Das hier ist die zweite Spalte

Trauerfeier für Arnold Rülicke

Januar 29th, 2012 — 9:01am

Die Trauerfeier für Arnold Rülicke findet am Donnerstag den 02. Februar um 14 Uhr auf dem Friedhof Eichwalde statt.

Es wird gebeten, auf Blumensträuße zu verzichten. Frau Rülicke wünscht sich stattdessen eine kleine Spende für die sehr fürsorgliche Unterstützung der Schwestern des DRK in den letzten schweren Monaten von Arnold Rülickes schwerer Krankheit.

Der Friedhof Eichwalde ist fußläufig in guten 5 Minuten vom Bahnhof Eichwalde zu erreichen (in Fahrtrichtung Zeuthen auf der rechten Seite).

Und seien wir im stillen Gedenken an Arnold Rülicke an die wegweisenden Worte  des am 18. Dezember 2011 verstorbenen Vaclav Havel erinnert!

“Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht”

 

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Pressekonferenz zur EU-Beschwerde wegen fehlender UVP im Planfeststellungsbeschluss

Januar 26th, 2012 — 9:47am

Presserklärung der GRÜNEN LIGA Berlin e.V vom 26.01.2011

 

EU-Beschwerde wegen fehlender Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen Berlin-Brandenburg- International.

 

Die GRÜNE LIGA Berlin e.V. wird gemeinsam mit der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) EU-Beschwerde gegen die Festlegung einer Flugroute über den Müggelsee durch das Bundesamt für Flugsicherung (BAF) erheben.

 

Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) hatte einen zuvor eingegangenen Antrag zur Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses wegen einer nicht vorhandenen Umweltverträglichkeitsprüfung abgelehnt.

 

„Ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist die sogenannte Müggelseeroute de facto rechtswidrig, da über besonders schützenswerte Flora-Fauna-Habitat-Gebiete geflogen werden soll. Die Folgen wären erhebliche Beeinträchtigungen oder gar deren Zerstörung,“ so Frank Welskop von der GRÜNEN LIGA Berlin. „Im Übrigen ist der Müggelsee ein sehr wichtiges Berliner Trinkwassergewinnungsgebiet, zumal in Berlin weit über die Hälfte des Trinkwassers über Uferfiltrat aus Oberflächengewässern gewonnen wird. Dagegen werden wir nun rechtliche Schritte ergreifen.“

 

Auch bei den Flugrouten gen Westen über Rangsdorf in Brandenburg würden FFH-Gebiete davon betroffen sein. Bei beiden Flugrouten ist darüber hinaus ein hohes Vogelschlagrisiko vor allem bei großen Vögeln (z.B. Kranichen) zu erwarten, die dort wiederum ihre Fressplätze und Vogelflugrouten haben. Das betrifft vor allem die Flugroute über Rangsdorf.

 

Die völlig absurden Flugrouten inklusive Müggelseeroute über Vogelschutzgebiete, FFH-Gebiete, Erholungsgebiete und Wohngebiete sowie innerstädtische Lagen sind Spiegel des völlig politisch willkürlich gewählten Standortes Schönefeld. Durch die jahrelange staatliche Verheimlichung der tatsächlichen Flugrouten wurde nicht nur keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen, sondern fühlen sich sehr viele Bürger infolge der Flugroutentäuschung durch den Vorhabensträger, die Flughafengesellschaft und deren Gesellschafter betrogen.

 

Die GRÜNE LIGA Berlin e.V. ist ein parteienunabhängiges, offenes Netzwerk ökologischer Bewegungen. Wir sind als anerkannter Umweltverband keine Flugroutendesigner, sondern waren schon immer ein entschiedener Standortgegner des BBI, der nun am ungünstigsten aller Standorte trotz dessen negativer Bewertung im Raumordnungsverfahren von Jahr 1994 in Schönefeld gebaut wird. So hat die GRÜNE LIGA Berlin e.V. ausgesprochen kritische Stellungnahmen zu den Anhörungsverfahren des Planfeststellungsverfahrens und des ergänzenden Planfeststellungsverfahrens zum Nachtflug vorgenommen sowie gegen die völlig a-ökologische Schienenostanbindung zum BBI geklagt. Erst kürzlich hat die GRÜNE LIGA Berlin die Volksinitiative zum Nachtflugverbot unterstützt und wird das auch beim Volksbegehren weiter tun.

 

Dr. Frank Welskop, Bundeskontaktstelle Luftverkehr der GRÜNEN LIGA, Tel.: 0177/363 16 54, frank.welskop@grueneliga.de

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Heute ausnahmsweise mal 2 Beiträge: Frontal 21 läuft trotz Interviews/Aufnahmen ohne mich!

Januar 24th, 2012 — 6:21pm

Viele waren sehr gespannt auf die heutige Frontal 21-Sendung, die in knapp 2 Stunden ausgestrahlt wird. Ich hatte es ja auch auf meiner Seite angekündigt und dafür Werbung gemacht. Ursprünglich sollte heute u.a. auch das Thema BBI-Skandal als unrentabler und unprivatisierbarer Verlust- und Schuldenflughafen gebracht werden. Seit Sommer 2011 war ich im Kontakt mit der Redaktion, die mein Buch auch mit großem Interesse gelesen hatte und zu diesem Skandal tatsächlich eine Sendung machen wollte. Dann gab es beim ZDF Unter den Linden eine Vorbesprechung mit entsprechenden Kernthemen/-aussagen dazu und es wurde mit mir vor einer Woche an 2 Standorten mit entsprechenden Interviews gedreht. Aber nach und nach stellte sich heraus, dass die Themen Lärmschutz und Flugrouten für Frontal 21 immer wichtiger wurden und ich in diesem Beitrag schließlich völlig verschwand. Ein Muster, was ich bisher schon öfters  kennenlernen durfte. Schallschutz ist natürlich ein wichtiges Thema, allerdings wird es ja nahezu Nonstop in den Medien behandelt: der eigentliche BBI-Skandal jedoch nie. Oder irre ich mich da? Dieses Thema würde dem BBI-Kartell im Gegensatz zum Flugroutengefeilsche jedoch gar nicht so recht sein.

Die Redaktion hat mir jedoch hoch und heilig versichert, dass die Sache irgendwann nachgeholt wird. Ich überlege mir noch ob ich daran glauben soll, dass es dann auch tatsächlich ausgestrahlt wird oder nicht. Und ob ich dann dafür überhaupt noch zur Verfügung stehe. Denn das Ganze kostet natürlich immer sehr viel Zeit und Nerven. Es ist ja nicht diese eine Veranstaltung, sondern man ist immer mit ganz verschiedenen BBI-Themen befasst und vernachlässigt dann viele andere (z.B. unternehmerische) Aufgaben.

Ich wollte an dieser Stelle nur kurz unbedingt über diese Umstand informieren, auch weil sich nicht Wenige dafür eingesetzt haben, dass es zu dieser thematischen Ausrichtung des Beitrages  kommt: Es lag nicht an mir. Danke für die Unterstützung.

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Wichtiger Hinweis! Die Pressekonferenz in der Geschäftsstelle der GRÜNEN LIGA Berlin findet nun bereits um 9:30 Uhr (am 26.01.)statt

Januar 24th, 2012 — 3:55pm

Nachdem in der Welt vom 23.01. in einem Satz erwähnt wird (siehe Text unten), dass der BAF-Termin zur Vorstellung der nun festgelegten Flugrouten vom 30. auf den 26. vorverlegt wurde (nachdem er vorher vom 26. auf den 30. verschoben wurde) und diese Änderung keine taktischen Gründe habe, wurde unser oben erwähnte Pressekonferenztermin aus taktischen Gründen am 26.01. von 10:00 auf 9:30 Uhr  vorverlegt. Einige Stunden nach dem unsere Pressekonferenz veröffentlicht wurde,  zog das BAF seinen Termin plötzlich wieder auf den 26.01. vor. Zufälle gibt es…..

Hier die Einladung zur Pressekonferenz, in der aus Sicht der GRÜNEN LIGA e.V. nicht nur die unterlassene Umweltverträglichkeitsprüfung des Müggelsees/FFH-Gebietes steht, die durch die Müggelseeroute unerlässlich geworden wäre, falls das BAF diese festgelegt hat. Hierbei ist sehr wichtig, dass auch andere Flugrouten gegen EU-Recht verstoßen (z.B. Vogelschutzgebiet Rangsdorf), weil dort ebenfalls FFH-Gebiete tief überflogen werden oder keine UVP infolge der Flugroutentäuschung realisiert wurde

EINLADUNG ZU EINER PRESSEKONFERENZ

EU-Beschwerde gegen die An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt”

Bürgerverein Friedrichshagen e.V. – Projektgruppe Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) und die GRÜNE LIGA Berlin e.V. planen rechtliche Schritte

Nach Mitteilung vom gestrigen Tage wird das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die von der DFS vorbereiteten neuen An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg bereits am 26.1.2012 festsetzen. Sollte es – wie allseits erwartet – zur Festlegung einer Flug- route über den Müggelsee kommen, werden der Bürgerverein Friedrichshagen e.V. – Pro- jektgruppe Friedrichshagener Bürgerinitiative und die GRÜNE LIGA Berlin e.V. gemeinsam rechtliche Schritte ergreifen, weil rechtswidrig ohne UVP über ein FFH-Gebiet geflogen wür-de.

Um Sie über die Hintergründe, die bisherigen Maßnahmen sowie die rechtlichen Erwägun- gen zu informieren, laden wir Sie ein zu einem

Pressegespräch für Donnerstag, 26. Januar 2012, 9:30 Uhr in die Räume der GRÜNEN LIGA Berlin e.V., Prenzlauerallee 8, Berlin.

Ansprechpartner beim Pressegespräch werden sein:

 

Dr. Sigrid Strachwitz, Vorsitzende des Bürgervereins Friedrichshagen e.V.

Dr. Frank Welskop, Mitglied des Landessprecherrates der GRÜNEN LIGA Berlin e.V.

Rechtsanwalt Wolfgang Baumann (Fachanwalt für Verwaltungsrecht), Würzburg

Weitere Teilnehmer:

Ralf Müller (Sprecher der FBI) und Prof. Dr. Hans Behrbohm (Mitglied der FBI, AG Ökologie und Gesundheit).

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen und halten ein kleines Frühstück für Sie bereit!

BAUMANN RECHTSANWÄLTE Kanzlei für Verwaltungsrecht

gez. RA Wolfgang Baumann Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Bürgerverein Friedrichshagen e.V.

gez. Dr. Sigrid Strachwitz Vorsitzende

GRÜNE LIGA Berlin e.V., gez. Leif Miller Vorsitzender der GRÜNEN LIGA Berlin e.V.

Bei Rückfragen: Tel. 0931 460 46-49 / Fax 0931 460 46-70 Hauptsitz: Annastraße 28, 97072 Würzburg, Zweigstelle Leipzig: Floßplatz 35, 04107 Leipzig

 

Hier der Artikel:

Die Welt
Schönefeld
23.01.2012
Flugrouten werden am Donnerstag bekanntgegeben
Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) in Langen wird bereits an diesem Donnerstag in Berlin seine Entscheidung über die endgültigen Flugrouten für den Hauptstadtflughafen in Schönefeld bekanntgeben. Das Amt teilte mit, dass der “Prüfungs- und Abwägungsprozess für die Flugverfahren abgeschlossen ist”.
Bisher war damit für den 30. Januar gerechnet worden. Der vorverlegte Termin habe aber keine taktischen Gründe, hieß es. Am Abend wollten betroffene Bürger erneut in Friedrichshagen gegen die geplanten Flugrouten demonstrieren. Der Flughafen soll am 3. Juni eröffnet werden.
Dem Bundesverkehrsministerium zufolge konnte das Bundesaufsichtsamt seine Prüfung schneller abschließen als ursprünglich gedacht. “Deswegen kann die Öffentlichkeit und die Fluglärmkommission auch umgehend informiert werden”, sagte Sprecher Sebastian Rudolph.
Über die Flugrouten für den Flughafen in Berlin-Schönefeld wird seit Herbst 2010 heftig gestritten. Damals legte die Deutsche Flugsicherung (DFS) Routenvorschläge vor, die teils deutlich von der ersten Vorlage abwichen. So sollten Regionen im Südosten und Südwesten Berlins Fluglärm ausgesetzt sein, die zuvor nicht damit gerechnet hatten.
Im Juli vergangenen Jahres korrigierte die Flugsicherung die Routenplanung in wichtigen Punkten. Auch der Bundestag befasste sich bereits mit dem Thema. Zuletzt erregte ein Lärmgutachten des Umweltbundesamtes (UBA) Aufsehen. Dies hält die bisherigen Flugrouten-Pläne für unzureichend.
Nach Angaben des Aktionsbündnisses Berlin-Brandenburg gab es bislang allein zehn große Demonstrationen mit zwischen 5000 und 13.000 Teilnehmern. Darüber hinaus wurden zahlreiche kleinere Proteste veranstaltet. Auch am vergangenen Samstag gingen in Berlin mehrere tausend Fluglärmgegner auf die Straße.

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Achtung! Pressekonferenz in der Geschäftsstelle der GRÜNEN LIGA Berlin e.V. wegen EU-Beschwerde!

Januar 23rd, 2012 — 8:34am

EINLADUNG ZU EINER  PRESSEKONFERENZ 


Festsetzung der An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt”

 

EU-Beschwerde der Friedrichshagener Bürgerinitiative e.V. und der Grünen Liga Berlin e.V.

 

Voraussichtlich am 30.1.2012 wird das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die von der DFS vorbereiteten neuen An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg festsetzen. Sollte es wie allseits erwartet zur Festlegung einer Flugroute über den Müggelsee kommen, werden die Friedrichshagener Bürgerinitiative e.V. und die grüne Liga Berlin e.V. unverzüglich gemeinsam eine Beschwerde zur EU-Kommission erheben.

 

Um Sie über die Hintergründe, die bisherigen Schritte sowie die rechtlichen Erwägungen zu informieren, möchten wir Sie zu einem

 

Pressegespräch

für Donnerstag, 26. Januar 2012, 10:00 Uhr

in die Räume der Grünen Liga Berlin e.V., Prenzlauerallee 8, Berlin

einladen.

 

Ansprechpartner beim Pressegespräch werden sein:

  • Dr. Sigrid Strachwitz, Vorstand der Friedrichshagener Bürgerinitiative e.V.
  • Dr. Frank Welskop, Mitglied des Landessprecherrates der grüneN Liga Berlin e.V.
  • Rechtsanwalt Wolfgang Baumann (Fachanwalt für Verwaltungsrecht) Würzburg

 

Wegen der Bedeutung der Angelegenheit bitten wir um Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

Mit freundlichen Grüßen

RA W. Baumann
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Bei Rückfragen:
Theres Radatz
Tel. 0931 460 46-48 / Fax (0931) 46046-70

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Informationen zu meinem Blog und zu verschiedenen Terminen

Januar 20th, 2012 — 5:54am

Wegen eines mehrtägigen Seminars wird es die Fortsetzungstexte zur BBI-Spekulation erst Ende der nächsten oder Anfang der übernächsten Woche geben. Zur Zeit gibt es unglaublich viele und auch sehr unterschiedliche BBI-Aktivitäten!

In der nächsten Woche werde ich u.a. die letzte Buchlesung aktualisieren, die am 28.01. in der  Kulturgießerei in Schöneiche stattfindet.  Weil in den letzten Monaten extrem viel geschehen ist, muss auch viel aktualisiert werden. (der Ankündigungstext noch mal dazu unten)

Weiterhin möchte ich darüber informieren, dass Frontal 21  am Dienstag den 24.01. einen Beitrag zum Thema BBI/BER ausstrahlt. Die haben mit mir ausgiebig zum Thema BBI am falschen Standort Schönefeld und zu dessen künftiger Unwirtschaftlichkeit  gedreht. Jedenfalls wurde ich ausschließlich zu diesem Thema interviewt. Was in diesem 5 oder 6 Minutenbeitrag insgesamt kommen wird (inklusive  Schallschutzthematik) vermag ich nicht einzuschätzen Die Sendung läuft auf ZDF ab 21 Uhr.

Am Donnerstag wird es bei uns in der Geschäftsstelle der GRÜNEN LIGA Berlin um 10 Uhr eine Pressekonferenz zu einer neuen EU-Klage gegen  den bzw. zur Aufhebung des BBI-Planfeststellungsbeschlusses geben. Hierzu werde ich mit einer entsprechenden Pressemitteilung auf meinem Blog  informieren.

Weil ich gerade beim Informieren bin: Zur Zeit habe ich das neue BBI-Buch auf Eis gelegt, weil mir einfach die zum Schreiben Zeit fehlt (1/3 ist da und der Rest ist bereits gut strukturiert). Auf alle Fälle wird bis zur angekündigten Eröffnung des BBI zu dieser Thematik weiterhin auf diesem Blog informiert. Falls der BER tatsächlich am 03.06.2012 eröffnet ist die Zukunft und der Inhalt des Blogs völlig ungewiss, obwohl es dann andere äußerst interessante Projekte geben könnte, zu denen ich auf diesem Blog bisher  nichts veröffentlicht habe.

Wenn der BER tatsächlich eröffnen sollte wird es eine neue Qualität des Schuldenmachens in Berlin geben und die sich Berlin dann erst recht nicht mehr leisten kann. Inzwischen braut sich, wie schon öfters auf diesem Blog berichtet, in Bayern was zusammen: Die haben nämlich keinen Bock mehr für den Unsinn und Luxus in der Hauptstadt die Berliner Schulden zu schultern: Denn für Bayern ist Berlin ein deutsches Griechenland!

Im Übrigen gibt es nun Gerüchte, dass am Montag der Staatsbankrott für Griechenland kommt. Berlin wäre auch schon lange pleite, wenn die Stadt/das Land nicht ständig subventioniert werden würde……

Ihnen eine schönes Wochenende

Frank Welskop

 

Hier die Ankündigung zur Lesung in der Kulturgießerei in Schöneiche

28.01.2012 | 19:00 Uhr
DIE LETZTE LESUNG in der Kulturgießerei in Schöneiche

28.1.2012 in der Kulturgießerei in Schöneiche 19.00 Uhr

Letzte Lesung/Vortrag zum Buch von Dr. Frank Welskop „BBI  - ein neuer Berliner Bankenskandal?“

Musikalische Umrahmung: Dreistimmige Inventionen von J.S. Bach, gespielt von Gunhild Hoelscher - Violine

Anne-Kathrin Weiche – Violine

Ray Würzebesser – Violoncello

Herr Welskop beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Fehlplanung des BBI/BER am Standort Schönefeld, der nach Pleiten, Pech und Pannen im Jahr 2012 viel zu spät in Betrieb gehen soll. Er kommt in seinem Buch zu dem Schluss, dass der unprivatisierbare BBI/BER am Standort Schönefeld mit seiner Billigfliegerdominanz nicht rentabel arbeiten wird. Der Bau des Großflughafens kostet schon jetzt den Steuerzahler hunderte Millionen Euro. Frank Welskop zeigt auf, dass der laufende Betrieb dauerhaft Verluste einfliegen wird, wodurch dessen Betrieb durch den Steuerzahler subventioniert werden müsste, was jedoch nach EU-Wettbewerbsrecht rechtswidrig wäre.

Frank Welskop hat die Berliner Flughafenpolitik als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Abgeordnetenhaus über Jahre hinweg kritisch begleitet. Er ist ehrenamtlich im erweiterten Vorstand der GRÜNEN LIGA Berlin tätig und leitet die Bundeskontaktstelle Luftverkehr.

Umrahmt wird das Programm musikalisch mit Werken von Johann Sebastian Bach. Die Inventionen sind Teil des Klavierbüchleins für den ältesten Sohn Wilhelm Friedemann Bach, also ursprünglich für Klavier komponiert. Aber die  Inventionen bieten sich ebenfalls an für ein Streichertrio, hier werden Sie diese Stücke von 3 professionellen Musikern aus Schöneiche und Umgebung  genießen können.

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Trauer um Arnold Rülicke

Januar 19th, 2012 — 2:45pm

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs!

Gestern, am Abend des 18.01., verstarb nach langer und schwerer Krankheit Arnold Rülicke, den viele aus der Protestbewegung gegen den

BBI-Standort kannten. Er war einer der Ersten und kämpfte unermüdlich bis zum Schluss: solange seine Kraft reichte. Arnold war ein

herzensguter Mensch, den ich auch über freundschaftliche Kontakte innerhalb meiner  Verwandtschaft privat kennen und schätzen lernte.

Er stand immer mit Rat und Tat zur Seite!  Wie in meinem Buch bereits erwähnt, unterstütze er mich mit seinem großen fachlichen Wissen

gutachterlich beim Entstehen des Buches und half z.B. mit seinem riesigen Archiv manchmal sehr zeitaufwändig weiter, wenn mein (auch

großes) Archiv nicht mehr fündig wurde.

In tiefer Trauer sind wir voller Anteilnahme mit seiner Frau und seinen Angehörigen. Wir werden ihn vermissen!

Frank Welskop

 

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Dringender Rundbrief des BVBB in Sachen Fluglärm und Nachtflug vom 16.01.2012!

Januar 16th, 2012 — 11:56am

Liebe Mitstreiter,

mit diesem Brief wenden wir uns an alle von Fluglärm und unmenschlichen Flughafenstandorten betroffenen Menschen in der gesamten Bundesrepublik, um zu alarmieren.
Klammheimlich hat die nationale Luftfahrtlobby  die Europäische Union als Medium zur Durchsetzung ihrer Nachtflugforderungen ausgemacht, und die EU hat sich dieser Lobby offensichtlich gebeugt.

Die Europäische Union beabsichtigt nun, die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Regeln und Verfahren für lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der Union im Rahmen eines ausgewogenen Ansatzes sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2002/30/EG des Europäischen Parlaments und des Rates  (SEK{2011} 145) mithilfe der nationalen Parlamente und Regierungen durchzusetzen.

Damit würden Regeln festgeschrieben, die die unterschiedlichsten Bedingungen von Luftfahrtstandorten in der EU über einen Kamm scheren.

Es muss leider davon ausgegangen werden, dass dies in der Konsequenz bedeutet, dass auch der letzte schwierigste Standort erfasst wird und die EU sich anmaßt, schwierige raumwirtschaftliche Standortfragen damit abschließend zu beurteilen und zu regeln.

Es gilt als sicher, dass die Parlamente in der Bundesrepublik Deutschland – die Landesregierungen und die Bundesregierung – der EU-Verordnung zustimmen werden, falls wir, die Betroffenen, sie nicht daran hindern.

Mit der Verordnung wäre ein Instrument geschaffen, mit dem die Politiker die eigene Verantwortung für die Folgen ihrer Flughafenpolitik, einschließlich des gesundheitsgefährdenden Nachtlärms, an die EU in Brüssel abwälzen könnten.

Für die Betroffenen würde dies bedeuten, dass sie die direkt Verantwortlichen nicht mehr für ihre  Anordnungen haftbar machen können, sondern zur Durchsetzung ihrer Forderungen auf die EU-Behörden angewiesen wären.

Um das zu verhindern,  müssen die betroffenen Bürger und Bürgerinitiativen bundesweit ihre Stimme erheben und zunächst die Landes- und Bundesregierung in einem Offenen Brief auffordern, dieser Verordnung die Zustimmung zu versagen und sie nicht zu ratifizieren.

Wir bitten Sie daher um Ihre Zustimmungserklärung zum beiliegenden Briefentwurf an die unten stehende emailadresse, so dass wir diesen mit Ihrer Unterschrift an die Bundeskanzlerin übersenden können und empfehlen auch seine Verwendung als Muster für den Protest bei Ihrer zuständigen Landeregierung.

Bitte geben Sie diesen Brief an alle Ihnen bekannten Bürgerinitiativen weiter, damit wir unseren Protest möglichst breit aufstellen können.

Wegen der Dringlichkeit ist höchste Eile geboten.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Bothe
Vorsitzende
Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V.

vorstand@bvbb-ev.de

Download des Doc-files


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Ist die BER-Eröffnung in Gefahr? Bild Dir Deine Meinung zu dem Artikel von Bild!

Januar 14th, 2012 — 8:04am

Nach den ganzen Tricksereien und Täuschungen zur Durchpeitschung des BER am falschen Standort wäre das nachvollziehbar und wünschenswert, weil das FBB-Schallschutzprogramm bis Juni 2012 ohnehin nur zu einem Bruchteil umgesetzt werden könnte.

“Eigentlich ist alles geregelt: In den über 1000 Seiten Planungsunterlagen für den neuen Flughafen „Willy Brandt“ (BER) steht drin, wie der Schallschutz durchzuführen ist. Doch weil sich der Airport nicht daran hält, könnte Brandenburgs Regierung dem Flughafen die Betriebsgenehmigung zur Eröffnung am 3. Juni verweigern.”

Hier der Link zum Artikel!

Egal wie sich dieses Problem auflöst, es wird sich immer mehr herausstellen, dass dieser politische Standort völlig ungeeignet ist. Egal wann der BER eröffnet wird. Deshalb BBI-Baustopp sofort! Schluss mit der Steuergeldvernichtung!

Ergänzung um 10.20 Uhr:

Die Frage drängt sich jedoch auf, was führen die da in Schilda im Schilde? Der BBI war bisher immer ein abgekartetes Spiel der verschiedenen Akteure, wo jeder seinen Part zur Durchsetzung/Realisierung des BBI zu spielen hatte. Was spielt nun das MIL für eine Rolle, wenn es plötzlich so akribisch auf den Planfeststellungsbeschluss pocht: Ist der Eröffnungstermin nicht zu halten? Wenn das so wäre, ist  das kein schlechter Schachzug: man spielt plötzlich den Neutralen und Unabhängigen , der sich für den den Bürgern zustehenden Lärmschutz einsetzt und bestraft im Auftrag der Gesellschafter die landeseigene Gesellschaft FBB, die schon wieder mal einen Eröffnungstermin verpatzt hätte…..Denn das Lärmschutzprogramm wird von der FBS mit Sicherheit nicht umgesetzt.

 

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Überflutung der SLB und der Keller des BBI!

Januar 10th, 2012 — 7:53am

Siehe hierzu der Link:

Da habe ich doch schon in meinem Buch eine alternative BBI-Nutzung in Kapitel 10 (Das Crashszenario: Das Chaos führt in Crash und der Einstieg von Wirtschaft und Banken in den BBI ist ausgeschlossen) vorgeschlagen!

“In diesem Kapitel wurde damit auch umfassend die Frage beantwortet, warum der Einstieg von Banken und der privaten Hand auch nach Eröffnung des BBI ausgeschlossen ist. Anstatt Rendite sind nur Schulden in Aussicht. Die staatlich subventionierte Schuldenmaschine bleibt damit auf Dauer im Besitz der Öffentlichen Hand! Oder man beendet diesen Albtraum per sofortigem Baustopp und macht z. B. ein Spaßbad auf mehreren Etagen inklusive unterirdischer Ruderstrecke im ICE-Bahnhof daraus. Obwohl dies eine weltweit einmalige Rarität wäre, würde dieses neue Projekt für das vom Land Brandenburg subventionierte Tropical Island eine sehr ernst zunehmende Konkurrenz sein!” Seite 115

4 comments » | Allgemein, Die Risiken am BBI-Standort

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