm


Treffen sich wieder mal Platzeck (SPD) und Wowereit (SPD) bei ihren Routineprotesten gegen die Flugrouten auf einer Flugroutenprotestveranstaltung.

Platzeck sieht Wowereit und geht auf ihn zu: „Tag Klaus, läuft doch alles wie geschmiert! Meine Brandenburger nehmen mir meinen Protest gegen die Flugrouten voll ab. Für dich ist das ja noch wichtiger, denn die blöden Flugrouten, die wir ja schon seit Jahren kennen, sägen ja ganz schön an deinem Stuhl. Und das ein Jahr vor der Wahl!“

Wowereit süffisant: „Die sind bis jetzt halt echt dumm wie Schafe und leicht zu täuschen. Hätte ich nicht gedacht. Die haben mich sogar zum Ehrenmitglied von so einer BI gemacht.“

Platzeck beunruhigt: “Aber die werden das doch noch merken!“

Wowereit entgegnet  lässig: „Na klar, aber zu spät! Das ist der Trick! Wenn die wüssten was wir noch alles so vorhaben, z.B. vollen Nachtflug über Berlin wenn der BBI erst eröffnet hat oder……“

Platzeck fällt ihm altklug ins Wort: „…. Oder die dritte Startbahn….“

Wowereit ungehalten: „Quatsch, die ist doch nur zur Tarnung. In Wirklichkeit wollen wir doch Tegel offen halten für die Billigairlines…..“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/diepgen-widerruft-eigenen-beschluss-flughafen-tegel-offen-halten/1452086.html


Platzeck: „Ach so, ist ja richtig gut eingefädelt. Aber die Abgeordneten werden es doch merken.“

Wowereit listig: “Die doch nicht! Diesen rot-roten Halbtagsabgeordneten hab ich einen Dienstwagen versprochen, wenn ich wieder Regierender werde. Mit Fahrer aus Hartz IV. Schafft Arbeitsplätze. Auf die ist Verlass. Und mit der Presse haben wir das anders geregelt…..“

Wowereit weiter: „Hab doch mit der DFS vereinbart, dass wir das ganze dämliche Protesttheater so kurz vor der Wahl inszenieren, damit hier bei mir alles glatt läuft. Ändern lassen sich die Routen sowieso nicht. Ist doch alles nur Täuschung, bin doch nicht umsonst aus Lichtenrade weggezogen!“

Platzeck stolz: „Tja, die DSF kenn ich auch schon seit 1998.“

Wowereit belehrt Platzeck herablassend: “DFS, nicht DSF. Die DSF kennste seit deiner Jungpionierzeit!.“

Platzeck hadernd: „ Ach so, verwechsle ich immer wieder mit der DSF. Na ja Klaus, ein bisschen Angst habe ich schon, dass das Ganze wie Stuttgart 21 wird…..“

Wowereit ihn unterbrechend: „Das würde noch schlimmer werden, weil keine Sau mehr diese Flugrouten wegzaubern kann. Würde nur mit einem dauerhaften Baustopp gehen…Brauchst aber keine Angst haben. Erstens habe ich schon mit Eberhard gesprochen, der macht den Mediator wie der Heiner in Stuttgart…..”

Platzeck verständnislos: „Meinste den Diepgen?“

Woewereit: „Genau den, na klar! Wenn die mich zum Ehrenmitglied machen fress ich nen Besen, wenn die den Diepgen nicht schlucken.“

Platzeck legt die Stirn sorgenvoll in Falten: „Ach ja, der wollte ja auch Tegel offen lassen nach der BBI-Eröffnung. Aber ich weiß nicht, ob….“

Wowereit unterbricht Platzeck abrupt: „Der Diepgen passt dir wohl nicht? Dem Angler muss der Wurm am Haken auch nicht schmecken, sondern der Fisch. Und wenn der Diepgen den chaotischen BI-Laden nicht in den Griff kriegt, habe ich schon mal nen Haufen neuer Wasserwerfer bestellt. Kann ich dir auch welche borgen für deine verschlafenen Brandenburger, wenn die mal nicht spuren sollten.“

Link zur Wasserwerferinvestition: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-erhaelt-neue-wasserwerfer/1957386.html

Wowereit lacht hämisch laut auf „Haha, dann werden wir mal nach der bescheuerten Veröffentlichung der Wassergeheimverträge ein bisschen den Wasserumsatz erhöhen! Zahlt ja sowieso der protestierende Steuerzahler….“

Platzeck zögernd und  immer noch unsicher: „Na ja, ich weiß nicht, Klaus. Am liebsten wäre mir wieder ein Hochwasser, wo ich sicher auf einem Deich stehe und helfe und alle sehen mir dabei zu……Aber ich mach mit!“

Wowereit verständnislos: „Haste doch schon immer gemacht! Übrigens, wir sparen in unseren Regierungen auch mal etwas ein, jetzt in der närrischen Zeit.“

Platzeck rümpft sich verwundert seine Nase: „Ja, was denn?“

Wowereit brüsk: „Na Pappnasen, wir sparen wegen unserem Schuldenberg die närrische Zeit ein……..Hier gibt’s jetzt nichts mehr zu lachen“. Wowereit lacht närrisch und geht protestierend ab.

Bild von der Website des BVBB

 

Dieses Mal hat er sogar recht! Es gibt nichts mehr zu lachen im düsteren Schatten der sich auftürmenden Schuldenberge.  

Und tatsächlich wird nur gespart, wenn es einen sofortigen Baustopp und eine Ausschreibung der Baustelle zur Privatisierung des BBI gibt. Wenn sich kein privater Investor findet, ist es die Nagelprobe darauf, dass der BBI ein neuer Berliner Skandal und eine brandenburgische Flopmaschine mit dauerhaften Verlusten und Schulden wird bzw. ist. Deshalb wollen die Regierenden auch auf gar keinen Fall einen derartigen Baustopp haben, sondern sie wollen so weiter machen wie bisher. Der Grund dafür? Ganz einfach: Kein privater Investor geht freiwillig und sehenden Auges in die Insolvenz, um sich zu verschulden. Also wird der BBI auch nicht privatisierbar sein. Nur die hiesige „Regierungselite“ baut so einen Flughafen zwischen die Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet, weil sie den „braven“ Steuerzahler hat.

Dazu (wirklich) mehr demnächst ausführlich und satirefrei auf meinem Web-Blog. 

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Quo Vadis Flugrouten nach der gestrigen Fluglärmkommissionstagung ((Satirische) Schlagzeilen zur politischen Schlagseite)

November 9th, 2010 — 9:24am


Nun ist die Fluglärmkommission auf 34 Mitglieder angewachsen: ein Gremium, welches durch dessen Verdopplung nicht mehr zu sagen hat, sondern im Gegenteil immer weniger konstruktives zu sagen in der Lage ist! Ganz abgesehen von dem Tatbestand, dass die Fluglärmkommission ohnehin nur beratend Vorschläge zu den Flugrouten machen darf und diesbezüglich wie Wowereit oder Platzeck keinerlei Entscheidungskompetenz hat!

Um bildlich zu sprechen, geht es bei dem Flugroutengezerre nun zu wie auf Witwe Boltes Hühnerhof: Nur, dass es weitaus mehr Hühner sind, die auf die Täuschungen der bösen Buben hereingefallen sind:

 

Nach dem sie sich täuschen lassen haben

„In die Kreuz und in die Quer

Reißen sie sich hin und her

Flattern auf und in die Höh,

Ach herrje, herrjemine

Ach, sie bleiben an dem langen

Dürren Ast des Baumes hangen“

Wie sich diese Auseinandersetzung zu den DFS-Vorschlägen/Entwürfen konkret entwickeln wird ist nicht abschätzbar, aber bei Wilhelm Busch endet die letzte Flugrouten der getäuschten Hühner bekanntermaßen tödlich!

 

  Wilhelm Busch: aus Witwe Bolte 1. Streich


Solange nicht die Ursachen des Desasters erkannt werden und sich die Bürgerinitiativen, Bezirke und Länder gegenseitig ausspielen lassen, ist es abschätzbar, dass im Prinzip alles so schlimm bleibt, was uns Wowereit und Platzeck bisher nicht ohne Absicht verheimlicht haben.

Das Possentheater der Berliner Provinz wird also immer absurder: Das inszenierte Flugroutentheater gipfelt in der unverfroren Demonstration gegen sich selbst, da Platzeck und Wowereit immer und frühzeitig von den Flugrouten wussten: Bürgermeister Wowereit demonstriert als Aufsichtsratsvorsitzender der FBS gegen die Flugrouten der DFS, die einen Parallelbetrieb gewährleisten! Also wider besseren Wissens demonstriert er gegen sich selbst, während er in diesen Skandal hineinskandiert, dass die Flugrouten „inakzeptabel“ seien, aber die Flugrouten aus wirtschaftlicher Sicht für den Parallelbetrieb „alternativlos“ sind!

Ebenso der biedere und zutiefst befangene Ministerpräsident Platzeck als Dienstherr der Planfeststellungsbehörde…..Wenn die BBI-Entscheidungsträger ihren Proteste gegen sich selbst demonstrieren, sollten Wowereit und Platzeck beim Volk endlich selbst ihren Rücktritt fordern!

In dieser schizophrenen Situation ist es um so wichtiger nach den Ursachen für dieses Dilemma zu fragen und was wirklich passiert, wenn der BBI eröffnet wird…..Denn mit viel Steuergeld wird von den bösen Buben nun und weiterhin die Illusion erzeugt, der BBI sei eine Jobmaschine und deshalb sei der Parallelbetrieb aus wirtschaftlicher Sicht unerlässlich. Egal ob Parallelbetrieb oder nicht: der BBI ist auf Dauer nicht wirtschaftlich betreibbar und ein Milliardengrab. Der BBI ist zu einem Paralleluniversum schizophrener und unfähiger Berufspolitiker geworden. Dazu mehr demnächst auf meinem Blog! 

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