Kundenrezension zum Buch auf Amazon.de!
Ein Buch über ein Desaster vor dem Desaster, 25. November 2009
http://www.amazon.de/product-reviews/3897068354/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1
Ein Buch über ein Desaster vor dem Desaster, 25. November 2009
http://www.amazon.de/product-reviews/3897068354/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1
“Staatsbankrott dank Großflughafen?”
Autorenlesung im Flughafen Tempelhof – Frank Welskop stellt sein Buch
“BBI – Ein neuer Berliner Bankenskandal?” vor.
Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de lädt am Fr, dem 4. Dezember um
18:00 Uhr zur Autorenlesung in den Flughafen Tempelhof. Autor Frank
Welskop stellt sein Buch zum Berliner Großflughafen BBI vor und
erläutert, warum Berlin mit seiner Flughafenpolitik sehenden Auges auf
ein neues Finanzdesaster zusteuert.
Nicht nur mit der Schließung des Flughafens Tempelhof hat sich Berlin
finanziell eine schwere Bürde aufgeladen. Auch der vom Senat so
hochgelobte Großflughafen BBI steht wirtschaftlich auf gefährlichem
Grund. Der Autor Frank Welskop vergleicht in seinem Buch in die
BBI-Planungen mit dem Berliner Bankenskandal. Welskop Hauptthese: BBI
werde nie rentabel betrieben werden können, sondern immer auf
Subventionen durch den Steuerzahler angewiesen sein.
So haben sich die ursprünglichen Fracht- und Passagierprognosen
weitgehend als Luftnummern entpuppt. Kostensteigerungen und niedrige
Umsätze lassen einen wirtschaftlichen Betrieb des Prestigeprojekts kaum
erwarten. Zuletzt konnte die Finanzierung des Milliardenprojekts nur
durch 100% Staatsbürgschaften und Einbindung von Landes- und
Förderbanken sichergestellt werden.
Indes kämpfen die Betroffenen vor Ort rund um den zukünftigen BBI,
organisiert im Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) gegen den
Großflughafen. Der Verein will nicht nur juristisch gegen Fluglärm
vorgehen, sondern prüft auch Strafanzeigen gegen die
Aufsichtratsvorsitzenden der Flughafengesellschaft Klaus Wowereit und
Matthias Platzeck wegen Untreue.
Kurioserweise kann der Verein mit der Unterstützung der Brandenburger
Linksfraktion rechnen, die die von Fluglärm betroffenen Anwohner des
künftigen Hauptstadtflughafens auch weiterhin unterstützen wollen. Die
Fraktion der „Die Linke“ werde das Potsdamer Infrastrukturministerium
bitten, den Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) beim geplanten
Klageverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss finanziell zu
unterstützen. Nach dem im Oktober vorgestellten Beschluss dürfen
zwischen 22.00 und 6.00 Uhr bis zu 103 Flüge stattfinden. Der BVBB will
in diesem Zeitraum ein Flugverbot durchsetzen.
Frank Welskop hat die Berliner Flughafenpolitik als Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Abgeordnetenhaus über Jahre hinweg begleitet und sie in
seinem Buch für jedermann öffentlich gemacht.
Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, als Initiator des bevorstehenden
“Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz
in der Politik” sieht den Flughafen BBI als weiteren Beleg für eine
unverantwortliche Politik des Berliner Senats, die das bevorstehende
Volksbegehren verbessern will.
Für Besucher bietet sich zudem die Gelegenheit, einen Blick in
weitgehend unbekannte Bereiche des Flughafengebäudes zu werfen.
Termin:
Ort: Flughafen Tempelhof, Dekra Kantine, Eingang vom Hauptparkplatz
links.
Am 4.12. findet im D-Catering Casino des Flughafengebäudes Tempelhof die letzte Lesung um 18 Uhr statt (Eingang vom Hauptparkplatz links).
Das ist dann der 10. Buchlesetermin. Eine weitere Veranstaltung ist vorerst nicht geplant.
Wie immer mit besten Grüßen
Frank Welskop
Die nächste Buchlesung wird am 26.11. um 19 Uhr in Königs Wusterhausen, Erich-Kästner-Straße 12, stattfinden.
Am 4.12. findet im D-Catering Casino des Flughafengebäudes Tempelhof eine weitere Lesung um 18 Uhr statt.
Das ist dann die 10. Buchlesung. Eine weitere Veranstaltung ist vorerst nicht geplant!
Wie immer mit besten Grüßen
Frank Welskop
Heute starte ich eine Reihe von kurzen Beiträgen, die sich mit den aktuellen Perspektiven des BBI am Standort Schönefeld befassen. Es geht dahingehend natürlich um die künftigen Kunden am BBI, die diesen Großflughafen als Airlines nutzen wollen. Deshalb wurde ja der BBI gebaut. Natürlich können diese kurzen Beiträge nur einige ausgewählte Aspekte aus meinem Buch sein. Wenn Sie die Wahrheit über den BBI erfahren wollen bleibt es dabei: Lesen Sie dieses enthüllende Buch zum BBI!
Die Wirtschaftsnews unter http://www.property-magazine.de/verkehrswachstum-in-tegel-und-schoenefeld-22552.html vom 08. November 2009 stellen u.a. fest, dass die Luftfracht an den Berliner Flughäfen im Oktober 2009 auf 1.814 Tonnen mit 17, 1 Prozent zurückging. Das hört sich dramatisch viel an, da es fast 1/5 der umgeschlagenen Fracht ist. Tatsächlich ist jedoch der Rückgang minimal und eigentlich kaum erwähnenswert, weil nur ein Rückgang von 310 Tonnen zu beklagen war.
Hat das jedoch zu bedeuten, dass der Frachtumschlag in Berlin kurz vor Eröffnung des BBI auf ein vernachlässigbares Niveau geschrumpft ist? Der Bau des BBI wurde doch im Planfeststellungsantrag ganz maßgeblich durch das prognostizierte überproportionale Wachstum der Fracht begründet!
Tatsächlich hatte die Lufthansa Anfang der 90ziger Jahre einen Berliner Frachtumschlag von 1.100.000 Tonnen pro Jahr für 2010 prognostiziert, diese Prognose dann jedoch im Jahr 1995 auf 300.000 Tonnen für 2010 herunterkorrigiert.
Auch im Planfeststellungsantrag von 2000 wurde ein optimistischer Frachtumschlag von 230.947 Tonnen für das Jahr 2010 prognostiziert.
Allerdings, und das ist der Makel an der Sache, im Jahr 2008 wurden hiervon nur etwas mehr als 10 % umgesetzt, da laut Geschäftsbericht der FBS im Jahr 2008 lediglich 33.276.277 kg erreicht wurden. Das mag auf den ersten Blick viel aussehen, da die FBS dieses Ergebnis auf Seite 16 des Geschäftsberichtes tatsächlich in kg angegeben hat. Wahrscheinlich damit es nach mehr aussehen soll! Diese 33.277 Tonnen sind natürlich lächerlich, ebenso im Vergleich zur korrigierten Prognose der Lufthansa oder gar im Vergleich zu deren ersten Prognose, da der reale Berliner Frachtumschlag tatsächlich nur 3 % der Prognose betrug.
Zu diesem Prognoseversagen ergeben sich nur 2 Möglichkeiten: Entweder sind die Prognostiker unfähige Experten oder sie sollen auf Veranlassung von Politikern Gefälligkeitsgutachten erstellen, um einen falschen Schein der Berliner Welt zu simulieren.
Dabei kann nicht einmal gesagt werden, dass die Fracht in Berlin überproportional geschrumpft ist, sondern sie ist seit 1990 ungefähr konstant geblieben. Und das ohne Krise und ohne Nachtflugverbot, da ja in Schönefeld uneingeschränkt geflogen werden durfte. In Berlin ist also bei der Fracht einfach die Zeit stehen geblieben, während das bei dem Haushaltsloch und der Schuldenspirale nicht zu treffen dürfte.
Daran ändern auch falsch oder gefälschte Frachtprognosen nichts!
Und die Fracht ist nicht nur für immer verloren, weil der Flughafen Leipzig Nägel mit Köpfen machte, während die Berliner und Brandenburger „Politikelite“ mindestens ein Jahrzehnt verlor, weil sie für Steuermilliarden viel zu lange am falschen Standort für den BBI herumdilettierte. Denn wenn auf diesem geringsten und kaum noch wahrnehmbaren Niveau die nur noch mikroskopisch wahrnehmbare Fracht auch noch Kilogrammweise schrumpft, ist sie natürlich kurz vor dem Aufschlagen.
Dass der Frachtflugverkehr an den Gesamtflugbewegungen dann zwangsläufig ebenso zu vernachlässigen ist, bringt der letzte FBS-Geschäftsbericht von 2008 auch sehr deutlich und offiziell zum Ausdruck: er hat einen Anteil von 1 % an den Gesamtflugbewegungen!
Hoffen Platzeck und Wowereit etwa, dass mit dem Bau des BBI dann die Fracht inklusive DHL von Leipzig an den wirtschaftsfeindlichen und industriekargen Standort Berlin zurück gezaubert wird?
Diese neurotische Halluzination kann man nicht einmal der hiesigen „Politikelite“ zutrauen. Aber was ist es dann, was macht die Experten und die Politik so sicher, dass der BBI eine Erfolgsstory per Exzellenz ist und sich dadurch zur Jobmaschine etabliert? Ist man auf das umsatzträchtige Schwergewicht der Fracht nicht angewiesen, weil man noch ganz andere Trümpfe in Petto hat? Schlimmstenfalls wieder nur eine optimistische Prognose?
An dieser Stelle also ein erstes Fazit: Der Frachtflug wird auf dem BBI keine Rolle spielen, weil er nicht nur nicht überproportional wächst, sondern gar nicht wächst oder sogar schrumpft und schon vernachlässigbar ist!
Lesen Sie nächste Woche in Teil 2 „Auf der Suche nach den Kunden des BBI!“
Bis dahin alles Gute!
Frank Welskop
BBI-Buch durch Morgenpost-Artikel bestätigt – 14.11.2009 - von kh
|
In den letzten Tagen häufen sich wieder die Meldungen zum BBI, dem neuen Berliner Großflughafen. Waren am Wochenende die Zeitung voll von den Berichten über die anstehende Klage gegen die neue Nachtflugregelung, so berichtete die Berliner Morgenpost erstmals am 12. November 2009 über skandalös steigende Gebühren auf dem neuen BBI. Dabei muss es schon um den Artikel selbst heftige “Irritationen” gegeben haben, denn die Printversion des Artikels unterschied sich von der vorher veröffentllichten Online-Ausgabe. In der endgültigen Version heißt es unter der Überschrift “Großflughafen: Fluggäste sollen mehr zahlen”u. a.: “Mit dem neuen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld wird das Fliegen von und nach Berlin nicht nur für die Fluggesellschaften, sondern in der Konsequenz auch für den Fluggast teurer.” und weiter “Nach Information der Berliner Morgenpost kalkuliert die Flughafengesellschaft in ihrem BBI-Businessplan mit Durchschnittserlösen von 26 Euro pro Passagier. Das wären vier bis fünf Euro mehr an Entgelt als derzeit durchschnittlich in Tegel erhoben werden.” Was einer Gebührenerhöhung bzgl. des jetzigen Flughafens Schönefeld um 200 Prozent bedeutet. Auch wird deutlich, dass die BBI-Flughafengesellschaft die Katze noch nicht aus dem Sack lassen möchte, sprich noch keine endgültigen Gebühren festgelegt hat, so ihr Sprecher, Ralf Kunkel. Eine weitere Ungereimtheit, denn die Airlines brauchen Planungssicherheit, Flugpläne müssen erstellt bzw. ausgedünnt werden. Zu befürchten ist, dass 1.) die tatsächlichen Gebühren noch wesentlich höher liegen und 2.) die Billig-Airlines nicht durchhalten werden, also abwandern müssen, was die Preisspirale sich weiterdrehen lässt. “Experten fürchten, dass es am neuen BBI angesichts der höheren Gebühren ohnehin schwierig wird, die Billigairlines zu halten.”, so die Morgenpost weiter. Im letzten Absatz wird die Morgenpost ziemlich deutlich “Wie die Flughafengesellschaft das Problem, einerseits ausreichend Erlöse einzufahren, um den Flughafen BBI zu refinanzieren, und andererseits die Airlines nicht mit zu hohen Gebühren zu verprellen, lösen wird, ist noch offen. Zu vermuten ist, dass einer der angesprochenen Experten unser Autor Frank Welskop ist. Veröffentlichte er doch diese Details und noch viel mehr Fakten jüngst in seinem neuen Buch: BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?, was seit wenigen Wochen auf dem Markt ist. |
+++ BBI – Nachtflugverbot umgangen +++
Frank Welskop deckt auf +++
BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?+++
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
anbei geben wir Ihnen unsere Pressemeldung zur
Umgehung des Nachtflugverbots beim neuen
Berliner Großflughafen – BBI
zur Kenntnis und freundlichen Weiterverwendung.
Fragen an Verlag und Autor,
Interviewanfragen an den Autor etc. bearbeiten wir schnell und unkompliziert.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: 03327-569 86 12.
Mit freundlichen Grüßen, Kai Homilius
Dass die Planfeststellungsbehörden in Deutschland nicht mit sich selbst in Konflikt kommen, sozusagen strukturbedingt,
hat die höchste Gerichtsinstanz Deutschlands in einem entsprechenden Verfahren bestätigt.
Das Dilemma ist damit aber nicht vom Tisch: Diese Behörde arbeitet einerseits im staatlichen Auftrag,
ob auf Bundes- oder Landesebene und andererseits soll sie die Belange Betroffener, Bürger ausreichend abwägen und berücksichtigen.
Was hat das mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zum BBI zu tun? Sehr viel und doch nichts.
Die Gesellschafter des BBI sind in Gestalt der Länder Berlin und Brandenburg sowie des Bundes ausschließlich die Öffentliche Hand.
Erinnern wir uns: Seinerzeit entschied das Gericht ein Quasi-Nachtflugverbot für den neu zu bauenden Flughafen BBI,
für die Kernzeit (0 bis 5 Uhr) sowieso.
Und gab der zuständigen Planfeststellungsbehörde auf, einen Ergänzungsbeschluss zum Nachtflug beim BBI neu zu fassen.
Erwartet war dieser für den Frühsommer dieses Jahres. Es kam anders, im Herbst waren Wahlen, auch Landtagswahlen in Brandenburg.
Der Beschluss wurde erst im Oktober – nach der Wahl – verkündet. Offensichtlich aus „gutem Grunde“, denn der jetzt
ergangene Beschluss gestattet umfangreiche Nachtflüge, natürlich belegt mit „unabhängigen“ Gutachtern, von denen es auf
diesem Gebiet lediglich drei in Deutschland gibt, also einem überschaubaren Markt. sodass Unabhängigkeit a priori ausgeschlossen ist.
Diese Gutachten sollen den zukünftigen Bedarf des BBI tatsächlich erfassen.
Die vom Nachtflug besonders betroffenen Bürger sind wie vor den Kopf geschlagen, denn ihre Belange wurden nicht,
überhaupt nicht berücksichtigt. Sie konnten zwar zu Recht den o. a. Beschluss des BVG zum weitgehenden
Nachtflugverbot als Sieg für sich und alle Betroffenen verbuchen, aber der ergänzende Planfeststellungsbeschluss
negiert sowohl das Urteil als auch die Belange der Betroffenen völlig.
Was aber die Sache besonders brisant macht, deckt Frank Welskop in seinem Buch „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?“ auf:
Dieser Beschluss geht am tatsächlichen Bedarf vorbei, beruht auf nicht nachvollziehbaren Spekulationen!
Wirtschaftlich ist dieser Beschluss nicht begründbar, somit wurde das Urteil zum Nachtflugverbot umgangen – wider Recht und Gesetz!
BVBB – Presseinformation vom 13.11.2009
BVBB: Erfüllt die Finanzierungspraxis BBI den Tatbestand der Untreue?
Der BVBB sieht sich in seinem schon in der Vergangenheit ausgesprochenen Vorwurf einer unseriösen Praxis bei der Finanzierung des BBI und der damit verbundenen schwerwiegenden Folgen für den Steuerzahler und die öffentlichen Haushalte in vollem Umfang durch das jüngst erschienene Buch des Autors Dr. Frank Welskop („BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?“ mit Vorwort des Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Markus Kerber[erschienen im Kai Homilius Verlag] ) in vollem Umfang bestätigt.
In diesem Buch wird dargelegt, dass die Öffentlichkeit über Jahre hinsichtlich der wahren finanziellen Risiken und Auswirkungen des BBI in die Irre geführt wurde. Der Autor weist nach, dass für die Kredite zur Finanzierung des Bauvorhabens mit einem jährlichen Schuldendienst von bis zu 226 Mio. € im Jahr zu rechnen ist. Er stellt dabei zu Recht die Frage, wie dieser Schuldendienst bei einem jährlichen Umsatzerlös der Flughafengesellschaft von derzeit 250 – 300 Mio € durch diese Gesellschaft geschultert werden soll. Tatsächlich wäre dies nur durch erhebliche jährliche Mittelzuflüsse seitens der Gesellschafter möglich, die dieses Geld – anders als privatwirtschaftliche Unternehmen – aus den öffentlichen Haushalten zulasten der Steuerzahler entnehmen müssten, soweit dies überhaupt möglich ist. Denn die laufende Subventionierung eines Flughafens durch öffentliche Zuwendungen wird aus Sicht der Europäischen Kommission ausgesprochen kritisch beurteilt; eine Problemlage, die der Öffentlichkeit bislang – der BVBB meint bewusst – verschwiegen worden ist.
Der BVBB befürchtet, dass der künftige BBI auf ein finanzielles Desaster zusteuert, das letztlich den öffentlichen Haushalten und den Steuerzahlern auf die Füße fallen wird; Bankgesellschaft, Lausitzring und Cargolifter lassen grüßen. Da sich dieses Desaster bereits jetzt abzeichnet, wird der BVBB eine Prüfung veranlassen, ob sich die dafür Verantwortlichen in Vorstand und Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft einer Untreue strafbar gemacht haben. Auf Grundlage dieser Prüfung wird der BVBB dann entscheiden, wie mit dieser Problematik weiter umzugehen sein wird.
Das Berliner Abgeordnetenhaus und der Brandenburgische Landtag, aber auch der Bundestag werden aufgefordert, zu diesen Punkten ihre parlamentarische Kontrollpflicht ernst zu nehmen und die Aussagen der jeweiligen Regierungsvertreter einer kritischen Prüfung zu unterziehen und entsprechend zu hinterfragen. Bereits viel zu lange wurden die entsprechenden Vorlagen in Abgeordnetenhaus und Landtag einfach abgenickt. Denn anderenfalls werden die Abgeordneten in der Zukunft ihren Wählerinnen und Wählern Rechenschaft darüber ablegen müssen, warum sie trotz deutlicher Hinweise und Warnungen die fragile Finanzierung des BBI einfach haben laufen lassen.
Berliner Morgenpost vom 12.11.2009
Verkehr
Fliegen vom neuen Berliner Großflughafen wird teurer
Donnerstag, 12. November 2009 06:57
“Mit Inbetriebnahme des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld wird das Fliegen von und nach Berlin teurer. Nach Informationen der Berliner Morgenpost plant die Flughafengesellschaft im Vergleich zu den derzeit am Flughafen Schönefeld und Tegel fälligen Entgelten deutliche Erhöhungen.
Demnach werde mit Gebühren von 26 Euro pro Passagier kalkuliert. Das wären vier bis fünf Euro mehr als zurzeit in Tegel und sogar 16 Euro mehr als derzeit in Schönefeld. Experten befürchten, dass damit die für die Tourismuswirtschaft wichtigen Billigflieger abwandern könnten und die Refinanzierung des BBI nicht gelingt. Die Flughafengesellschaft will allerdings erst im nächsten Jahr die Entgeltfrage klären. Lufthansa und die Interessenvertretung der Airlines, Barig, fordern dagegen frühzeitige Informationen zur Kostenstruktur des BBI. Der Konzernbevollmächtigte der Lufthansa in Berlin, Thomas Kropp, sagte, Berlin stehe mit benachbarten Flughäfen im Wettbewerb und müsse aufpassen, dass die Gebühren angemessen blieben.”
Mein Kommentar zu diesem Artikel (nur der erste Abschnitt der Onlineausgabe):
Auch diese Entwicklung hat mein Buch voraus gesagt! Aber es ist nur der Anfang. Eine Erhöhung der Gebühren ist für die Billigairlines pures Gift. Die Dosen des Giftes werden sich also für den BBI noch rapide erhöhen. Auffällig ist jedoch die Information, dass die Flughafengesellschaft erst nächstes Jahr die Entgeltfrage klären will. Wie bitte, ein Jahr vor Eröffnung des BBI? Das ist nicht üblich, denn wie sollen die Airlines heute Planungssicherheit haben können, wenn sie eigentlich einen Planungshoriizont von einigen Jahren haben. Wie soll denn die Lufthansa ohne Entgeltordnung einen Asienflug auf dem BBI anbieten können, den sie ja ablehnte, wenn derartige elementare Dinge nicht festgelegt sind.
Bereits vor 3 Jahren wurde deshalb von einigen Airlines ein Gebührenrahmen für den BBI von der FBS gefordert, den sie aber offensichtlich nie bekommen haben! Die Flughafengesellschaft wird ihre Gründe haben.
Stellt sich auch die Frage warum die Gebühren so wachsen, wenn mit dem BBI als so genannte Jobmaschine aus 3 Flughäfen einer wird. Eigentlich müssten doch dann durch die Zusammenlegung von 3 Flughäfen insbesondere beim Personal immense Kosten eingespart werden und die Gebühren sinken! Es sei denn der BBI arbeitet nicht rentabel und ist damit auch keine Jobmaschine. Dann wäre jedoch das Konzept komplett falsch und der BBI ist eine Verlustmaschine.
Der “BBI ein neuer Berliner Bankenskandal?” Mit Sicherheit! Und er ist jetzt schon da!
Wenn Sie dazu mehr erfahren und schon vorher wissen wollen was passiert dann lesen Sie mein Buch! Es lohnt sich.
Wie immer wünsche ich Ihnen einen schönen Tag!
Ihr Frank Welskop
Sehr geehrte Damen und Herren , liebe Leserinnen und liebe Leser,
auf Grund der großen Nachfrage und der wachsenden Aktualität möchte an dieser Stelle ankündigen, dass ich bis zum Jahresende in wöchentlichen kurzen Beiträgen prägnant in Anlehnung und als Aktualisierung meines Buches auf das kommende Desaster des BBI hinweisen werde. Denn der BBI wird nicht das was im Planfeststellungsantrag beantragt wurde oder von den maßgeblichen Politikern propagiert wird. Ganz im Gegenteil! Auch kommen wir dabei den Tricksereien auf die Schliche, wie dem Bürger und Steuerzahler etwas vorgegaukelt wird, was nichts mit einer Jobmaschine zu tun hat: ausgenommen der Bau des BBI selbst.
Seien Sie also gespannt und schauen Sie öfters auf meine Seite!
Mit besten Grüßen
Frank Welskop